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Die Visualisierung zur Aufstockung der Wohngebäude in der Schubert- und Mozartstraße.
Die Visualisierung zur Aufstockung der Wohngebäude in der Schubert- und Mozartstraße.

Zusätzlicher Wohnraum im Blocksaggen

IIG stockt Wohngebäude in der Schubert- und Mozartstraße auf

Wohnraum in Innsbruck ist knapp. Die Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG) bemüht sich nachhaltig den Wert ihrer rund 6000 Wohnungen zu sichern bzw. alte Bausubstanz zu sanieren oder auch zu erneuern. In diesem Kontext steht auch die Aufstockung der Wohngebäude Schubertstraße 6,8,10,12 und Mozartstraße 5 und 7 im Bereich des Blocksaggen. Die Zuteilung der Mietwohnungen erfolgt durch das Wohnungsservice der Stadt Innsbruck.

 

„Die Schaffung von neuem Wohnraum ist in Innsbruck schwierig. Oft fehlen die passenden Flächen dafür. Qualitative Aufstockungen bieten hier eine überaus sinnvolle Alternative, um den Wohnungsmarkt etwas zu entspannen“, betont der in Innsbruck für Wohnungswesen zuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.  

 

Der IIG-Geschäftsführer, Dr. Franz Danler, spricht die Vorteile dieses Vorhabens an: „Dieses Projekt bringt einen mehrfachen Nutzen, einerseits werden qualitativ hochwertige neue Wohnungen durch die Aufstockung geschaffen, andererseits wird zugleich das Bestandsgebäude hochwertig saniert und mit Liften ausgestattet.“

 

Architektenwettbewerb

Von der IIG wurde ein geladener Architektenwettbewerb für die Erlangung von baukünstlerischen Vorentwurfskonzepten ausgelobt. Aus den zehn eingereichten Projekten wurde der Entwurf des Architekturbüros Henrich Veternik Walter ZT GmbH aus Kundl als Siegerprojekt ausgewählt.

 

Projekt im Detail

Der Entwurf sieht die Weiterführung der vorhandenen Bestandstypologie und Gebäudestruktur sowohl in gestalterischer, funktioneller als auch konstruktiver Hinsicht vor. Geplant sind insgesamt 20 Wohnungen (Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen) in Form einer zweigeschossigen Aufstockung. Durch die teilweise hofseitige Anbringung von kleinen Balkonen vor den Bestandsgeschossen sowie durch die Aufstockung wird die Wohnnutzung in den Innenhof verlegt. Zusätzlich werden hofseitig neue Lifte angebracht sowie eine Tiefgarage mit 24 Autoabstellplätzen und Fahrradabstellräume (Kellergeschoss und oberirdisch) geschaffen.

 

Voraussichtlicher Baubeginn ist im Herbst 2015, mit der Fertigstellung wird im Frühjahr 2016 gerechnet. Die Gesamtbaukosten der Aufstockung betragen rund 3,3 Mio. Euro. Die Wohnanlage wird gemäß den Wohnbauförderungsrichtlinien des Landes Tirol und nach Passivhausstandards errichtet. Zusätzlich werden Sonnenkollektoren am Dach für die Warmwasseraufbereitung und als Unterstützung für die Heizung vorgesehen. (KR)