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IIG-Firstfeier für 122 moderne Mietwohnungen

Moderne Wohnanalge beim Areal des ehemaligen Sillblocks
Anstelle des alten „Sillblocks“ errichtet die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) in der Sebastian Scheelstraße eine moderne Wohnanlage. Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und IIG-Geschäftsführer Franz Danler hoben anlässlich der Firstfeier die Qualität der hier entstehenden 122 Mietwohnungen hervor. Das insgesamt 17 Mio. Euro kostende Gesamtprojekt soll Ende 2015 bezugsfertig sein. Die Zuteilung erfolgt durch das Wohnungsservice der Stadt Innsbruck.

Wesentlicher Beitrag zur Entlastung
Oppitz-Plörer betonte, „dass die IIG mit dem Bau dieser Mietwohnungen einen wesentlichen Beitrag zu den 2000 Wohnungen leistet, die wir in unserem Arbeitsübereinkommen bis 2018 schaffen wollen“. Das Ersetzen des alten Substandards durch hochwertigen und auch architektonisch ansprechenden Wohnraum bedeute gleichzeitig eine Aufwertung für die jeweiligen Stadtteile, erklärte die Bürgermeisterin.

Leistbare Wohnkosten
Die neuen Passivhäuser werden die alten „Energieschleudern“ ersetzen und auch dafür sorgen, dass die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner deutlich weniger von Öl oder Gaspreiserhöhungen abhängig sein werden. Die Mieten sind derzeit mit € 7,70 pro m² inkl. Betriebs- und Heizkosten, Warmasser und Tiefgaragenplatz kalkuliert. Danler: „385 Euro für eine moderne 50-m²-Wohnung ist ein leistbarer Preis und widerspricht der gängigen Ansicht, dass Wohnen in Innsbruck unleistbar sei.“

Europaweiter Architektenwettbewerb
Aus dem EU-weiten, offenen, einstufigen Architektenwettbewerb ging 2011 das Projekt des Architektenteams Schenker-Salvi-Weber aus Wien als Sieger hervor. Die Jury überzeugte die einfache Neuinterpretation einer Blockrandbebauung, die gut strukturierte Gliederung der Erschließungskerne und die durchdachten Wohnungen. Ebenso sichert die sensible städtebauliche Einbindung, besonders im Bereich der Anschlüsse zu den Nachbargebäuden, deren vorhandene Qualität.

Die zweigeteilte Blockrandbebauung besteht aus fünf Vollgeschossen und einem zurückgesetzten Dachgeschoss mit 122 Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen. Das Erdgeschoss dient als Infrastrukturgeschoss mit Räumen für Kinderwägen, Fahrräder, Hausmeister, Müll und Technik. Ebenso sind im Eingangsgeschoss Mieterabstellräume angeordnet. Eine Tiefgarage mit 119 Stellplätzen enthält eine Aussparung für die vier zu erhaltenden großen Lindenbäume.

Die ausnahmslos barrierefreien Wohnungen verfügen über umlaufende Balkone im Innenhofbereich und über Terrassen im Dachgeschoß. Die Blockrandverbauung ermöglicht einen großzügigen, begrünten Innenhof mit Kinderspielbereichen.

Die Finanzierung das Projektes erfolgt über ein Wohnbauförderungs-darlehen des Landes Tirol im Ausmaß von rund 7,1 Mio. €, der Restbetrag von ca. 10 Mio. € wird durch die IIG finanziert.

Barrierefrei und Passivhausqualität
Bereits in der Planungsphase wurde der Verein Sicheres Tirol unter dem Motto „Barrierefrei in die Zukunft“ mit eingebunden. Die ganze Anlage wird im Passivhausstandard errichtet und erfüllt die Vorgaben der Wohnbauförderung. Sonnenkollektoren werden am Dach für die Warmwasserbereitung und als Unterstützung für die Heizanlage installiert.

Projektleiter ist DI Robert Kirchler von der IIG, das Baumanagement besorgt Ing. Stefan Pammer, ebenfalls von der IIG.
07. November 2013