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IIG mehrt den sozialen Schatz der Stadt

Ambitionierte Arbeitsschwerpunkte der IIG für 2014
Ein ambitioniertes Arbeitsprogramm hat sich heuer die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) vorgenommen. Mit über 60 Millionen Euro werde das höchste Bauvolumen seit Bestehen der IIG umgesetzt. Die Bilanzsumme soll ebenfalls um 33 Mio. € auf die Rekordsumme von rund 850 Mio. € steigen. Dies erklärte IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler anlässlich der Präsentation des Wirtschaftsplanes 2014. Dieser Investitionsboom führt auch zur Aufstockung der Mitarbeiterzahl von 130 auf 133.

BM Oppitz-Plörer: Die IIG kümmert sich um die gesamte Bevölkerung
Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer unterstreicht denn auch eine der wesentlichsten Funktionen der im Alleineigentum der Stadt befindlichen IIG - die stetige Mehrung des sozialen Schatzes der Landeshauptstadt: „Hier geht es um Ausbildungsqualität für die Jugend, günstige Wohnungen für Familien, ein geeignetes Angebot für Senioren, um die Sicherheit und die Förderung der Gesundheit aber auch um Herbergen für Bedürftige und letzte Ruhestätten. Diesen sozialen Schatz zu sichern und auszubauen, erfordert Jahr für Jahr neue und gezielte Anstrengungen.“ Oppitz-Plörer: „Tausende Innsbruckerinnen und Innsbrucker werden tagtäglich von den tüchtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IIG betreut, und dies mit ausgezeichneter Qualität.“

Pegger: Unentbehrlich für die Stadt
Für Aufsichtsratsvorsitzenden Univ.-Prof. Dr. Franz Pegger „ist die IIG längst eine unentbehrliche Kraft für das optimale Funktionieren der Stadt geworden“. Kümmere sich die IIG doch um 6000 Mietwohnungen, 21 Volksschulen, 27 Kindergärten, zehn neue Mittelschulen, Horte ebenso wie um die Wohn- und Seniorenheime, um Bauhöfe, Veranstaltungszentren, Geschäfts- und Vereinslokale, Schrebergärten, Turnhallen und Sportstätten, Feuerwehren, Brunnen, WC-Anlagen, Garagen, ja sogar um Friedhöfe und Almen. Das Tivoli-Stadion samt Leichtathletikanlage Tivoli steht ebenso wie die Reitsportanlage Igls im Eigentum der von der IIG betreuten Innsbrucker Sportanlagen Errichtungs- und VerwertungsGmbH (ISpA). Neuerdings hinzugekommen ist noch die Markthalle. Pegger: „Damit ist die IIG außer ihrer besonderen Rolle als Dienstleister auch ein großer Auftraggeber gerade auch für die Innsbrucker Wirtschaft.“




Das Bau- und Instandhaltungsprogramm
Vom enormen IIG-Bauvolumen von 60 Mio. € werden Danler zufolge ca. 40 Mio. € in den Neubau und rund 20 Mio. € für die Instandhaltung investiert. Um 5 Mio. € werden auch 2014 etliche der 6000 Mietwohnungen der IIG saniert - in der Regel, wenn jemand auszieht.

Folgende Vorhaben sollen 2014 gestartet werden:
Mit dem Bau begonnen wird die ISD-Sozialstation samt betreutem Wohnen in der Liebeneggstraße in Wilten, der Kindergarten Kranebitten, die Erweiterung des Turnleistungszentrums O-Dorf und der zweite Bauabschnitt des Zentralbauhofes Roßau.

Diese Bauten werden heuer fertig:
Fertiggestellen will die IIG laut Danler im heurigen Jahr die Wohnanlage Sillblock mit 122 Wohnungen, den dritten Bauabschnitt der Wohnanlage Premstraße mit 72 Wohnungen, den Umbau und die Erweiterung des Gymnasiums Adolf-Pichler-Platz, die Städtische Herberge Hunoldstraße, den Schulneubau Hutterweg (Sonderpädagogisches Zentrum) bei der Neuen Mittelschule Hötting sowie die Erweiterung des Kindergartens Innerkoflerstraße.

Mehr Geld für Sanierungen
Neben der Erhöhung des Großinstandhaltungsbudgets wurde auch das Budget 2014 für die kleine Instandhaltung bei den öffentlichen Gebäuden (insbesondere Schulen und Kindergärten) von 800.000 € auf eine Million € erhöht. Die von der Stadt im Rahmen des Innsbrucker Energieentwicklungsplanes beschlossenen Mittel von einer Million € wird die IIG in die thermische Sanierung der Volksschule Reichenau investieren. Hier handelt es sich um die mit 22 Klassen größte Volksschule Tirols.

So wie schon in den vergangenen Jahren setzt die IIG auch das Programm für nachträgliche Lifteinbauten in mehrgeschossigen Gebäuden fort. Zehn neue Lifte werden heuer insbesondere das Leben älterer BewohnerInnen erleichtern.
Nach der Übernahme der Markthalle wird die IIG heuer auch die Hülle der denkmalgeschützten Markthalle generalsanieren.

Architektur-Wettbewerbe
Um eine bestmöglichste Qualität ihrer Bauten bemüht, schreibt die IIG heuer Architektur-Wettbewerbe u.a. für das Haus der Musik, für das Kletterzentrum am WUB-Areal, für die Umbrückler Alm und diverse Wohnbebauungen (z.B. den Parkplatz Igls, die Bienerstraße 10, welche derzeit noch als Bauhof Pradl genützt wird, weiters Aufstockungen von Wohngebäuden) aus. Dazu kommt noch ein Wettbewerb für ein Footballcenter der Swarco Raiders am Tivoli und für ein Wohnprojekt in der ehemaligen Umkehrschleife der Tram in Amras. Oppitz-Plörer: „Durch diese besonderen Bauvorhaben ist gewährleistet, dass die Stadt Innsbruck in den nächsten Jahren noch attraktiver wird.“

Insgesamt, betont Danler, „wird 2014 ein sehr intensives Arbeitsjahr mit vielen anspruchsvollen aber auch lohnenden Herausforderungen. Vor allem freut mich, dass die IIG mit dem hohen Bauvolumen heuer wieder einen echten Mehrwert für die Innsbruckerinnen und Innsbrucker schaffen kann, und zwar sowohl im Neubau als auch in der Sanierung des umfangreichen Gebäudebestandes der IIG.
27. Jänner 2014