IIG-Wirtschaftsplan 2026: Innsbruck investiert in Lebensqualität
Mit so vielen Baustarts wie nie zuvor startet die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) ins neue Jahr. Der Wirtschaftsplan 2026 sieht Investitionen von über 80 Millionen Euro für Neubauprojekte und mehr als 14 Millionen Euro für Sanierungen vor – mit einem klaren Fokus auf leistbares Wohnen, moderne Infrastruktur und klimafitte Stadtentwicklung.
„Wir bauen nicht einfach nur Gebäude, wir schaffen Räume für Gemeinschaft und Lebensqualität“, betont Bürgermeister Johannes Anzengruber: „Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten zeigt die IIG, wie wichtig Verlässlichkeit, Verantwortung und strategisches Handeln im öffentlichen Wohnbau sind.“
Stadtentwicklung mit Rekordtempo
Im Zentrum des Wirtschaftsplans stehen zahlreiche Neubauvorhaben in ganz Innsbruck. Eines der größten: der Campus Arzl, der ab September 2026 Kindergarten, Volksschule und Tagesbetreuung unter einem Dach vereint – das aktuell größte Bildungsbauprojekt der Stadt.
Ein weiteres Vorzeigeprojekt ist der geplante Neubau des Kinderzentrums Pechegarten, in dem neben Kinderkrippe und Kindergarten auch zwei sozialpädagogischen Wohngruppen für Kinder von zwei bis 18 Jahren entstehen.
Leistbares Wohnen für alle Generationen
Auch im Wohnbau setzt die IIG 2026 starke Impulse. Im Schlachthofblock in Dreiheiligen entsteht durch Sanierung und teilweisen Neubau ein neues Quartier mit rund 280 Wohnungen – statt der ursprünglichen 210. Im Stadtteil Pradl wird die dritte Baustufe des Eichhofs umgesetzt und um rund 50 Wohnungen erweitert.
„Wir reagieren auf die hohe Nachfrage nach leistbarem Wohnraum und stellen gleichzeitig sicher, dass dieser auch bei den richtigen Menschen ankommt. Die Vergabe dieser städtischen Wohnungen erfolgt gezielt an Personen mit Hauptwohnsitz in Innsbruck“, erklärt IIG-Geschäftsführer Franz Danler.
Auch für junge Menschen wird neuer Raum geschaffen: In der Reichenau wächst bis 2028 auf dem ehemaligen Sandwirt-Areal ein Quartier mit rund 223 Wohnungen und 108 Heimplätzen. Neue Wohnformen wie Clusterwohnungen, Mikro-Apartments oder günstige Wohngemeinschaften sorgen für Vielfalt und Durchmischung. Parallel wird der Campus Frau Hitt in Hötting um 52 Studierendenzimmer erweitert.
Sport, Begegnung und Freiraum in der Campagne
Ein weiteres Schlüsselprojekt für die Quartiersentwicklung ist die multifunktionale ASKÖ-Sportanlage in der Campagne Reichenau, mit der 2026 durchgestartet wird. Gebaut werden ein Bewegungszentrum, ein Kunstrasenplatz mit Tribüne, fünf Tennisplätze, ein Padelplatz, Vereinsräume und eine Tiefgarage mit 280 Stellplätzen.
Der angrenzende Freiraum Campagne Süd wird parallel weiterentwickelt. Die Anlage stärkt den Sportstandort und schafft die Grundlage für über 500 zusätzliche Wohnungen im Quartier.
Wohnraum und Infrastruktur für die Hungerburg
Auf der Hungerburg realisiert die IIG gleich zwei für den Stadtteil bedeutsame Projekte: An der Höhenstraße 129 entstehen drei Baukörper mit 23 städtischen Wohnungen, betreutem Wohnen für 21 Personen, einem Kindergarten, einer Kinderkrippe und geplanten Flächen für einen Nahversorger.
Unweit davon wird die neue Feuerwache Hungerburg errichtet – samt modernen Einsatzräumen und einem Vereinslokal für den Tennisclub. So wird nicht nur dringend benötigter Wohnraum geschaffen, sondern auch die soziale Infrastruktur des Stadtteils ausgebaut.
Klimaschutz im Fokus: Investitionen für Generationen
Alle Projekte vereint ein gemeinsamer Nenner: Nachhaltigkeit. Die IIG erhöht 2026 gezielt den Anteil selbst erzeugter, erneuerbarer Energie. Geplant sind rund 800.000 Euro für Photovoltaik-Anlagen und Speicherbatterien, zusätzlich über 1 Million Euro für LED-Umstellungen, Energieträgerwechsel und Regelungssanierungen. Schon 2024 stammten 48 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs im IIG-Portfolio aus erneuerbaren Quellen – 2026 soll dieser Anteil weiter steigen. „Unsere Investitionen im Bereich Klimaschutz sind Investitionen in die Zukunft der Stadt und in dauerhaft leistbares Wohnen“, so IIG-Geschäftsführer Franz Danler.
Verlässlicher Impulsgeber für die regionale Wirtschaft
Neben der sozialen und ökologischen Verantwortung bekennt sich die IIG auch klar zur regionalen Wertschöpfung: Über 85 Prozent der Aufträge im Jahr 2024 gingen an Tiroler Unternehmen. In einer Phase, in der der private Wohnbau vielerorts ins Stocken geraten ist, sorgt die IIG mit ihrer kontinuierlichen Bautätigkeit für wichtige wirtschaftliche Stabilität. Auch 2026 bleibt dieser Kurs bestehen: Der Wirtschaftsplan 2026 der IIG wirkt damit konjunkturbelebend, sichert regionale Arbeitsplätze und stärkt das lokale Baugewerbe in einer herausfordernden Zeit.
Rückfragehinweis
Ing. Dr. Franz Danler LL.M., MBA (IIG-Geschäftsführer)
f.danler@iig.at
+43 512 4004 216

