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Die Visualisierung zum Wohnbauprojekt Amraser Straße 26-28.
Die Visualisierung zum Wohnbauprojekt Amraser Straße 26-28.

Wohnen an der oberen Sill

Am Zwickel Amraser Straße/Hunoldstraße entstehen 42 städtische Wohnungen

In der Amraser Straße 26-28 steht ein zweigeschossiges Wohngebäude aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Aktuell sind an der Ecke Amraser Straße/Hunoldstraße zwei Geschäftslokale sowie sieben 2-Zimmerwohnungen mit je ca. 43 m² untergebracht. Das Bestandsgebäude entspricht weder den bau- und feuerpolizeilichen Vorschriften noch den Standards modernen Wohnens. Daher entschied sich die Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG) für einen Neubau einer Wohnanlage mit insgesamt 42 Wohnungen. Umgesetzt wird das Siegerprojekt eines geladenen Architekturwettbewerbs des Innsbrucker Architekturbüros Scharmer-Wurnig.

„Wohnen ist in Innsbruck ein Dauerbrenner. Verdichtung ist eines der vordringlichsten Themen auf dem Weg zu den von der Innsbrucker Stadtregierung angepeilten 2.000 neuen Wohnungen bis 2018. Die Bebauung des Zwickels Amraser Straße/Hunoldstraße bietet qualitätsvolles, innerstädtisches Wohnen und gilt als weiterer Mosaikstein um dieses Ziel zu erreichen“, betont Innsbrucker Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

„Als Mitglied der Jury bin ich vom Ergebnis des Architekturwettbewerbs mehr als überzeugt. Zusätzlich freut es mich, dass bei den Planungen wieder ein Innsbrucker Büro zu Zug gekommen ist“, äußert sich Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.

„Mit dem Projekt Amraser Straße/Hunoldstraße reagiert die Stadt Innsbruck abermals auf die steigenden Mietpreise auf dem privaten Mark und bietet leistbares Wohnen in der Landeshauptstadt“, argumentiert Stadtrat Andreas Wanker.

„Neuerlich ein Projekt, das sich hervorragend in die Umgebung einpasst. Insgesamt wird damit die hohe architektonische Qualität der städtischen Wohnbauten einmal mehr unterstrichen“, meint Planungsstadtrat Mag. Gerhard Fritz.

Neues Wohnbauprojekt fügt sich in Umfeld ein

In Abstimmung mit den Planungsstellen der Stadt Innsbruck und der Architektenkammer fand ein geladener Architekturwettbewerb statt. Aus den zehn eingereichten Projekten wurde am 18. März 2016 der Entwurf des Architekturbüros Scharmer-Wurnig aus Innsbruck einstimmig zum Siegerprojekt gewählt.

„Die Jury überzeugte die hohe städtebauliche und architektonische Qualität im Innen- als auch Außenraum. Durch die geschickte Positionierung und den raffinierten Zuschliff fügt sich das Siegergebäude äußerst schlüssig in das Umfeld ein“, argumentiert IIG-Geschäftsführers Dr. Franz Danler als Juryvorsitzender.

Die Planung reagiert mit Rücksprüngen und Drehungen auf die unterschiedlichen Höhen der Umgebung sowie auf den Flussraum. Damit wird der Bau der exponierten Lage nach allen Seiten gerecht. Die Vertikalerschließung mit Allgemein- und Geschäftsflächen im Erdgeschoß, 4. Obergeschoß und Dachterrasse hat Erlebniswert.

Zahlen, Daten Fakten zur Wohnanlage

Die geplante Wohnanlage besteht aus insgesamt 42 Wohnungen, wobei in den ersten drei Obergeschoßen insgesamt 20 betreute 2-Zimmerwohnungen vorgesehen sind. In den weiteren sechs Obergeschoßen sind 22 familiengerechte Wohnungen der 2-, 3- und 4- Zimmerkategorie mit entsprechenden Balkonen oder Loggien geplant. Das 10. Obergeschoß ist zum Teil als Dachterrasse geplant.

Im Erdgeschoß befinden sich ein Aufenthaltsbereich und ein Büro (Betreutes Wohnen) sowie mögliche Geschäftsräume (Gesamtnutzfläche beträgt ca. 270 m²). Im Untergeschoß sind eine Tiefgarage mit 19 Autoabstellplätzen und die erforderlichen Nebenräume vorgesehen. Die gesamte Wohnnutzfläche der 42 Wohnungen beträgt ca. 2.340 m².

Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf ca. 5,7 Mio. Euro und die Wohnanlage wird im Rahmen der angemessenen Baukosten gemäß den Wohnbauförderungsrichtlinien des Landes Tirol und mit Hochwasserschutz errichtet. Die Vergabe der Mietwohnungen erfolgt über das Wohnungsservice der Stadt Innsbruck. (KR)