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VertreterInnen der Innsbrucker Stadtregierung und des Gemeinderats, der IIG, der Baufirma sowie der Architekt zeigten sich bei der Firstfeier in der Liebeneggstraße über den Projektfortschritt erfreut.
VertreterInnen der Innsbrucker Stadtregierung und des Gemeinderats, der IIG, der Baufirma sowie der Architekt zeigten sich bei der Firstfeier in der Liebeneggstraße über den Projektfortschritt erfreut.

Vorfreude auf neues Stadtteilzentrum in Wilten wächst

Firstfeier in der Liebeneggstraße 2

Die Bauarbeiten für das neue Stadtteilzentrum in der Wiltener Liebeneggstraße schreiten voran – davon überzeugten sich VertreterInnen der Politik sowie der Bauunternehmen kürzlich bei der Firstfeier.

Auf dem Grund des ehemaligen Bauhofes sowie des Hauses Liebeneggstraße 2a, das abgerissen wurde, entstehen zusätzlich zum Stadtteilzentrum ein Sozialzentrum der Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD), 17 Wohnungen für SeniorInnen sowie 14 Parkplätze in der Tiefgarage. Innsbrucks Stadtoberhaupt sieht in dem Projekt eine Chance für den Stadtteil Wilten: „Die offene Gestaltung des Wiltener Platzls 2010 war der Startschuss für eine nachhaltige Stadtteilentwicklung. Durch den Neubau in der Liebeneggstraße gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

„Erst vor kurzem wurde der neue Zentralbauhof in der Rossaugasse eröffnet. Durch die Zusammenlegung der Bauhöfe sind im Stadtgebiet Flächen frei geworden, für die eine optimale Nachnutzung gefunden wurde. So auch in der Liebeneggstraße. Als Referent unserer Seniorinnen und Senioren liegt mir eine altersgerechte Betreuung natürlich besonders am Herzen. Nach Fertigstellung dieses Projekts gibt es in Innsbruck insgesamt 223 städtische Wohnungen speziell für Seniorinnen und Senioren. Es freut mich, dass dieses Angebot kontinuierlich ausgebaut wird“, erläutert Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.

Sozialstadtrat Ernst Pechlaner zeigt sich ebenfalls überzeugt von dem facettenreichen Projekt: „Besonders die Kombination aus Sozial- und Stadtteilzentrum unter einem Dach finde ich gut. Es wird mitten im Stadtteil eine hochwertige Begegnungszone für Jung und Alt geschaffen.“

Fertigstellung Ende 2016

„Die Bauarbeiten sind bis jetzt nach Plan und unfallfrei verlaufen. Wenn das weiterhin so bleibt, können wir das Ziel – eine Fertigstellung im November 2016 – halten. Bei der Liebeneggstraße handelt es sich erneut um ein Projekt, bei dem die gute Zusammenarbeit der Stadt Innsbruck und der Innsbrucker Immobiliengesellschaft deutlich wird“, erläutert IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler.

Die Gesamtbaukosten für das von Architekt DI Kurt Rumplmayr entworfene Projekt liegen bei rund 3,7 Mio. Euro. Da das Projekt in einer ortsbilderhaltenden Schutzzone liegt, gelten höhere Standards betreffend der Platzgestaltung und der Ausführung der Fassade sowie der Außenfenster und der Türelemente. (DH)