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IIG-Geschäftsführer Danler, Projektleiter Kiechl, Bürgermeisterin Oppitz-Plörer, SVG Reichenau-Obmann Amoser und Vizebürgermeister Kaufmann zeigen sich über die Fortschritte am Sportplatz Reichenau erfreut.
IIG-Geschäftsführer Danler, Projektleiter Kiechl, Bürgermeisterin Oppitz-Plörer, SVG Reichenau-Obmann Amoser und Vizebürgermeister Kaufmann zeigen sich über die Fortschritte am Sportplatz Reichenau erfreut.

Sportplatz biegt auf die Zielgerade

Die Umbauarbeiten und Erweiterungen des Sportplatzes Reichenau stehen kurz vor der Fertigstellung. Für insgesamt 14 Mannschaften des Sportvereins SVR Reichenau Innsbruck bedeutet dies, dass sie wieder auf ihren Heimatplatz zurückkehren können. Mehrere Monate lang mussten sie sowohl für das Training als auch für die Spiele auf andere Sportplätze ausweichen.

Die Fertigstellung des Projekts Sportplatz Reichenau sieht Vizebürgermeister und Sportreferent Christoph Kaufmann als wichtigen Schritt: „Der Sportplatz in der Reichenau war Heimat für mehrere hundert Sportlerinnen und Sportler und damit ein sozialer Treffpunkt im Stadtteil. Dieser wird nun, nach längerer Pause, wieder belebt. Ich möchte mich bei der SVG Reichenau für die Geduld sowie bei allen an der Umsetzung Beteiligten herzlich bedanken.“ Bauherr des Projekts ist die Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG).

Mannschaften kehren heim

Die SVG Reichenau besteht grundsätzlich aus elf Kinder- und Jugendmannschaften, zwei Kampfmannschaften sowie einem Altherrenteam. „Ein besonderes Anliegen ist mir, dass die Kinder und Jugendlichen bald wieder in ihrem Heimatstadtteil ihrem Hobby nachgehen können“, erläutert Kaufmann. Rund 200 Kinder und Jugendliche zählt der Verein. In den vergangenen Monaten mussten die Mannschaften für Training und Spiele auf umliegende Plätze wie zum Beispiel die Wiesengasse, Besele oder das Fennerareal ausweichen. „Ein herzliches ,Danke‘ an alle Innsbrucker Vereine für die Unterstützung, die wir in der letzten Zeit erhalten haben. Es hat sich gezeigt, dass die Innsbrucker Fußballfamilie einen starken Zusammenhalt hat“, bedankt sich Vereinsobmann Dr. Gernot Amoser. „Endlich wird ein normales Training wieder möglich sein. Früher mussten teilweise drei Mannschaften gleichzeitig am Platz trainieren. Manche mussten zusätzlich noch ausweichen – diese Gegebenheiten gehören bald der Vergangenheit an. “ Die Fertigstellung des Projekts ist Ende April geplant. Insgesamt belaufen sich die Projektkosten auf rund 1,5 Mio. Euro.

„Der Reichenauer Sportplatz stellt einen wichtigen Mosaikstein der Innsbrucker Sportinfrastruktur dar. Durch die baldige Fertigstellung des Projekts können 14 Mannschaften nach monatelangem Ausweichen endlich wieder auf ihrem Heimatplatz trainieren und spielen.“

Vizebürgermeister Christoph Kaufmann

Vizebürgermeister Christoph Kaufmann

Wieder wettkampftauglich

Um einen Meisterschaftsbetrieb aufrecht halten zu können, müssen unterschiedliche Auflagen des Österreichischen Fußballbundes (ÖFB) erfüllt werden. Diese regeln beispielsweise auch die Mindestgröße eines Spielfelds. Diese entsprach in der Reichenau nicht mehr den Vorgaben. „Der ehemalige Naturrasenplatz hatte eine Abmessung von 90 x 55 Metern – das ist zu klein. Nach der Vergrößerung des Platzes ist er 100 x 64 Meter groß und entspricht den Bedingungen des ÖFB“, erläutert Dr. Franz Danler, Geschäftsführer der IIG: „Eine weitere Modernisierungsmaßname ist die neue Flutlichtanlage, die rund um den vergrößerten Platz errichtet wurde.“ Der im Osten anschließende kleinere Trainingsplatz wurde etwas verkleinert. Nach Fertigstellung des Projekts präsentiert sich der Sportplatz offiziell wettbewerbstauglich. “ (DH)