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Die Stadtregierung rund um Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, sowie die VertreterInnen der IIG, der Verbände und Vereine und die im Magistrat verantwortlichen Ämter zeigten sich bei der Vertragsunterzeichnung erfreut über das Erreichen des nächsten Meilensteins.
Die Stadtregierung rund um Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, sowie die VertreterInnen der IIG, der Verbände und Vereine und die im Magistrat verantwortlichen Ämter zeigten sich bei der Vertragsunterzeichnung erfreut über das Erreichen des nächsten Meilensteins.

Verträge zum Campagnereiter-Areal unter Dach und Fach

Detailentwicklung für neuen Stadtteil zwischen Reichenauer Straße, Langer Weg und Hegnerstraße kann anlaufen

Mit der Absegnung des Grundsatzbeschlusses zum Campagnereiter-Areal im Innsbrucker Gemeinderat vom 27. Jänner gelang ein großer Wurf in Richtung Stadtentwicklung. Auf einer Fläche von rund 84.000 m2 wird am Campagne-Areal im Rahmen eines kooperativen Planungsverfahrens ein neues Stadtviertel mit rund 1.000 Wohnungen Grünflächen, Sportanlagen und weiterer sozialer Infrastruktur entstehen. In der Größe des Bauplatzes liegt gleichzeitig auch das Potenzial. Die Schätzungen über die ausgelösten Gesamtinvestitionen liegen bei rund 180 Mio. Euro. Am 14. März wurden die Verträge unterzeichnet.

„Mit dem Campagne-Areal schafft die Stadt Innsbruck nicht nur Wohnraum mit rund 1.000 Wohnungen, es wird auch wesentlich in Freizeit- und Erholungseinrichtungen sowie Infrastruktur investiert. Insgesamt geht eine umfangreiche Immobilientransaktion erfolgreich zu Ende. Das kooperative Planungsverfahren führt die vielfältigen Interessen gezielt zusammen. Ich danke allen Beteiligten allen voran Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und Stadtrat Mag. Gerhard Fritz“, hebt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer hervor.

„Für die Innsbrucker Immobiliengesellschaft bedeutet die Entwicklung dieses neuen Stadtteils eine große Herausforderung. Wir sehen es als Chance, ein Modellbeispiel für die Bebauung eines so großen Gebietes zu erarbeiten“, betont IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler.

Entwicklungsgeschichte des Areals

Das Campagne-Areal beschäftigt die Innsbrucker Politik schon seit Jahrzehnten. Auf Grund der vielseitigen Interesseneslagen war die Umsetzung schwierig. Startpunkt waren die Gespräche mit den einzelnen Sportvereinen im Herbst 2013. Der Innsbrucker Stadtsenat nahm in seiner Sitzung vom 20. Jänner 2016 den Bericht der Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG) zur Kenntnis und stimmte dem Abschluss der Verträge zu. Mit der Zustimmung des Innsbrucker Gemeinderates in der Sondersitzung am 27. Jänner wurden die Weichen für die Planungen gestellt.

Kooperative Planung mit allen Beteiligten

Kern des geplanten Projektes ist, dass die für Wohnbau reservierten Grundstücke im südlichen Bereich angesiedelt werden, um die Wohnqualität zu steigern. Die weniger sensiblen Sport-Nutzungen werden näher am Straßenverlauf im nördlichen Bereich angeordnet.

Um das größte Potenzial aus dem Projekt schöpfen zu können, wird erstmals in Innsbruck ein sogenanntes „kooperatives Planungsverfahren“ auf Basis eines Stadtsenatsbeschlusses vom 18. November 2015 durchgeführt. So entsteht ein städtebauliches Leitkonzept, das die Bauplätze, die Erschließungen und Grünflächen im Bereich des Campagnereiter-Areals sowie die Entwicklung eines möglichen Schulcampus unter Federführung und Projektleitung der IIG festlegt.

Am Ende soll der Masterplan die Bündelung und Berücksichtigung der vielseitigen Interessen darstellen und den Anliegen von AnrainerInnen und ansässigen Vereine soll besser Rechnung getragen werden. Der Zeitrahmen ist sportlich: Bis Mitte 2016 soll das kooperative Planungsverfahren, dessen Kosten mit maximal 250.000 Euro angesetzt sind, beendet sein. Darauf aufbauend wird ein einstufiger Architekturwettbewerb für die einzelnen Baufelder durchgeführt. Verschiedene mit Experten besetzte Planungs- und Lenkungsgruppen begleiten die Projektentwicklung. (KR)