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Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer stattete den Kindern in Wildmoos einen Besuch ab.
Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer stattete den Kindern in Wildmoos einen Besuch ab.

Sommeraction in Wildmoos

Für rund 90 Kinder ist das Domizil der Stadtgemeinde ein wahres Ferienparadies

Strahlende Augen, Kinderlachen und Spiele aller Art stehen seit Juli auf dem Programm in Wildmoos. Rund 90 Kinder, aufgeteilt auf zwei Turnusse, verbringen dort jeweils zwei Wochen fernab des Alltags, dem Handy und dem Computer. Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Bildungsstadtrat Ernst Pechlaner machten sich kürzlich ein Bild vom spannenden Ferienprogramm.

„Dass es den Kindern gefällt, sieht man sofort an den strahlenden Gesichtern. Es ist uns ein Anliegen, dass alle Kinder die Möglichkeit haben, erholsame Ferien zu verbringen. Die Tarife für den Aufenthalt in Wildmoos sind deshalb sozial gestaffelt. Zudem wird Wert darauf gelegt, dass die Kinder vor Ort kaum mehr Geld benötigen“, erläutert Bürgermeisterin Oppitz-Plörer. Stadtrat Pechlaner schließt sich an: „Die Zahl der teilnehmenden Kinder gibt dem Projekt recht. Das Ziel, Kindern eine unbeschwerte Zeit in der Natur zu ermöglichen, gelingt auch in diesem Jahr bestens.“

Schwimmen, Wandern, Tanzen

Die Programmpunkte, die sich das BetreuerInnenteam für die vier Wochen ausgedacht haben, versprechen einiges: Von einer Schnitzeljagd, über einen Besuch im Olympiabad Seefeld, einem klassischen Bingo-Turnier, Wanderungen, einer Spezial-Ausgabe der Kult-Kuppelshow „Herzblatt“ bis hin zur mitreißenden Disko und gruseligen Geisterwanderungen ist alles mit dabei. Auch für Brettspiele bleibt Zeit – deshalb war die Freude über die vom Innsbrucker Stadtoberhaupt mitgebrachten Spiele besonders groß.

Handys und Computer sucht man im Camp vergeblich, die Kinder kommen in den vier Wochen ganz ohne diese technischen Geräte aus – geschadet habe das noch niemandem, hört man aus BetreuerInnenkreisen.

Lange Tradition

Das Ferienlager am See hat bereits ein lange Tradition: Bereits 1920 wurde es vom Ferienkolonieverein Hötting-Wildmoos ins Leben gerufen. Die Stadt Innsbruck unterstützt die Ferienwochen für die Kinder seit vielen Jahren. „Jedes Kind ist willkommen“, hält Oppitz-Plörer fest. (DH)

Auch Bildungsstadtrat Ernst Pechlaner schaute im Feriencamp vorbei.
Auch Bildungsstadtrat Ernst Pechlaner schaute im Feriencamp vorbei.