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Ansturm auf Wahlkarten

Neue Sprengeleinteilung für BundespräsidentInnenwahl

Am 24. April entscheidet sich in Österreich, welche/r Frau oder Mann neues Staatsoberhaupt wird. In Innsbruck sind 89.024 Personen für die BundespräsidentInnenwahl stimmberechtigt. Auffallend ist bereits, dass Wahlkarten beliebter sind als bisher. Der Trend geht diesbezüglich nach oben, heißt es von Seiten der Magistratsabteilung II (Allgemeine Bezirks- und Gemeindeverwaltung). Mit Stichtag 17. April 2016 wurden vom Stadtmagistrat 6.130 Wahlkarten ausgegeben, davon waren 1.180 für Wahlberechtigte im Ausland. Noch bis Freitag, 22. April, können Wahlkarten bis 12 Uhr persönlich unter Vorlage eines amtlichen Lichtbildausweises im 6. Stock des Rathauses (Zimmer 6103) beantragt werden.

Rund 7.200 Innsbrucker Stimmberechtigten wurde heuer ein neuer Wahlsprengel zugeteilt. Notwendig wurden diese Änderungen aufgrund mehrerer verbindlicher Faktoren bei der Zuteilung des Wahllokals. Unter anderem ist die maximal zulässige Anzahl von Wahlberechtigten pro Wahlsprengel ausschlaggebend. Die steigende EinwohnerInnenzahl in Innsbruck führte hauptsächlich zur rechtlich notwendigen Neueinteilung.

Betroffene WählerInnen schriftlich verständigt

Betroffen sind neben den Stadtteilen Arzl, Amras, Mühlau, O-Dorf bzw. Neu-Arzl auch die Rossau, die Stadtteile Kranebitten, Hötting und Hötting-West, Mariahilf sowie die Reichenau und Pradl. Auch in Lohbach, St. Nikolaus und Allerheiligen wurden die betroffenen Personen noch zusätzlich zur amtlichen Wahlinformation mittels eines Schreibens der Stadt auf die Veränderung hingewiesen. Bei der BundespräsidentInnenwahl gibt es diesmal im Stadtgebiet 147 Wahlsprengel.

Die Magistratsabteilung für allgemeine Bezirks- und Gemeindeverwaltung nimmt alle notwendigen Änderungen zweckmäßig und stets im Sinne maximaler Bürgerfreundlichkeit vor. „Der Stadtmagistrat achtet darauf, den Wahlgang für die Innsbruckerinnen und Innsbrucker so einfach wie möglich zu gestalten. Seltene Änderungen lassen sich aber nicht vermeiden. Wir danken für das Verständnis der Betroffenen“, erklärt Magistratsdirektor Dr. Bernhard Holas. (SAKU)