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Wahlkarten online beantragen

Elektronische Signatur spart Zeit und Geld

Am 24. April wird in Österreich das neue Staatsoberhaupt gewählt. Wer an diesem Tag den Weg zur Wahlkabine allerdings nicht gehen kann oder möchte, hat die Möglichkeit mit einer Wahlkarte zu wählen. Diese kann am jeweiligen Gemeinde- bzw. Stadtamt/Stadtmagistrat beantragt werden und wird normalerweise als eingeschriebener Brief zugestellt. Durch einen elektronisch gestellten Wahlkartenantrag ist nun aber auch in der Tiroler Landeshauptstadt eine nicht eingeschriebene Sendung möglich.

Win-Win-Situation durch elektronische Signatur

Bei der Stadt Innsbruck besteht die Möglichkeit eine Wahlkarte online und mit qualifizierter elektronischer Signatur zu beantragen. Diese kann entweder mit Hilfe der Handy-Signatur oder der Bürgerkarte vorgenommen werden. Dann darf die Wahlkarte nämlich mittels einfachem Schreiben verschickt werden. „Dies schafft eine Win-Win-Situation – sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch für die Stadt Innsbruck“, erläutert Bürgermeisterin Oppitz-Plörer.

„Eine Wahlkarte, die eingeschrieben versendet wird, kann durch die Wahlberechtigten nur persönlich entgegengenommen werden. Wenn diese nicht zu Hause sind, muss das Einschreiben persönlich am Postamt abgeholt werden. Das ist immer mit gewissem Aufwand verbunden. Für die Gemeinde andererseits schlägt jede Wahlkarte mittels eingeschriebener Briefsendung mit 3,80 Euro zu Buche. Mit der Online-Beantragung können sich also beide Seiten Zeit bzw. Geld sparen“, geht Magistratsdirektor Dr. Bernhard Holas ins Detail.

Der Online-Antrag für eine Wahlkarte kann ab sofort unter www.innsbruck.gv.at (Reiter „Wahlkarte | Briefwahl“) gestellt werden. Informationen zur Handysignatur und zur Bürgerkarte finden Sie unter www.buergerkarte.at/aktivieren-handy (DH)