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Nikolaus Paesold und Hilde Mumelter trennen 100 Jahre - der Innsbrucker Stadtmagistrat ist für Sie da.
Nikolaus Paesold und Hilde Mumelter trennen 100 Jahre - der Innsbrucker Stadtmagistrat ist für Sie da.

Von der Wiege bis zur Bahre

Die Stadt begleitet einen tagtäglich – oftmals völlig unbemerkt. In zahlreichen Situationen im Leben ist man sich als BürgerIn der Stadt Innsbruck gar nicht bewusst, dass die Stadt gerade „Heinzelmännchen“ spielt. Und beides ist gut so: dass sie da ist, aber nicht immer im Vordergrund steht.

„Wesentlich ist, dass das Stadtmagistrat als Dienstleister für alle Innsbruckerinnen und Innsbrucker zur Verfügung steht. Quer durch alle Lebensfelder kümmern sich über 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Ämtern und Anlaufstellen um verschiedenste Fragen des täglichen Lebens“, erläutert Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Standesamt: Herzlich willkommen!

Alles nimmt hier seinen Anfang, wenn man zum Innsbrucker/zur Innsbruckerin wird. Ob durch Geburt in der Landeshauptstadt oder Zuzug – der Anlaufpunkt ist der gleiche: Das Standesamt. Das dortige Team rund um Amtsvorstand Markus Troger, Msc. wickelte im Jahr 2014 beispielsweise XX Geburten und rund 18.300 Anmeldungen ab. Neben der täglichen Arbeit, ist dieses Amt darauf bedacht, am Puls der Zeit zu sein. Deshalb wird seit Ende 2014 das komplette EDV-System umgestellt. Alle zu archivierenden Dokumente gibt es von nun an digital.

 

Meldeamt: Wohnst du schon?

Die erste eigene Wohnung bzw. ein Umzug in eine neue Wohnung ist ebenfalls eng mit dem Meldeamt und damit derStadt verknüpft: Die Anmeldung ist notwendig, damit ein Meldezettel, der für eine Vielzahl weiterer Behördengänge notwendig ist, ausgestellt werden kann. Weiters kann beispielsweise nur mit einem gültigen Meldezettel eine Parkkarte beantragt bzw. ausgestellt werden.

Auch für wohnungssuchende BürgerInnen hat die Stadt ein Angebot. Im Amt für Wohnungsservice können sich InnsbruckerInnen anmelden, um geförderte Wohnungen der Stadt zu erhalten. Das trägt dazu bei, das Wohnen in unserer Stadt leistbar zu machen und die Innsbruckerinnen und Innsbrucker finanziell zu entlasten.

 

Tägliches Leben: Bitte wegräumen!

Ohne die Leistungen der Stadt gemeinsam mit ihren Partnerbetrieben würden unsere Straßen und Wege wohl oder übel mit der Zeit nicht mehr nutzbar sein. Beinahe jede Form der täglichen Versorgung, wie beispielsweise die Wasser-, und Stromversorgung, oder Arbeiten, wie die Entsorgung von Müll, Abwasser oder Schnee, wird von der Stadt bzw. ihren Beteiligungsunternehmen übernommen.

Auch im öffentlichen Verkehr in der Landeshauptstadt steckt ein großer Teil Stadt Innsbruck. An den Innsbrucker Verkehrsbetrieben ist die Stadt zu 45 Prozent beteiligt und somit mitverantwortlich für eine funktionierende städtische Infrastruktur.

 

Bildung: Aufpassen!

Die städtische Infrastruktur speziell für die Kleinsten darf man nicht vergessen. 27 Kindergärten, 21 Volksschulen, zehn Neue Mittelschulen, zwei Sonderschulen sowie die Polytechnische Schule werden von der Stadt Innsbruck erhalten. Damit soll ein umfangreiches Bildungsangebot von klein an geboten werden.

 

"Der Stadtmagistrat als Dienstleister dient allen Innsbruckerinnen und Innsbruckern als Anlaufstelle für verschiedenste Fragen und Anliegen quer durch alle Lebensfelder. Darum kümmern sich über 1.500 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Ämtern."

Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer

Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer

Freizeit: Unterhaltung, ja bitte!

Nach der Schule und der Arbeit bleibt Zeit für Freizeitaktivitäten. Egal ob Skifahren, Wandern auf der Nordkette, Entspannen im Park oder der Besuch eines fetzigen Rockkonzerts im Congresshaus – ein Stückchen Stadt Innsbruck steckt überall. Ein Ziel der Stadtregierung ist es, die Lebensqualität in der Tiroler Landeshauptstadt langfristig hoch zu halten. Dazu tragen die zahlreichen Sportstätten und Freizeitaktivitäten Innsbrucks maßgeblich bei. Der Erhalt dieser, sowie deren Pflege, ist eine große und fordernde, die das Magistrat gerne annimmt.

 

Leistungen: Gibt’s da was?

Leistungen gehören honoriert und gefördert. Dieser Überzeugung ist auch die Stadtregierung. Deshalb werden beispielsweise jährlich Preise im Gesamtwert von 270.000 Euro vergeben. Auch durch Subventionen werden verschiedenste Projekte und Ideen unterstützt. Egal, ob Sport, Kultur oder Wissenschaft – mit Förderungen und Preisen investiert die Stadt in die Zukunft.

 

Ende: Ein würdevoller Abschied

Insgesamt sieben Friedhöfe werden von der Stadt Innsbruck verwaltet. Das Service der Stadt geht demnach über den Tod hinaus. Außerdem ist der erste Begegnungspunkt eines jeden mit der Stadt auch der letzte: das Standesamt. Nach dem Ableben bekommt dieses eine Meldung. Nur so können die Daten im Innsbrucker Meldewesen aktuell gehalten werden. Und genau dort schließt sich der Kreis: von der Wiege bis zur Bahre. (DH)

Der Innsbrucker Magistrat verbirgt nicht nur eine Reihe von Kunstwerken, wie etwas das überdimensionale Ohr von Isa Genzken, er hat auch ein offenes Ohr für die Anliegen der BürgerInnen.
Der Innsbrucker Magistrat verbirgt nicht nur eine Reihe von Kunstwerken, wie etwas das überdimensionale Ohr von Isa Genzken, er hat auch ein offenes Ohr für die Anliegen der BürgerInnen.

Drei Fragen an

Magistratsdirektor Dr. Bernhard Holas

Wie wichtig ist Ihnen das Bürgerservice?
Bürgerservice ist seit jeher ein großes Anliegen! Der gesamte Magistrat sieht sich als Dienstleister für die Innsbruckerinnen und Innsbrucker. Wir arbeiten zum Wohl der gesamten Stadt und alle etwa 1.500 MitarbeiterInnen versuchen ihr Bestes zu geben. Das bedeutet nicht, dass immer alles reibungslos funktioniert. 

Wo gearbeitet wird, fliegen Späne. Das wichtigste ist jedoch unser kompromissloser Einsatz für das Wohl der Bevölkerung.

Wie geht der Magistrat mit den Rückmeldungen der BürgerInnen um?
Wir haben ein zeitgemäßes IT-System die App -buergermeldungen.com – eingeführt. Jedes Feedback wird hier angenommen und so rasch als möglich durch die zuständigen Stellen bearbeitet. Wir sehen die Innsbruckerinnen und Innsbrucker als die besten „Unternehmensberater“. Sie sind direkt vor Ort und können uns auch durchaus kritische Meldungen zukommen lassen. Ich bitte, sowohl unser Onlineportal rund um die Uhr zu nutzen als auch uns telefonisch zu kontaktieren (0512/5360-1001). Ihre Anliegen nehmen wir ernst

Welche Anliegen werden am häufigstenüber die Bürgermeldungen herangetragen?
Es sind vielfach alltägliche Dinge, wie etwa der wild entsorgte Kühlschrank am Straßenrand, eine ausgefallene Straßenlaterne oder ein Schlagloch. Vielfach können unsere Dienststellen hier auf kurzem Weg unbürokratisch und schnell Abhilfe schaffen. Einen herzlichen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich hier sehr engagieren! Wesentlich sind die kurzfristige Rückmeldung und der direkte Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern.