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Innsbruck’s little Italy

Am 11. September werden im Rahmen des Projekts "ver-ortete Geschichten" Geschichte(n), Wein & Co angeboten.

Dort wo jetzt nichts mehr steht, hat sich vor einiger Zeit noch einiges abgespielt: In der Conradstraße 9 stand das ehemalige italienische Generalkonsulat. Anlaufstelle für Passfragen, Demonstrationen gegen die Südtirol-Politik und für manch eine/n Besucher/in „die Chance, einmal direkt in Innsbruck nach Italien einzutauchen“. Im Rahmen des Projektes „ver-ortete Geschichte(n)" haben sich Laura Masuch und Lisa Nussmüller auf die Spurensuche von Geschichte(n) über und zum Areal gemacht. Am 11. September wird um 17:30 Uhr auf das Grundstück geladen und die Chance geboten, in ein Stück Italien einzutauchen.

Interessante Geschichte wo jetzt ein Loch klafft

Im Grundbuch scheint noch das „italienische Königreich" als ehemaliger Besitzer auf. 1960 wurde das architektonisch spannende Gebäude extra für den Zweck des Generalkonsulats geplant und zu Hochzeiten waren bis zu 22 Leute darin beschäftigt. Ein ehemaliger Mitarbeiter erzählt „das waren noch andere Zeiten, die Aufgaben waren die gleichen aber wieviel Leute man da gebraucht hat: eine Schreibkraft und eine Sekretärin pro Mitarbeiter, es gab ja nicht mal die Möglichkeit bei der Telefonanlage einen Anruf weiterzuleiten“. Nun wurde das Areal verkauft und das Gebäude abgerissen. Im Rahmen des Projektes „ver-ortete Geschichte(n)“ wird nochmal dazu eingeladen auf die Blumenwiese zu kommen, den italienischen Flair zu genießen und aufzusaugen und Geschichte(n) zum Ort zu hören oder selbst zu erzählen.

Mitmachen ausdrücklich erwünscht

Vor Ort und über die Projekt-Homepage gibt es die Möglichkeit, selbst Teil der "ver-orteten Geschichte(n)“ zu werden und seine Erlebnisse mit dem Ort zu hinterlassen oder auch anderen TeilnehmerInnen zu erzählen. Jede und jeder ist eingeladen! Mehr Informationen und eine ausführliche Projektbeschreibung unter: www.verortete-geschichten.net

Zum Projekt

Im Rahmen des Projekt "ver-ortete Geschichte(n)" erforscht das Projektteam in und um Innsbruck die Geschichte(n) von leer stehenden oder marginalisierten Orten. Nach umfassender Recherche laden sie immer an einem Abend zum Ort ein, schenken dort Wein aus und laden bei Musik und netter Athmosphäre dazu ein, dem Ort Aufmerksamkeit zu schenken und ihn für einen Abend zu beleben. Das Projekt wird durch das Land Tirol (TKI open) und der Stadt Innsbruck (stadt_potenziale) gefördert.