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Auch das Kasermandl half beim Spatenstich der Umbrüggler Alm mit. Mit dabei (v.l.n.r): Elmar Ludescher (Architekt), Gemeinderat Markus Stoll, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Philip Lutz (Architekt), Franz Danler (Geschäftsführer IIG) sowie Andreas Wildauer (Leiter Forstamt)
Auch das Kasermandl half beim Spatenstich der Umbrüggler Alm mit. Mit dabei (v.l.n.r): Elmar Ludescher (Architekt), Gemeinderat Markus Stoll, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Philip Lutz (Architekt), Franz Danler (Geschäftsführer IIG) sowie Andreas Wildauer (Leiter Forstamt)

Spatenstich für die neue Umbrüggler Alm

Ende 2015 soll das Projekt der Architekten Lutz/Ludescher fertig sein

Im Jahr 1979 wurde die Alm abgetragen, zahlreiche Versuche der Neuerrichtung in den vergangenen Jahren scheiterten. Nachdem der Stadtsenat im November 2013 die Neuerrichtung der Umbrüggler Alm beschlossen hatte, wurde am 15. Dezember der Spatenstich feierlich begangen. Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und Geschäftsführer Dr. Franz Danler (Innsbrucker Immobilien Gesellschaft, IIG) begrüßten u.a. Architekt DI Philip Lutz und Architekt Mag. Elmar Ludescher bei der Übergabe des ersten Bausteins des 1,95 Mio. Euro-Projektes (Errichtungskosten). Von Seiten des städtischen Forstamtes wird für die Erschließung mit 540.000 Euro gerechnet.

„Im Besitz der Stadtgemeinde Innsbruck befinden sich fünf bewirtschaftete Almen. Es sind dies die Arzler Alm, die Bodensteinalm, die Höttinger Alm, die Möslalm im Karwendel und die Fronebenalm im Stubai. Diese Almen bieten unverwechselbares, alpines Naturerlebnis und sind doch so nah an der Stadt. Mit dem Neubau der Umbrüggler Alm wird ein zusätzliches Ausflugziel geschaffen“, so Bürgermeisterin Oppitz-Plörer.

„Die Nordkette ist der Ausflugs- und Freizeitberg Innsbrucks. Erholungssuchende von WanderInnen, MountainbikerInnen, SkifahrerInnen bis zu TourengeherInnen haben hier alle Möglichkeiten. Mit dem Neubau der Umbrüggler Alm steht nach der Fertigstellung ein ganzjähriger Gastronomiebetrieb zur Verfügung, der die Nordkette zusätzlich belebt“, freut sich Vizebürgermeister Kaufmann über den Spatenstich.

„Funktionalität, Ökologie und Nachhaltigkeit sind in diesem Projekt vereint. Die Planung der Architekten Lutz/Ludescher wirkt einladend und interpretiert das Thema Alm völlig neu“, so Dr. Danler.

Neue Heimat des Kasermandls im alpin-urbanen Stil

Mit der Umbrüggler Alm entsteht am ehemaligen Standort ein neues modernes Ausflugsgasthaus. Der teilweise in Holzbauweise errichtete Neubau lädt WandererInnen, MountainbikerInnen, SchifahrerInnen und TourengeherInnen sowie die übrigen Naherholungssuchenden zum Verweilen ein. Im Erdgeschoß befinden sich die zwei Gaststuben (ca. 100 Sitzplätze), der Ausschank mit Bar, ein Ausstellungsraum, die Küche mit Lager, ein barrierefreies WC sowie die Garage des Pächters. Auch eine teilweise überdachte Terrasse mit ca. 80 Sitzplätzen ist hier angeordnet.

Im Untergeschoss sind die Sanitäranlagen, die Räumlichkeiten des Pächters sowie die Technik und Lagerräume untergebracht. Die Alm ist auf einen Ganzjahresbetrieb ausgelegt. Insgesamt beläuft sich der Bruttorauminhalt auf rund 3.430 m³.

Nachhaltigkeit und Regionalität groß geschrieben

Das Projekt wird mit sanften Veränderungen in die Landschaft integriert und schafft ein neues Erholungsziel auf der Nordkette. Die Gebäudehülle des Ausflugsgasthauses wird hochgedämmt, für die Bauteile werden teilweise nachwachsende Rohstoffe aus regionalen Quellen verwendet. Eine Stückholzheizung (es wird Holz aus der Umgebung verwendet) garantiert, dass die Wertschöpfung bei der Stadt Innsbruck bleibt. Heimelig wird es auch im Innenraum: Eine Holzvertäfelung aus Weißtanne sorgt für eine gemütliche Atmosphäre. „Die Umbrüggler Alm wird ein Vorzeigeprojekt für ökologische Nachhaltigkeit sein. Zusätzlich wird der Naturraum um Innsbruck um eine Attraktion reicher“, so der Leiter des städtischen Forstamtes, DI Andreas Wildauer. (KR)