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IIG-Geschäftsführer Franz Danler, das Architektenduo Florian Lutz und Daniela Amann, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Bauleiter Walter Mühlecker (Swietelsky) und der IIG-Aufsichtsrat-Stellvertreter, GR Markus Stoll (v.l.), beim Spatenstich.
IIG-Geschäftsführer Franz Danler, das Architektenduo Florian Lutz und Daniela Amann, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Bauleiter Walter Mühlecker (Swietelsky) und der IIG-Aufsichtsrat-Stellvertreter, GR Markus Stoll (v.l.), beim Spatenstich.

Spatenstich für Wohnprojekt in der Amraser Straße 115 a,b

27 Wohnungen entstehen an der ehemaligen Straßenbahnumkehrschleife.

Bis zum Jahr 2012 befand sich am Grundstück Amraser Straße 115 a, b die Straßenbahnhaltestelle mit der ehemaligen Umkehrschleife. Mit der Verlegung dieser Haltestelle als „Kopfbahnhof“ in die Philippine-Welser-Straße stand das Grundstück für eine entsprechende Wohnbebauung durch die Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG) zur Verfügung. Im Rahmen eines geladenen Architekturwettbewerbes wurde aus acht eingereichten Projekten der Entwurf der Architekten DI Florian Lutz und DI Daniela Amann aus Innsbruck einstimmig zum Siegerprojekt gewählt.

„Der soziale Wohnbau steht in Innsbruck im Zentrum des Handelns. Dabei steht qualitätsvolles Wohnen immer im Vordergrund. Die Vielzahl der Projekte belegt das wichtige Anliegen, leistbares Wohnen für die Bürgerinnen und Bürger zu schaffen“, betont Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

„Die größte Wohnbauoffensive seit dem Olympischen Spielen nimmt sichtlich Gestalt an. Die Tiroler Landeshauptstadt ist bei diesem Thema auf der Überholspur“, stellt Vizebürgermeister Christoph Kaufmann fest.

„Jedes Projekt unterstreicht, den von der Innsbrucker Stadtregierung angestrebten Weg in Richtung mehr Ausgewogenheit am Wohnungsmarkt. Mit dem Projekt in der Amraser Straße 115 dürfen sich wieder 27 Antragstellerinnen und Antragsteller auf neuen leistbaren Wohnraum freuen“, informiert Wohnungsstadtrat Andreas Wanker.

„Am Entwurf des Architektenteams Lutz/Amann lobte die Jury besonders die großzügige Öffnung aller Wohneinheiten nach Südosten zur parkartigen Friedhofsanlage mit breiten, gut nutzbaren Balkonzonen. Zusätzlich wurden der gute Grundrisszuschnitt mit ausgewogenen Proportionen sowie der zentrale Erschließungskern als besonders positiv bewertet“, gibt Planungsstadtrat Mag. Gerhard Fritz die Meinung der Jury wieder.

„Besonders erfreulich ist, dass mit allen 13 benachbarten Eigentümerinnen und Eigentümern eine Einigung über die Tiefgaragen-Zufahrt und die Bauabwicklung gefunden werden konnte“, betont Juryvorsitzender und IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler.

Zahlen, Daten, Fakten

Die gesamte Wohnnutzfläche beträgt ca. 2.000 m². In der fünfgeschossigen Wohnanlage entstehen 27 Mietwohnungen. Es werden 2-, 3- und 4-Zimmerwohnungen mit vorgelagerten Balkonen gebaut.

In der Tiefgarage sind 27 Autoabstellplätze und entsprechende Nebenräume vorgesehen. Die Tiefgaragenzufahrt stellt eine Besonderheit dar: Eine gemeinsame Abfahrtsrampe mit dem Haus Philippine-Welser-Straße 12 wird errichtet. Dadurch können zusätzliche Grünflächen realisiert und eine Verkehrsberuhigung erreicht werden.

Ein ebenerdig erreichbarer Fahrradraum im Bereich der Außenanlagen sowie eine Pelletheizung ergänzen das Angebot für die künftigen MieterInnen.

Die Baufertigstellung erfolgt voraussichtlich im Juni 2017. Die Gesamtbaukosten liegen bei rund 4,7 Mio. Euro. Die Wohnanlage wird gemäß den Richtlinien der Wohnbauförderung errichtet. Die Vergabe der 27 Einheiten erfolgt durch das Wohnungsservice der Stadt Innsbruck. (KR)