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Begingen gemeinsam den Spatenstich für den Straßenbauhof Rossau (v. l.): Gemeinderat Helmut Buchacher, Architekt DI Stephan Hoinkes, Gemeinderat Mag. Markus Stoll, Amtsvorstand DI Josef Mühlmann (Straßenbetrieb), Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler, Christoph Totschnig und Manfred Lechner (beide Strabag)
Begingen gemeinsam den Spatenstich für den Straßenbauhof Rossau (v. l.): Gemeinderat Helmut Buchacher, Architekt DI Stephan Hoinkes, Gemeinderat Mag. Markus Stoll, Amtsvorstand DI Josef Mühlmann (Straßenbetrieb), Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler, Christoph Totschnig und Manfred Lechner (beide Strabag)

Baustart am neuen Bauhof Rossau

Bereits im Oktober 2012 beschloss der Stadtsenat, die auf unterschiedlichen Standorten im Stadtgebiet verteilten Bauhöfe im Gewerbegebiet Rossau zu einem zentralen Bauhof zusammenzufassen. Dadurch können Synergieeffekte genutzt und das freiwerdende Areal in der Bachlechnerstraße (Bauhof West) der Hörimplantate-Firma MED-EL für eine notwendige Erweiterung zur Verfügung gestellt werden. Zusätzlich wird durch die Übersiedlung des Bauhofes „Ost“ in den neuen Zentralbauhof Platz für Wohnbebauung in der Bienerstraße frei.

Nach dem Abbruch des alten Zentralbauhofgebäudes und der Übersiedlung in temporäre Container erfolgte am 28. Oktober der Spatenstich für den Neubau der Werkstätten- und Verwaltungsgebäude. Dabei legten Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Dr. Franz Danler (Geschäftsführer Innsbrucker Immobiliengesellschaft ,IIG) und Amtsvorstand DI Josef Mühlmann (Straßenbetrieb) mit Spaten „bewaffnet“ selbst Hand an.

 

„Im Sinne einer effizienten und modernen Betriebsführung wird hier in der Rossau der neue zentrale Bauhof entstehen. Dadurch können alle Kräfte gebündelt werden und wer das Aufgabengebiet des Amtes für Straßenbetrieb kennt, weiß, dass die Zusammenführung der Bauhöfe auf einen Standort die beste Lösung ist“, betont Bürgermeisterin Oppitz-Plörer.

 

„Im Gewerbegebiet versammeln sich wichtige Infrastruktureinrichtungen der Stadt wie z.B. der Recyclinghof der Innsbrucker Kommunalbetriebe. Wenn der zentrale Bauhof hier angesiedelt ist, kommen auch Synergien außerhalb des Amtes für Straßenbetrieb zum Tragen“, argumentiert Vizebürgermeisterin Pitscheider.

 

„Mit der Idee der Zusammenführung der städtischen Bauhöfe hat der Stadtsenat bereits vor zwei Jahren eine richtungsweisende Entscheidung getroffen. Als Wohnungsreferent freut es mich besonders, dass dadurch auch wertvolle Flächen für den Wohnbau frei werden“, meint Vizebürgermeister Kaufmann.

 

Zahlen, Daten, Fakten

Das im Rahmen eines von der IIG durchgeführten Realisierungswettbewerbes ausgewählte Projekt von „dreiplus Architekten“ zeichnet sich durch eine einfache Schichtung von Werkstätten und Lagerräumlichkeiten sowie Flächen für Büros, Aufenthaltsräume und Garderoben auf je einer Ebene aus. Der Lager- und Werkstättenbereich wird  durch seitlich angeordnete Einfahrtstore erschlossen. Ein zentraler Innenhof sorgt für gute Belichtungssituationen und bietet Aufenthaltsqualität. Damit erfüllt der Neubau mit einer Tiefgarage, in welcher rund 68 Fahrzeuge Platz finden, alle Anforderungen eines modernen Infrastrukturgebäudes.

 

In der ersten Baustufe wurden bereits die Nebengebäude und Lagerflächen für den neuen zentralen Straßenbauhof Rossau geschaffen. Mit dem Spatenstich erfolgt nun die zweite Baustufe. Diese umfasst den Neubau der Werkstätten und Verwaltungsgebäude und soll Ende 2015 abgeschlossen sein. Damit sind alle Einrichtungen des Amtes für Straßenbetrieb an einem Standort konzentriert.

 

Die gesamten Baukosten belaufen sich auf 9,5 Mio. Euro. (KR)