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IIG errichtet Zentralbauhof Rossau

Synergieeffekte durch die Zusammenführung der Bauhöfe „West“ und „Ost“
Mit der Errichtung eines neuen Zentralbauhofes Rossau will die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) im Auftrag der Stadt gleich mehrere Ziele erreichen: Synergieeffekte durch die Zusammenführung der Bauhöfe „West“ und „Ost“. Weiters soll das freiwerdende Areal in der Bachlechnerstraße der Hör-Implantate-Firma MED-EL für eine notwendige Erweiterung um eine Produktionshalle zur Verfügung gestellt werden. Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, der zuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und IIG-Geschäftsführer Franz Danler besprachen am neuen Standort bei der IIG-Zentrale in der Rossau die Details.

In einem ersten Schritt werden nun auf dem Grundstück in der Bachlechnerstraße die ohnedies dringend sanierungsbedürftigen Bauhofgebäude abgerissen. Die dadurch freiwerdende, rund 5.500 m² große Fläche wird der Firma MED-EL im Baurechtswege überlassen. Damit wird auch der Standort dieses stark expandierenden Leitbetriebes in der Stadt gesichert.

Parallel dazu werden auf dem Areal der IIG-Zentrale die notwendigen Bauten für die Zusammenführung der Bauhöfe errichtet. Dazu zählen zunächst Splitt- und Lagerboxen sowie Bürocontainer bis zur Fertigstellung der Werkstätten und Verwaltungsgebäude im Herbst 2015.

Mehrere Synergien

Oppitz-Plörer, Kaufmann und Danler erwarten vom neuen Zentralbauhof Rossau mehrere Vorteile: Einmal können die administrativen Aufgaben der Bauhöfe zentral gesteuert werden und die Bauhofleitung kann sich stärker auf ihre Kernaufgaben konzentrieren. Die zentrale Verwaltung ermöglicht auch kürzere Kommunikationswege und damit eine einfachere Koordination der einzelnen Aktivitäten. Der durch die Zusammenlegung entstehende größere Pool an MitarbeiterInnen und Geräten kann besser genützt und gezielter eingesetzt werden.

Der Zentralbauhof Rossau schafft auch die Voraussetzungen zur Errichtung einer Winterdienst-Einsatzzentrale. Größere Lagerkapazitäten für Streumittel ermöglichen es, größere Mengen an Streusalz einzukaufen und dadurch ca. 20 Prozent Mengenrabatt zu lukrieren. Ebenfalls gewährleistet die höhere Lagerkapazität eine deutliche Erhöhung der Versorgungssicherheit bei Lieferengpässen.

Auch Bauhof Pradl übersiedelt

Nach Fertigstellung der zweiten Baustufe im Herbst 2015 übersiedelt auch der derzeit in der Bienerstraße situierte Bauhof Pradl in den neuen Zentralbauhof. Auf der dort abgesiedelten Fläche entstehen geförderte Wohnungen.

Die Übersiedlung des Bauhofes Bachlechnerstraße ist für Ende September 2013 geplant. In diesen ersten Bauabschnitt investierte die Stadt Innsbruck rund € 1,69 Mio.
26. Juni 2013