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Der Zentralbauhof Rossau nimmt Form an

Bauhof West ist bereits übersiedelt
Die städtischen Bauhöfe werden im Rahmen des Bauhofkonzeptes laufend effizienter strukturiert. Bereits im Oktober 2012 beschloss der Stadtsenat, die derzeit auf unterschiedlichen Standorten im Stadtgebiet verteilten Bauhöfe im Gewerbegebiet Rossau zu einem zentralen Bauhof zusammenzufassen. Damit werden mehrere Ziele erreicht: Einerseits werden Synergieeffekte durch die Zusammenführung der Bauhöfe Ost und West erzielt, andererseits wird das freiwerdende Areal in der Bachlechnerstraße (Bauhof West) der Hörimplantate-Firma MED-EL für eine notwendige Erweiterung zur Verfügung gestellt.

Dr. Franz Danler (Geschäftsführer Innsbrucker Immobilien Gesellschaft – IIG), Amtsvorstand DI Josef Mühlmann (Straßenbetrieb), Projektleiter DI Georg Preyer (IIG) und Bauleiter Klaus Nagl (IIG) führten Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Vizebürgermeister Christoph Kaufmann am 10. Februar am Gelände in der Rossaugasse herum und präsentierten unter anderem die fertiggestellten Lagerhallen, Splittboxen sowie das temporäre Container-Gebäude.

Stimmen zum Projekt „Zentralbauhof Rossau“
Beim Rundgang erklärte Bürgermeisterin Oppitz-Plörer, dass der Zusammenschluss zu einem zentralen Bauhof eine deutliche Verbesserung sei. „Ich danke allen leitenden Persönlichkeiten, sowie allen Beteiligten, die für die schnelle Abwicklung dieser ersten Bauphase des Zentralbauhofs Rossau zuständig sind“, so die Bürgermeisterin weiter: „Ich freue mich schon auf das Ergebnis der zweiten Baustufe.“

IIG-Geschäftsführer Danler freute sich vor allem über die „rasche und schnelle Abwicklung innerhalb von zehn Wochen. Die entstandenen Elemente des Bauhofes zeichnen sich nun durch eine besonders robuste und LKW-taugliche Ausführung aus.“ Auch verwies er auf die erfreuliche Tatsache, dass der Bauhof West bereits übersiedelt sei. Durch die rasche Bauabwicklung konnte sichergestellt werden, dass mit der Übersiedelung des Bauhofes West bereits im Dezember 2013 begonnen werden konnte und diese fristgerecht im Jänner 2014 abgeschlossen wurde.

In zwei Schritten zum Bauhof
Der neue Zentralbauhof wird in zwei Baustufen errichtet. Die erste Baustufe, welche im November abgeschlossen wurde, beinhaltete den Abbruch der bestehenden Kanalbauhalle am Zentralhofgelände sowie die Errichtung von Splittboxen, Lagerboxen und Containern (diese bestehen lediglich für die Dauer bis zur Fertigstellung des Werkstätten- und Verwaltungsgebäudes). Im Rahmen der Gestaltung der Außenanlagen wurde zudem eine eigene Zufahrt für den Straßenbetrieb hergestellt. Die Baukosten belaufen sich auf etwa 1,4 Mio. Euro. In der ersten Bauphase wurde zudem ein neues, erstmalig in Innsbruck verwendetes Konzept zur Entwässerung von Oberflächen umgesetzt.

Start der zweiten Baustufe ist Herbst 2014 – die Arbeiten werden ca. ein Jahr dauern. In dieser Phase erfolgt der Abbruch der Salzhalle, außerdem werden Salzsilos errichtet und die Werkstätten- und Verwaltungsgebäude neu gebaut. Nach Fertigstellung der zweiten Baustufe, voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2015, übersiedelt auch der derzeit in der Bienerstraße situierte Bauhof Ost.

In einem von der IIG durchgeführten Realisierungswettbewerb ging für den Neubau des zentralen Bauhofs bereits das Projekt von „dreiplus Architekten ZT“ als Sieger hervor.
10. Februar 2014