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Die neuen Spielgeräte im Sieglanger begeistern Jung und Alt.
Die neuen Spielgeräte im Sieglanger begeistern Jung und Alt.

Spielplatz Sieglanger fertiggestellt

Kinder bepflanzten zum Abschluss ihren eigenen Spielplatz.

Verschiedene Stationen zur Bewegung und Koordination sowie ein Rückzugsbereich laden seit kurzem am erweiterten Spielplatz im Stadtteil Sieglanger zum Verweilen ein. Seit einem Jahr wurde dort in einem BürgerInnenbeteiligungsverfahren ein Spielraumkonzept erarbeitet und umgesetzt. „Ziel war es, das Spiel- und Aufenthaltsangebot für Kinder und Jugendliche nachhaltig zu verbessern. Die zunehmende Verbauung in den Bereichen Sieglanger und Klosteranger machten den Prozess notwendig“, betont der zuständige Stadtrat Mag. Gerhard Fritz und ergänzt: „Das Ergebnis kann sich sehen lassen.“

Hangrutsche und Pavillon punkten bei NutzerInnen

Der Stadt war es wichtig, dass die späteren NutzerInnen des Spielplatzes bei der Gestaltung mitreden. Dafür wurde im Vorjahr ein Aktionstag vor Ort durchgeführt und Kinder, Jugendliche sowie Eltern zu ihren Ideen befragt. Begleitet wurde der Beteiligungsprozess vom „Technischen Büro für Landschaftsplanung und Partizipation co:retis“. Die daraus resultierenden Ergebnisse wurden im April 2015 der Öffentlichkeit präsentiert und präzisiert. Vor kurzem bildete eine Pflanzaktion den Abschluss der Erweiterung. 40 Kinder setzten unter fachmännischer Anleitung der städtischen GärtnerInnen Blüten- und Beerensträucher ein.

Eine lange Hangrutsche stellt sich bereits wenige Tage nach der Eröffnung als besonderes Highlight für die Kinder heraus. Ebenso begeistern ein Stelzenweg, ein Balancierparcous und eine große Sandlandschaft mit Wasserspielgerät sowie verschiedene Schaukeln die Kinder. Der Hangbereich in der Mitte des Platzes blieb erhalten und kann im Winter als Rodelhügel genutzt werden.

Wunsch nach Trinkbrunnen

Nicht nur die kleinen NutzerInnen freuen sich über das neue Angebot im Westen von Innsbruck. Ein Pavillon, der vor Regen und direkter Sonne schützt, ist vor allem bei Erwachsenen als Aufenthaltsbereich beliebt. Ein Tischtennistisch und ein Trinkbrunnen runden das Angebot ab. Letzterer wurde beim BürgerInnenbeteiligungsprozess am häufigsten gewünscht. Die Gesamtkosten für die Erweiterung beliefen sich auf 190.000 Euro. Die örtliche Bauaufsicht hatte das Referat Planung und Bau vom Amt für Grünanlagen. (SAKU)