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Referatsleiter Karl Gstrein, Hildegard Auer (Initiative Lebensraum Kranebitten) und Stadtrat Gerhard Fritz (v.l.) präsentierten den Plan für die Umgestaltung.
Referatsleiter Karl Gstrein, Hildegard Auer (Initiative Lebensraum Kranebitten) und Stadtrat Gerhard Fritz (v.l.) präsentierten den Plan für die Umgestaltung.

Umgestaltung am Spielplatz Kranebitten beginnt

Größtes Bauvorhaben des Amts für Grünanlagen

Auf der Saurweinwiese am Kranebitter Spielplatz fahren die Bagger auf. Nachdem der Bestbieter nach dem Bundesvergabegesetz gefunden wurde und der Innsbrucker Stadtsenat einstimmig grünes Licht gegeben hat, können die Arbeiten für die Umgestaltung beginnen. „Es freut mich, dass es nun losgeht. Die dortige Spiel- und Erholungsfläche gewinnt mit der Neugestaltung zusätzlich an Attraktivität“, betont der für Grünanlagen zuständige Stadtrat Mag. Gerhard Fritz zum Baustart am Dienstag.

Beteiligung verbessert Projekt

Bereits jetzt ist die Fläche in hinter dem neuen Kindergarten Kranebitten bei Jung und Alt beliebt. Die Planungen waren intensiv und auch BürgerInnen wurden einbezogen. So kam es im Vorjahr zu einem Beteiligungsprozess, bei dem die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen genau abgefragt wurden. Vorschläge von NutzerInnen, die in Kooperation mit dem Kinder- und Jugendbüro Innsbruck sowie der „Initiative Lebensraum Kranebitten“ erarbeitetet wurden, sind in das Projekt eingeflossen. Das Motto „Natürlichkeit und Naturbelassenheit haben oberste Priorität“ wurde eingearbeitet. „Der Spielplatz Kranebitten ist ein Paradebeispiel wenn es um Mitgestaltungsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger geht“, erklärt Fritz.

Bisherige Konflikte vermeiden

„Das Entwicklungskonzept sieht vor, den derzeitigen Charakter des Spielplatzes beizubehalten. Die Wiese wird aber in Zonen eingeteilt, damit diese je nach Nutzen zur Verfügung stehen“, erklärt Referatsleiter Karl Gstrein. So entstehen ein Ballspielplatz, mehrere Spiel- und Erholungsflächen sowie ein separierter Grillplatz. Durch eine Terrassierung werden unterschiedliche Höhenniveaus errichtet, damit können bisherige Konflikte wie Lärm- und Geruchsbelästigung künftig bestmöglich vermieden werden.

Während der Bauphase kann die Anlage nicht benützt werden. Voraussichtlich ab November soll die neu gestaltete Freizeitoase _ nach Abschluss aller Bauarbeiten _ dann wieder Kindern und Erwachsenen zur Verfügung stehen. (SAKU)