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Im Sommer 2014 erarbeiteten die StadtteilbewohnerInnen bei einem Aktionsnachmittag am Sieglanger Spielplatz ihre Vorschläge zur Neugestaltung des Spielplatzes.
Im Sommer 2014 erarbeiteten die StadtteilbewohnerInnen bei einem Aktionsnachmittag am Sieglanger Spielplatz ihre Vorschläge zur Neugestaltung des Spielplatzes.

Spielplatz Sieglanger: Konzept nimmt Gestalt an

Am 24. April Präsentation der Entwurfsplanung und Vorstellung der Ergebnisse des Spielraumkonzeptes

Die Bevölkerungszahl in Innsbruck steigt stetig, und mit ihr der Bedarf nach neuen Freizeit- und Erholungsräumen. Insbesondere im Bereich des Sieglangers und Klosterangers hat sich in den letzten Jahren viel verändert, weswegen der bestehende Sieglanger Spielplatz nun adaptiert und erweitert wird.

Durch ein BürgerInnenbeteiligungsverfahren erfolgte im Sommer 2014 eine grundsätzliche Bedarfserhebung samt Ideenfindung für die Neugestaltung des Spielplatzes. Als professionelle Begleitung für die Projektorganisation, Konzepterstellung und Entwurfsplanung beauftragte das Amt für Grünanlagen das Planungsbüro co:retis. Nun liegt die Entwurfsplanung vor. Diese wird in einer Präsentation am Freitag, den 24. April um 15:00 Uhr in der Volksschule Sieglanger vorgestellt. Auch die Ergebnisse des Spielraumkonzeptes werden präsentiert und diskutiert. Alle Interessierten, insbesondere aber die Sieglanger Kinder und ihre Eltern, sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen.

Neue Ideen für den Sieglanger Spielplatz

Als umfassendes Beteiligungsinstrument der BürgerInnen wurde die Methode der Spielleitplanung gewählt. Dieses Konzept beschränkt sich nicht auf die reine Spielplatz-Planung, sondern umfasst ein größeres Gebiet, um auch zukünftigen Generationen ein lebenswertes Umfeld mit entsprechenden Frei- und Erholungsflächen bieten zu können. Der Stadtsenat nahm das Ergebnis des BürgerInnenbeteiligungsprozesses und den vorliegenden Gestaltungsentwurf zur Kenntnis und war einstimmig für die Realisierung des Spielplatzes.

Ziel der Umgestaltung ist es, die Spiel- und Aufenthaltssituation für Kinder und Jugendliche im Sieglanger nachhaltig zu verbessern. Das erarbeitete Spielraukonzept dient nun als Grundlage für die multifunktionale Neugestaltung des Spielplatzes. Die AnwohnerInnen des Stadtteils wurden in die Planung eng mit einbezogen, etwa bei einem Aktionsnachmittag auf dem Spielplatz, einer Spurensuche im Stadtteil und einer Fragebogenaktion an Schule und Kindergarten.

Innsbrucks Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer ist sich sicher: „Durch die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in die Planung ist es möglich, konkret auf die Bedürfnisse der Menschen im Sieglanger einzugehen. Sie tragen durch die BürgerInnenbeteiligung aktiv zur Gestaltung ihres Lebensraums bei und erhalten die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen und Wünsche einzubringen.“

„Prozesse wie dieser haben sich bereits in der Vergangenheit bewährt“, weiß Stadtrat Mag. Gerhard Fritz. „Die Kinder und Jugendlichen, ihre Eltern und Großeltern werden in die Planung mit eingebunden und erhalten so die Möglichkeit, ihren persönlichen Lebensraum aktiv mitzugestalten.“

Neue Ideen für den Spielplatz Sieglanger

Eine Hangrutsche, Klettermöglichkeiten und Wasser zum Spielen sowie die Einbeziehung einer angrenzenden umgestalteten Fläche als „Abenteuerspielplatz“ und Rückzugsraum für ältere Kinder und Jugendliche sind nur einige der Wünsche, die die Kinder und Eltern für die Neugestaltung ihres Spielplatzes im Sieglanger geäußert haben. Dass Kinder aber nicht nur auf einem öffentlichen Spielplatz spielen, sondern sich verschiedene Orte und Flächen in ihrem Wohnumfeld zum Spielen aneignen und dabei auf eine gute Vernetzung dieser Flächen angewiesen sind, zeigt das Spielraumkonzept, das darüber hinaus erarbeitet wurde. (KS)