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Nicht nur die Schüler der 2a-Klasse der NMS Gabelsbergerstraße sondern auch Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider (4. v. r.), Klimabündnis-Geschäftsführerin Mag.a Anna Schwerzler (hinten; M.) und Direktorin Brigitte Winkler Gremel, MEd. (3. v. r.) lauschten den Fahrrad-Tipps von Lorenz Kiesel von der Bikerei.
Nicht nur die Schüler der 2a-Klasse der NMS Gabelsbergerstraße sondern auch Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider (4. v. r.), Klimabündnis-Geschäftsführerin Mag.a Anna Schwerzler (hinten; M.) und Direktorin Brigitte Winkler Gremel, MEd. (3. v. r.) lauschten den Fahrrad-Tipps von Lorenz Kiesel von der Bikerei.

„Sicher mobil“ fördert umweltfreundliche Mobilität

Mobilitätsangebote werden in Schulen und Kindergärten umgesetzt

Die Teilnahme am Verkehr gehört für Kinder und Jugendliche in Innsbruck zum Alltag. Gerade deshalb ist es von besonderer Bedeutung, dass sie sich bereits im Kindergarten und in der Schule mit Verkehrssicherheit, Umweltbewusstsein und dem Einfluss der Verkehrsmittelwahl auf die Umwelt auseinandersetzen. Das Projekt „Sicher mobil“ des Klimabündnisses Tirol stellt ebendiese Themen in den Mittelpunkt. Im Auftrag des Amtes Verkehrsplanung, Umwelt werden im Schuljahr 2015/16 im Rahmen des Projektes gleich drei Mobilitätsangebote an Innsbrucker Bildungseinrichtungen realisiert.

Sowohl das „Mobilitätsmanagement für Kinder, Eltern und Schulen“ als auch die „Klimameilen“ sowie die „Fahrradwerkstatt“ werden in ausgewählten Volksschulen, Kindergärten und Neuen Mittelschulen umgesetzt. Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider, Geschäftsführerin Mag.a Anna Schwerzler (Klimabündnis) und Mag.a Martina Abraham (Klimabündnis Bildungseinrichtungen)überzeugten sich vor kurzem selbst von der Fahrradwerkstatt der Neuen Mittelschule Gabelsbergerstraße.

„Die UN-Klimakonferenz in Paris hat uns wieder einmal deutlich vor Augen geführt, dass wir handeln und alle an einem Strang ziehen müssen“, nimmt Vizebürgermeisterin Pitscheider Bezug auf die weltweite Klimaveränderung: „In Innsbruck wird dieses Ziel bereits in Kindergärten und Schulen angestrebt. Durch das Projekt ,Sicher mobil‘ wird nicht nur die Verkehrssicherheit unserer Kinder gesteigert, auch das Verständnis für ein zukunftsorientiertes und umweltschonendes Handeln im Alltag wird ihnen vermittelt.“

Mobilitätsangebote für Innsbrucker Bildungseinrichtungen im Überblick

Fahrradwerkstatt

Für die selbstständige Durchführung einer Fahrradwerkstätte werden Unterrichtsmaterialien und eine Materialkiste, die im Medienzentrum des Landes Tirol zur Verfügung steht, bereitgestellt. Auf www.schulenmobil.at sind unter der Rubrik „Publikationen“ die Materialien zu finden. Die Kosten für das Projekt können darüber hinaus beim Land Tirol/Sachgebiet Verkehrsplanung zur Förderung eingereicht und rückerstattet werden.

Im Oktober 2013 buchte die NMS Pembaurstraße eine Fahrradwerkstatt, die NMS Wilten führte Anfang 2014 in sechs Klassen Werkstätten durch.

 

Klimameilen

Jährlich, von März bis Oktober, beteiligen sich europaweit Kinder und Jugendliche an der Kampagne und sammeln umweltfreundliche Schul- und Kindergartenwege. Eine „Klimameile“ entspricht einem umweltfreundlich zurückgelegten Weg, wofür Aufkleber gesammelt werden können.

2013 nahmen die VS Igls-Vill und die VS Leitgeb 1 teil. 2015/16 werden die „Klimameilen“ in fünf Innsbrucker Kindergärten gesammelt.

 

Mobilitätsmanagement für Kinder, Eltern und Schulen

Seit 2006 wird das österreichweite Aktions- und Beratungsprogramm „Mobilitätsmanagement für Kinder, Eltern und Schulen“ auch in Tirol angeboten. Die bisherigen Erfahrungen sind durchwegs positiv und die Beratung zum Thema Mobilität wird sehr gut angenommen.

Bisher nahmen die VS Hötting-West, die VS Leitgeb 1 und 2, die VS Angergasse, die VS Innere Stadt und der Hort Hötting-West am Mobilitätsmanagement teil. Außerdem wurde im Schuljahr 2013/14 der Hort Angergasse betreut, der für das Engagement bei den durchgeführten Maßnahmen sogar den Umweltpreis der Stadt Innsbruck erhielt. AA