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Rodel-Tipps mit Angelika Neuner

Ex-Profisportlerin zeigt, was den Winter auf zwei Kufen sicher macht

Bis zum Jahr 2002 war Angelika Neuner auf den Rodelbahnen dieser Welt unterwegs – und das sehr erfolgreich! In Albertville gewann sie bei den Olympischen Winterspielen von 1992 die Silbermedaille, 1998 in Nagano folgte Olympia-Bronze. Zudem sammelte die geborene Innsbruckerin zwei Gold-, eine Silber- sowie drei Bronzemedaillen bei Rodel-Weltmeisterschaften.

Nach Beendigung ihrer aktiven Sportkarriere arbeitet Angelika Neuner im Stadtmagistrat Innsbruck im Bereich Sportförderung und Sportstättenentwicklung. Grund genug, uns bei einem ausgesprochenen Profi nach den besten Tipps rund ums sichere Rodeln zu erkundigen!

 

Rodel-Vergnügen? Aber sicher!

  1. Nimm Rücksicht auf andere RodelbahnbenützerInnen. Verhalte dich so, dass du keinen anderen gefährdest oder schädigst.
  1. Beachte Sperren und Warnhinweise. Vergewissere dich, dass die Strecke zum Rodeln freigegeben ist und informiere dich über den Streckenverlauf.
  1. Verwende eine Qualitätsrodel, trage einen Schutzhelm und festes Schuhwerk. Aus Sicherheitsgründen auf Plastikbobs oder Plastikuntersätze verzichten.
  1. Rechts und hintereinander aufsteigen. Nutze, wenn möglich, eigene FußgängerInnenwege und quere die Rodelbahn nur an übersichtlichen Stellen.
  1. Fahre kontrolliert, auf Sicht und halte Abstand. Passe Geschwindigkeit und Fahrweise deinem Können, der Rodelbahn, den Schnee-, Eis- und Witterungsverhältnissen sowie der Verkehrsdichte an.
Wenn Berufung auf Beruf trifft: Angelika Neuner zeigt uns im Innsbrucker Sportamt, worauf es beim sicheren Rodelvergnügen ankommt!
Wenn Berufung auf Beruf trifft: Angelika Neuner zeigt uns im Innsbrucker Sportamt, worauf es beim sicheren Rodelvergnügen ankommt!
  1. Mach auf dich aufmerksam. Warne unaufmerksame AufsteigerInnen bspw. durch lautes Rufen. Verwende eine Stirnlampe und reflektierende Kleidung bei Dunkelheit.
  1. Warte an übersichtlichen Stellen auf deine Begleitung. Vergewissere dich, dass deine Gruppe vollständig ist. Halte nie an engen und unübersichtlichen Stellen.
  1. Rodeln auf Skipisten ist gefährlich und verboten. Die Kollisionsgefahr mit SkifahrerInnen ist groß. In der Nacht festgefrorene Rodel-Spuren beeinträchtigen die Pistenqualität.
  1. Keine Hunde. Hunde sind bei Aufstieg und Abfahrt schwierig zu führen, es besteht auf den meist engen Rodelbahnen große Kollisionsgefahr mit den Abfahrenden.

  2. Keine Beeinträchtigung durch Alkohol oder Medikamente. Suchtmittel beeinträchtigen die Reaktionsfähigkeit und verringern die richtige Gefahreneinschätzung.


Wir wünschen euch eine sichere Fahrt und viele schöne Rodelpartien!