Logo Innsbruck informiert
Klaus Spigl, Abteilung Stromnetz/Service, IKB-Vorstandsdirektor Helmuth Müller, VBM Sonja Pitscheider, IKB-Vorstandsvorsitzender Harald Schneider, Roland Tiwald, Geschäftsbereichsleiter Strom-Netz und Landesumweltanwalt Johannes Kostenzer (v.l.).
Klaus Spigl, Abteilung Stromnetz/Service, IKB-Vorstandsdirektor Helmuth Müller, VBM Sonja Pitscheider, IKB-Vorstandsvorsitzender Harald Schneider, Roland Tiwald, Geschäftsbereichsleiter Strom-Netz und Landesumweltanwalt Johannes Kostenzer (v.l.).

IKB taucht Innsbruck in neues Licht

Bis 2020 wird Innsbruck vollständig in neues Licht getaucht. Die IKB stellt die öffentliche Beleuchtung auf LED um.

Unter dem Motto „Neues Licht für Innsbruck“ hat die IKB 2015 damit begonnen, 10.300 Lichtpunkte zu adaptieren. Seither wurden bereits 3.700 Lampen in den Stadtteilen Saggen, Wilten, Roßau und Amras ausgetauscht. 

Statt mit diffusem, weit strahlendem Schimmer ausgeleuchtet, sind Straßen und Plätze nur noch gezielt bestrahlt. „Von der Hungerburg aus fällt der Unterschied besonders klar ins Auge. Am Nachthimmel sind Mond und Sterne klar zu sehen und in der Stadt erlebt die Bevölkerung eine neue Dimension von Licht. Die Beleuchtung ist dorthin gerichtet, wo es hell sein soll“, erläutert IKB-Vorstandsvorsitzender DI Harald Schneider den Unterschied. „Außerdem ist diese LED-Umstellung das größte kommunale Energieeffizienz-Projekt in Westösterreich“, ergänzt Schneider nicht ohne Stolz.

Der für den Stromnetz-Bereich zuständige IKB-Vorstandsdirektor DI Helmuth Müller erläutert: „LED ist energieeffizient und kostensparend. In Innsbruck können damit weitere 25 Prozent des Energiebedarfes für die öffentliche Beleuchtung eingespart werden. Das entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von 650 Haushalten.“

Licht trägt zur Lebensqualität bei

Innsbrucks Vize-Bürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider freut sich über die Umsetzungsstärke der IKB und betont vor allem den Umwelt- und Klimaschutz sowie die Energieeffizienz von LED: „Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit zeichnen dieses Projekt aus. Lichtemissionen werden vermieden und der Lebensrhythmus von Mensch und Tier nicht gestört, wie auch die Nachtruhe der Bevölkerung von der neuen Beleuchtung profitiert: Wegen der exakten Gerichtetheit des Lichtes gibt es kein unnötiges Streulicht und keine UV-Strahlung mehr. Die Lebensqualität in Innsbruck ist sehr hoch. Um dieses Niveau zu halten, brauchen wir die IKB als verlässlichen und erfahrenen Partner für Energie und Infrastruktur. Die neue Beleuchtung bedeutet für die Bürgerinnen und Bürger ein Stück Lebensqualität, weil sie sich in der Stadt sicher bewegen können. Gleichzeitig können wir Kosten einsparen.“

"Dark Sky"

Auch der Tiroler Landesumweltanwalt Johannes Kostenzer beschäftigt sich schon seit Jahren mit diesem Thema. Als einer der Vorreiter für die Verringerung von Lichtemissionen hat er in Zusammenarbeit mit den Tiroler Landesmuseen die Organisation „Helle Not“ gegründet. Lichtverschmutzung ist jenes Kunstlicht, das negative Auswirkungen auf den Menschen und die Umwelt mit sich bringt und den Nachthimmel unnötig bestrahlt. Landesumweltanwalt Kostenzer beim Blick auf Innsbruck: „Wir freuen uns, dass Innsbruck und die IKB im wahrsten Sinne des Wortes als leuchtende Beispiele für eine Reduktion der Licht-Emissionen und für einen dunkeln Sternenhimmel arbeiten.“

Know-how an Tiroler Gemeinden weitergeben

Die IKB ist im Bereich öffentlicher Beleuchtung auch Partner aller anderen Tiroler Gemeinden. Sie bietet auf die Bedürfnisse der Gemeinden abgestimmte All-Inclusive-Pakete an.

Die Vorteile der LED-Beleuchtung

  • hohe Energie- und Kosteneinsparung
  • geringere Lichtverschmutzung – „dark sky“
  • längere Lebensdauer bei gleichbleibender Helligkeit
  • geringerer Wartungsbedarf und weniger Instandhaltungskosten
  • kann gedimmt werden
  • gerichtetes, d. h. leicht zu lenkendes Licht
  • weißes Licht für gute Sichtbarkeit und Farbwiedergabe
  • quecksilberfrei, ohne UV-Strahlung

Ansprechpartner:

DI Roland Tiwald

Geschäftsbereichsleiter Strom-Netz,

roland.tiwald@ikb.at

Telefonnummer: +43 512 502 5310