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Sperre der Riedgasse seit 29. Februar

Gesamte Bauzeit der Generalsanierung umfasst drei Jahre

Mit dem Beginn der Generalsanierung der Riedgasse am 29. Februar tritt auch die Sperre der Straße in Kraft. Bis zum 07. Dezember ist die Durchfahrt nicht möglich. In Richtung Innenstadt werden der Individualverkehr und der öffentliche Verkehr (die Buslinien J und H) von der Höhenstraße über die Schneeburggasse, Brandjochstraße, Oppolzerstraße und die Höttinger Auffahrt umgeleitet.

„Die langwierige Sanierung eines Straßenzuges ist immer mit Behinderungen, die speziell die Anrainerinnen und Anrainer zu spüren bekommen, verbunden“, stellt Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider fest: „Allerdings ist die Erneuerung der Riedgasse unumgänglich. Alle Beteiligten sind darum bemüht, die Einschränkungen der dreijährigen Bauarbeiten so gering wie möglich zu halten.“

DI Helmuth Müller von der Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) ergänzt: „Wir müssen den Wert der Infrastruktur erhalten, indem wir sie dem Stand der Technik und der Stadtentwicklung anpassen. Daher investieren wir laufend in die Lebensadern der Stadt. Dafür haben wir nach Abschluss der Arbeiten eine schöne und runderneuerte Riedgasse, die den Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte standhält.“

Winterliche Baupause führt zu temporärer Öffnung

Zu- und Ausfahrten zu den Häusern und Grundstücken bleiben für AnrainerInnen nach Möglichkeit befahrbar. Außerdem wurden eigens Ersatzparkplätze geschaffen. AnrainerInnen sowie Feuerwehr und Rettung werden laufend über die jeweilige Zu- bzw. Abfahrtsmöglichkeit informiert. FußgängerInnen steht einerseits derbestehende Gehsteig zur Verfügung, andererseits wird für einengesicherten Weg durch die Baustelle gesorgt. Die gesamte Bauzeit und damit auch die Dauer der Sperre umfassen drei Jahre. In den Wintermonaten wird jeweils eine Baupause eingelegt und der Straßenzug vorübergehend wieder geöffnet.

Die Riedgasse wird generalsaniert – und zwar nicht nur oberflächlich, sondern auch in Bezug auf das unterirdische Leitungsnetz. Dabei arbeiten die Stadt Innsbruck und die IKB eng zusammen. Während die IKB unterirdisch den Abwasserkanal erneuert und das Stromnetz saniert, gestaltet die Stadt anschließend an der Oberfläche die Straße mitsamt Straßenaufbau neu.

Fortlaufende Information

Nicht erst mit Beginn der Arbeiten, sondern bereits weit im Vorfeld wurden und werden die AnrainerInnen über die anstehenden Bautätigkeiten informiert. Bei einer Informationsveranstaltung im Jänner kamen so beispielsweise über 200 interessierte AnrainerInnen zusammen. Ihnen wurde ein Überblick über die Entwicklung in den kommenden Jahren gegeben. Fragen wurden von einem Expertenteam geklärt. Damit ist der Informationsfluss jedoch nicht beendet.

Die AnrainerInnen werden laufend informiert. Dies geschieht etwa in Form eines Newsletters, der dreimal im Jahr an Interessierte verschickt wird sowie durch Berichte im „Innsbruck informiert“ und online unter www.ibkinfo.at. Darüber hinaus finden seit 23. Februar jeweils dienstags von 13:30 Uhr bis 14:30 Uhr Baustellengespräche vor Ort (beim Baucontainer Diözese/Probstenhofweg) statt. Bei diesen Terminen beantworten MitarbeiterInnen der IKB sowie des Amtes Tiefbau und der ausführenden Baufirma Teerag Asdag AG Fragen der AnwohnerInnen. Außerdem werden zurzeit die BewohnerInnen des Stadtteils Hungerburg via Infofolder eigens über die Auswirkungen der Baustelle informiert. (AA)