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Zum Abschluss führte Vizebürgermeister Christoph Kaufmann (M.) die VertreterInnen der Kinderstadt noch auf den Balkon des Stadtsenatssitzungszimmers (v. l.): Celine Cincotta, Enzo Weiskopf, Hannah Junger, Lea Stummer, Johanna Dietl und Betreuer Hugo Grossgasteiger
Zum Abschluss führte Vizebürgermeister Christoph Kaufmann (M.) die VertreterInnen der Kinderstadt noch auf den Balkon des Stadtsenatssitzungszimmers (v. l.): Celine Cincotta, Enzo Weiskopf, Hannah Junger, Lea Stummer, Johanna Dietl und Betreuer Hugo Grossgasteiger

Stadtregierung der Kinderstadt besuchte Amtskollegen

Vizebürgermeister Kaufmann empfing die Kinder im Rathaus

Von 24. August bis 04. September fand wieder die Kinderstadt Innsbruck statt. Die gewählten VertreterInnen der Kinderstadt trafen am letzten Tag Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, mit dem sie über den politischen Alltag und ihre Aufgaben in der Kinderstadt sprachen. Dabei erzählte der Vizebürgermeister auch von seinem Arbeitsalltag und beantwortete die Fragen der Kinder.

„Im Rahmen des erfolgreichen Projekts der ,Kinderstadt‘ erlernen unsere jungen Mitbürgerinnen und Mitbürger nicht nur wie eine Stadt funktioniert, sie erleben auch den Grundgedanken der Demokratie und entdecken auf spielerische Art und Weise die Bedeutung der Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe“, fasst Vizebürgermeister Kaufmann zusammen.

Ein Vorgeschmack auf das Erwachsenenleben

Bereits 2005 entstand die Idee der „Kinderstadt“. Umgesetzt wurde die erste 2008 in Schwaz. Aufgrund des großen Interesses folgten weitere. 2012 fand die erste Kinderstadt in Innsbruck statt.

Das Partizipationsprojekt der „Kinderfreunde Tirol“ ermöglicht Kindern im Alter zwischen drei und 14 Jahren den Aufbau ihrer eigenen Stadt. Ob Meldeamt, Arbeiterkammer, Rathaus, Bank, Bauhof, Uni, Arbeitsmarktservice oder Radio – all diese Stationen und viele mehr gibt es in der Kinderstadt. Die TeilnehmerInnen wählen ihre/n eigene/n BürgermeisterIn, verdienen ihr eigenes Spielgeld und können die Zukunft der Stadt mitgestalten und -bestimmen. Dadurch erleben sie die Konsequenzen ihrer Entscheidungen und bekommen einen ersten Vorgeschmack auf das künftige Erwachsenenleben. Besonderen Wert legen die VeranstalterInnen auch auf die Einbindung junger MigrantInnen. AA