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Kinderstadt am Sparkassenplatz

Mit der Tiroler Sparkasse die Wirtschaftswelt entdecken
Eine aktuelle Studie zeigt: Das Wissen der Tirolerinnen und Tiroler in Finanz- und Wirtschaftsfragen weist Lücken auf. Die Tiroler Sparkasse will dem aktiv begegnen und beginnt damit schon bei den Kleinsten: Am Montag, den 29. Oktober 2012, wurde die Kinderstadt am Innsbrucker Sparkassenplatz mit der feierlichen Schlüsselübergabe eröffnet. Bis zum Weltspartag am kommenden Mittwoch wird hier rund 800 Kindern im Alter zwischen sieben und 14 Jahren die Möglichkeit geboten, spielerisch die Zusammenhänge unseres Wirtschaftssystems kennenzulernen. Zum Finanzbildungsprogramm der Tiroler Sparkasse zählen zudem auch das Sparefroh TV sowie der Taschengeldleitfaden.
Viele Tiroler geben zu, von Finanz- und Wirtschaftsfragen nicht viel zu verstehen und stellen auch ihren Freunden und Bekannten kein allzu gutes Zeugnis aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Sparkassengruppe. Eine Ursache für dieses Defizit könnte sein, dass Gelderziehung zu wenig in den Lehrplänen von Österreichs Schulen verankert ist. In Tirol sind 38 Prozent zumindest der Ansicht, dass der an den Schulen vermittelte Lehrstoff zu Wirtschaftsthemen nicht ausreicht, österreichweit vertritt sogar jeder zweite diese Ansicht.

Tiroler Sparkasse nimmt Bildungsauftrag ernst

Geldwissen zu vermitteln obliegt aber nicht alleine den Lehrern. Neben dem wichtigsten Einflussfaktor – den Eltern – erachten 61 Prozent es für wichtig, dass sich eine Bank dem Thema „Gelderziehung“ widmet. Die Tiroler Sparkasse kommt diesem Wunsch der Eltern nach und laden im Rahmen des heurigen Weltspartages in die Kinderstadt am Sparkassenplatz. Am Montag erfolgte die Eröffnung mit der offiziellen Schlüsselübergabe an den Kinder-Bürgermeister durch Innsbrucks Vizebürgermeister Christoph Kaufmann sowie Karl Obernosterer vom Vorstand der Tiroler Sparkasse. Bis zum Weltspartag am 31. Oktober 2012 ist der Sparkassenplatz damit fest in Kinderhand. Neben Aktionen wie der Kinderstadt hat die Sparkassengruppe – mit Unterstützung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur – Sparefroh TV ins Leben gerufen. Das sind Kurzfilme, mit deren Hilfe für Kinder im Volksschulalter Finanz- und Wirtschaftsthemen pädagogisch richtig aufbereitet und erklärt werden.

Studie offenbart gravierende Wissenslücken

In Tirol beurteilen nur elf Prozent das Wirtschafts- und Finanzwissen ihrer Freunde und Bekannten mit „sehr gut“, 28 Prozent unterstellen ihrem Umfeld „gute“ Kenntnisse. 51 Prozent stufen das eigene Wissen mit „befriedigend“ ein. Für 38 Prozent deckt der Lehrstoff das Thema zu wenig ab. Zwei Drittel der Tiroler finden es wichtig, dass die Banken dieses Wissen zu verbessern versuchen. „Das vorausschauende Einteilen, das Setzen von Prioritäten in der Haushaltsplanung und die Notwendigkeit des Sparens, wenn man sich etwas leisten will – das sind die Grundlagen des Geldlebens, die wir schon früh mit unseren Kindern üben müssen“, beschreibt Hans Unterdorfer, Vorstandsvorsitzender der Tiroler Sparkasse, die Ambitionen des traditionsreichen Tiroler Geldinstitutes, das heuer seinen 190. Geburtstag feiert.

Sparefroh TV und Taschengeldleitfaden ein voller Erfolg

Das von der Sparkassengruppe initiierte Sparefroh TV ist ein Beispiel für erfolgreiche Vermittlung von Finanzwissen. Folge 1 mit dem Titel „Was ist Geld?“ und Folge 2 „Was kauf‘ ich mir?“ waren in den vergangenen Jahren äußerst erfolgreich, hat doch jede dritte Volksschule in Österreich eine DVD für den Unterricht bestellt. Die aktuelle dritte Folge der Reihe Sparefroh TV mit dem Titel „Wie funktioniert der Markt?“ geht dem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage, der Preisbildung und fairen Produktions- und Handelsbedingungen auf den Grund. Schließlich finden 45 Prozent der Österreicher, dass mit dem Thema Gelderziehung bereits in der Volksschule begonnen werden sollte, 28 Prozent würden schon im Kindergarten damit starten. Sparefroh TV ist auf Facebook oder YouTube kostenlos online zu sehen. Schulen können zudem die DVD samt Unterrichtsmaterialien kostenlos im Zentrum polis des Unterrichtsministeriums anfordern: www.politik-lernen.at.

Ebenfalls neu im Sparkassenservice ist ein spezieller Elternratgeber rund ums Taschengeld: „Das Auszahlen von Taschengeld ist eine bewährte Methode für die Gelderziehung junger Menschen. Es vermittelt ihnen den Wert von Zahlungsmittel und dient zum Üben eines verantwortungsvollen Umgangs mit Geld“, so Unterdorfer. Den Taschengeldleitfaden gibt es kostenlos in allen Sparkassenfilialen oder unter www.tirolersparkasse.at.

29. Oktober 2012