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Bei der feierlichen Eröffnung des 28. städtischen Kindergartens in Kranebitten (v.l.): Pfarrer Franz Trojer, Amtsleiterin Martina Zabernig (Kinder- und Jugendbetreuung), Stadtrat Ernst Pechlaner, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, IIG-GF Franz Danler, Kindergartenleiterin Alexandra Strobl, Architekt Helmut Reitter und Hildegard Auer (Initiative Lebensraum Kranebitten).
Bei der feierlichen Eröffnung des 28. städtischen Kindergartens in Kranebitten (v.l.): Pfarrer Franz Trojer, Amtsleiterin Martina Zabernig (Kinder- und Jugendbetreuung), Stadtrat Ernst Pechlaner, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, IIG-GF Franz Danler, Kindergartenleiterin Alexandra Strobl, Architekt Helmut Reitter und Hildegard Auer (Initiative Lebensraum Kranebitten).

Kindergarten Kranebitten: raffinierte neue Betreuungseinrichtung

28. städtischer Kindergarten feierlich eröffnet

Seit Jahren gab es im Stadtteil Kranebitten Bemühungen einen Kindergarten anzusiedeln – nun ist es gelungen: Der zweigruppige Kindergarten wurde heute feierlich eröffnet. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro.

„Der Bedarf für einen weiteren Kindergarten war eindeutig gegeben. Darauf galt es zu reagieren, das Resultat dürfen wir heute präsentieren. Der Bauherr, die Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG) unter der Leitung von DI Georg Preyer, hat ganze Arbeit geleistet“, zeigte sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer bei der Eröffnung erfreut. 

„Das neue Gebäude spielt alle Stückerln und ermöglicht es so den Pädagoginnen und Pädagogen auf höchstem Niveau mit den Kindern zu arbeiten“, freut sich der für Kinderbetreuung zuständige Stadtrat Ernst Pechlaner, dass es gelungen ist eine weitere Perle in die „Kette“ der Kindergärten der Stadt Innsbruck einzureihen. 

Besonderes Merkmal

Der Neubau zeichnet sich durch ein ganz besonderes Merkmal aus: Er wurde so geplant, dass der Kindergarten ohne großen Aufwand um eine weitere Gruppe vergrößert werden kann. Derzeit erscheint der neue Kindergarten nämlich in einer L-Form, bei Bedarf kann der Holzbau um einen weiteren Trakt zu einem „U“ ausgebaut werden.

Architekturwettbewerb mit neun Projekten

Verantwortlich für den raffinierten Bau ist der Innsbrucker Architekten DI Helmut Reitter. Sein Vorschlag wurde im Juni 2013 von einer Fachjury einstimmig ausgewählt. In seiner Planung gelang es Reitter geschickt die vielen unterschiedlichen räumlichen Ansprüche eines Kindergartens unter einem Dach zu vereinen. Der zweigruppige Kindergarten besteht aus Teilungsräumen, den Gruppen zugeordneten Sanitärräumen, einem Bewegungsraum und Ruheraum, einer Aufwärmküche sowie den erforderlichen Neben- und Technikräumen. Abgerundet wird das Projekt von einem großzügigen Innenhof, der durch einen gedeckten Umgang gerahmt wird. 

BürgerInnen sprechen mit

Dass in Kranebitten die BürgerInnen Mitspracherecht haben, beweist die Tatsache, dass beim Wettbewerbsverfahren für den neuen Kindergarten eine Vertreterin des Vereins „Initiative Lebensraum Kranebitten“ einbezogen wurde. „Die Anrainerinnen und Anrainer sind Expertinnen und Experten was die Gestaltung des Stadtteils anbelangt. Deshalb legen wir bei vielen Projekten großen Wert auf deren Beteiligung“, erklärt Bürgermeisterin Oppitz-Plörer. (DH)