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Eröffneten die Jaufenthaler Krippe am Innsbrucker Marktplatz: Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (M.), Vizebürgermeister Christoph Kaufmann (r.), Krippen-Patin Maria Zeisler (2.v.l.) sowie Gottfried Jaufenthaler (l.), Neffe, und Maria Jaufenthaler (2.v.r.), Frau des verstorbenen Künstlers Friedl Jaufenthaler.
Eröffneten die Jaufenthaler Krippe am Innsbrucker Marktplatz: Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (M.), Vizebürgermeister Christoph Kaufmann (r.), Krippen-Patin Maria Zeisler (2.v.l.) sowie Gottfried Jaufenthaler (l.), Neffe, und Maria Jaufenthaler (2.v.r.), Frau des verstorbenen Künstlers Friedl Jaufenthaler.

Neue Heimat für die Jaufenthaler-Krippe

Traditionelles Weihnachtsschauspiel am Innsbrucker Marktplatz eröffnet

Die Tiroler Landeshauptstadt und ihre Bergweihnacht locken jedes Jahr Tausende BesucherInnen auf die Christkindlmärkte der Stadt. Seit einigen Jahren sorgt zudem die Jaufenthaler-Krippe für eine Attraktion. Am 1. Advent wurde das Tiroler Original heuer in seiner neuen Heimat am Christkindlmarkt am Marktplatz feierlich eröffnet.

Weihnachtsattraktion für Groß und Klein

„Die Krippe war ein Geschenk des Künstlers Friedl Jaufenthaler. Für Einheimische, Gäste, aber vor allem für Familien dient sie als Magnet in der Weihnachtszeit. Durch die Übersiedlung auf den Marktplatz kann sie rund um die Uhr bestaunt werden und noch mehr Menschen bezaubern“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Vizebürgermeister Christoph Kaufmann ergänzt: „Als Kinder- und Jugendreferent der Stadt Innsbruck ist es mir wichtig, dass die Tradition der Jaufenthaler Krippe erhalten bleibt und jährlich die Kinderaugen strahlen lässt, wenn das Weihnachtswunder auf Tiroler Art zu bewundern ist.“ Vergangenes Jahr war die Krippe im Kaufhaus Tyrol untergebracht. Heuer lädt das Schauspiel der mechanischen Krippe bis einschließlich Freitag, 06. Jänner, täglich in der Zeit von 16:00 bis 19:00 Uhr zum Verweilen am Marktplatz ein. Eine Aufführung dauert rund 25 Minuten.

Friedl Jaufenthaler und seine Liebe zur Handwerkskunst

Der am 30. September 1932 geborene und am 20. Dezember 2004 verstorbene Friedl Jaufenthaler war „Wegmacher“ in Mutters, wo er mit seiner Familie lebte. Er beschäftigte sich seit seiner Jugend mit Handwerks- und Bastelarbeiten. Im Laufe der Jahre entwickelte er bewegliche Ostergräber und Krippen, die nach wie vor Ausdruck seines traditionsverbundenen Lebens und Interesses für religiöses Brauchtum aus Tirol sind.

Mehrere tausend Arbeitsstunden investierte der Krippenbauer in die sieben mal drei Meter große Krippe. Insgesamt 28 bewegliche Figuren, betrieben von 15 Motoren, stellen die Weihnachtsgeschichte in Bild und Ton dar. Sie machen die Krippe zu einem Erlebnis für die ganze Familie. (DH/LI)