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Innsbrucker Bergweihnacht verzaubert „alle Jahre wieder“

Warten ist meist ein Leben lang täglicher Begleiter eines jeden Menschen. Die Adventzeit stellt speziell die Jüngsten auf eine harte Geduldsprobe. In Innsbruck verkürzen zahlreiche Veranstaltungen die Wartezeit.

Neben bereits bekannten Programmpunkten wird heuer ein historisches Erlebnis wiederbelebt. Manche InnsbruckerInnen erinnern sich noch, für andere wird es eine Premiere: Die historische Christkindlbahn dreht von 25. November bis 23. Dezember wieder ihre Runden. Vorweihnachtlich dekoriert fahren der „Triebwagen 19“ und der „Beiwagen 147“ aus dem Jahr 1907 durch die Stadt. Die Möglichkeit, einen Abstecher in die Vergangenheit zu machen, besteht freitags und samstags jeweils in der Zeit von 16:00 bis 20:30 Uhr. Ermöglicht wird die Rückkehr der Bahn durch die Zusammenarbeit von Stadt Innsbruck, den Innsbrucker Verkehrsbetrieben, den Tiroler Museumsbahnen und dem Tourismusverband Innsbruck.

„Ihr Kinderlein kommet …“

Ein unverzichtbarer Fixpunkt des Advents in Innsbruck steht heuer am Sonntag, 18. Dezember, auf dem Programm: Der traditionelle Christkindleinzug gehört zu Weihnachten wie der Christbaum vor dem Goldenen Dachl. Das stimmungsvolle Erlebnis zieht bei freiem Eintritt alljährlich rund 25.000 ZuschauerInnen in seinen Bann. Eine bunte Schar aus Hirten, Engeln und Schafen begleiten das Christkind ab 17:00 Uhr von der Triumphpforte über die Maria-Theresien-Straße und den Marktgraben zum Tiroler Landestheater. An zwei Punkten gibt es musikalische Stopps: vor dem Rathaus in der Maria-Theresien-Straße um etwa 17:20 Uhr sowie am Marktplatz um ca. 17:40 Uhr. Gegen 18:00 Uhr trifft das Christkind schließlich am Vorplatz des Tiroler Landestheaters
ein, wo gemeinsam „Stille Nacht“ gesungen wird. Der Christkindleinzug, ein Gemeinschaftswerk der Innsbrucker Schulen, ist die größte Veranstaltung der Stadt Innsbruck für Familien im Advent. Hinter den Kulissen engagieren sich rund 500 Kinder und Jugendliche aus 18 Volksschulen und Neuen Mittelschulen sowie der Musikschule Innsbruck. Unterstützt werden sie von 200 LehrerInnen und Eltern, die gemeinsam mit 100 Freiwilligen für einen friedlichen Ablauf sorgen.

„Ich steh an deiner Krippe hier …“

Ein weiteres, ganz besonderes Familienerlebnis stellt die Jaufenthaler-Krippe mit ihren 28 beweglichen Figuren dar. Mehrere Tausend Arbeitsstunden investierte Namensgeber Friedl Jaufenthaler in seine Krippe, bevor er sie im Jahr 2002 der Stadt Innsbruck schenkte. Als handwerkliches Meisterstück kann die Krippe seither in der Vorweihnachtszeit öffentlich bestaunt werden. Nachdem sie bereits in den RathausGalerien, in der Norzpassage, am Adolf-Pichler-Platz und im Kaufhaus Tyrol ausgestellt war, hat sie heuer eine neue Herberge gefunden. Zu finden ist sie am Christkindlmarkt am Marktplatz.

„Süßer die Glocken nie klingen …“

Ein wahrer Ohrenschmaus wird Musikbegeisterten am 06., 07. und 08. Dezember jeweils um 16:00 Uhr geboten: Vom Nordturm des Domes zu St. Jakob erklingen für 25 Minuten besondere Klänge. Gert Oldenbeuving, der sich unter anderem als Lehrbeauftragter für Glockenspiel an der Musikhochschule in Danzing einen Ruf gemacht hat, wird das Friedensglockenspiel mit weihnachtlichen Weisen bespielen. Die beste Akustik ist am Domplatz, entlang der westlichen Häuserfront, sowie in St. Nikolaus beim Waltherpark und auf der nördlichen Innpromenade zu erleben. Das Glockenspiel im Dom zu St. Jakob gilt mit 48 Glocken und einem Tonumfang von vier Oktaven als das erste vieroktavige Carillon Österreichs. Ein Glockenspiel wird als Carillon bezeichnet, wenn es aus mindestens 23 Bronzeglocken besteht. (AA)

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