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Vizebürgermeister Johannes Anzengruber (2.v.r.) zeigt sich stolz über die MitarbeiterInnen der MÜG, die besonders aufgrund der Pandemie vor neue Herausforderungen gestellt wurden.
Vizebürgermeister Johannes Anzengruber (2.v.r.) zeigt sich stolz über die MitarbeiterInnen der MÜG, die besonders aufgrund der Pandemie vor neue Herausforderungen gestellt wurden.

Referat für öffentliche Ordnung zieht Bilanz

Einsätze coronabedingt um knapp zwei Prozent gestiegen

Auch für die MitarbeiterInnen des städtischen Referats für öffentliche Ordnung war das vergangene Jahr ein ereignisreiches. Im Rahmen der Covid-19-Pandemie wurde die Belegschaft durch neue umzusetzende Maßnahmen vor neue Herausforderungen gestellt. Insgesamt rückte die Mobile Überwachungsgruppe (MÜG) im Jahr 2020 zu knapp 10.400 Einsätzen aus. Davon handelte es sich bei knapp 16 Prozent um Tätigkeiten, die mit dem Virus einhergingen, wie etwa Aufenthaltsermittlungen im Auftrag der Tracing-Teams sowie Briefzustellungen für das Amt für Gesundheitswesen.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der MÜG leisten jeden Tag, rund um die Uhr, einen wertvollen Beitrag zum Wohle unserer Stadt. Für die Innsbruckerinnen und Innsbrucker sind sie eine zentrale Anlaufstelle und genießen großes Vertrauen. Besonders für ihren Einsatz und ihre Kompetenz im turbulenten vergangenen Jahr möchte ich mich bei der gesamten Belegschaft bedanken“, betont der ressortzuständige Vizebürgermeister Ing. Mag. Johannes Anzengruber, BSc.

Einsätze im Detail (exkl. Covid-19)

Ohne Berücksichtigung der Einsätze aufgrund von Covid-19, ist die Gesamteinsatzzahl im Vergleich zum Jahr 2019 um etwa 14 Prozent rückläufig. „Lockdownbedingt waren viel weniger Menschen unterwegs, das erklärt auch die geringere Zahl an Einsätzen“, weiß Referatsleiter Thomas Koland. Am öftesten, nämlich rund 2.600 Mal, wurde die MÜG zu Einsätzen aufgrund von Verkehrsbehinderungen und -übertretungen gerufen. Zum Vergleich: Im Jahr davor gab es rund 4.000 solcher Einsätze. Am zweithäufigsten, etwa 2.300 Mal, rückten die MitarbeiterInnen zu präventiven Kontrollen im Stadtgebiet aus, im Jahr davor etwa 3.300 Mal. Weniger große Unterschiede im Jahresvergleich wurde bei den Einsätzen wegen Lärmbelästigung verzeichnet: Waren es im Jahr 2019 zirka 2.100, gab es im vergangenen Jahr fast 1.900 solcher Ausrückungen. Mit knapp 260 Assistenzleistungen für andere Organisationen und Behörden blieb die Zahl im Vergleich zum Jahr 2019 annähernd gleich.

Am Puls der Zeit

Auch in die Sicherheit der insgesamt 36 MitarbeiterInnen wird laufend investiert. Neben neuen Schutzwesten sind auch Bodycams für zusätzlichen Schutz in Planung. „Durch moderne Technik bleiben wir am Puls der Zeit und können zielgerichtet agieren. Erfahrungen zeigen, dass alleine das Tragen der Kameras gewalttätige Handlungen bereits bedeutend reduziert“, unterstreicht Koland. Zudem wurde der Fuhrpark der MÜG im vergangenen Jänner um zwei Fahrzeuge erweitert. Die Anschaffung eines geländegängigen Wagens im kommenden Herbst ist geplant. AD