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Bei der Vorstands-Beiratssitzung der „Industriellenvereinigung Tirol“ (v. l.): IV-Tirol Präsident Reinhard Schretter, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, IV-Vizepräsident Hermann Lindner und IV-Vizepräsident Christoph Gerin-Swarovski
Bei der Vorstands-Beiratssitzung der „Industriellenvereinigung Tirol“ (v. l.): IV-Tirol Präsident Reinhard Schretter, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, IV-Vizepräsident Hermann Lindner und IV-Vizepräsident Christoph Gerin-Swarovski

„Innsbrucker Weg“ sorgt für optimistischen Blick in die Zukunft

Stadt Innsbruck zeichnet sich durch noch nie dagewesene Investitionskraft aus

Wirtschaftsreferentin Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer war als Gastreferentin zur Vorstands-Beiratssitzung der „Industriellenvereinigung Tirol“ geladen. Dort sprach sie zum Thema „Der Innsbrucker Weg: Stadt Innsbruck stärkt mit noch nie dagewesener Investitionskraft den Wirtschafts- und Arbeitnehmerstandort Innsbruck“.

 

Dabei ging sie nach einleitenden Worten von IV-Tirol Präsident KR Dr. Reinhard Schretter auf die derzeitige Konjunktursituation ein: „In Zeiten unsicherer konjunktureller Aussichten und vager Zukunftsprognosen müssen politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger wirtschafts- und arbeitnehmerpolitisch handeln und offensiv agieren. Das Investitionsniveau muss gehoben, Projekte entschieden und umgesetzt werden.“ Weiters führte sie aus: „Positive Signale müssen die Menschen und die Wirtschaft erreichen. Viele Expertinnen und Experten fordern von den Gebietskörperschaften europaweit, dass die öffentliche Hand jetzt mehr Geld in die Hand nimmt. In Innsbruck ist das Realität. Wir haben für das Jahr 2015 unseren Investitionshaushalt auf 82 Mio. Euro erhöht – das ist eine Steigerung um 72 % zum Vorjahr. Das stellt für uns eine solide Investitionspolitik für Generationen dar und löst große Wirtschaftsimpulse aus. So legt die Stadt Innsbruck hier Fundamente der Infrastruktur, damit diese noch in Jahrzehnten für unsere  Kinder und Enkel vorhanden sind!“ 

Stadt Innsbruck setzt Impulse

In Zeiten des Wirtschaftsaufschwunges habe die Stadt ihre Schulden zurückbezahlt und sei daher heute in der Lage, trotz stagnierender Wirtschaftslage enorme Impulse zu setzen, die lokale Wirtschaft zu stützen und Arbeitsplätze zu sichern. Die Infrastruktur der Stadt Innsbruck werde verbessert und dadurch erhöhe sich das Vermögen der InnsbruckerInnen. Und das mit dem niedrigsten Schuldenstand in der Geschichte der Stadt Innsbruck, erklärte die Bürgermeisterin im Rahmen des Vortrages. 

Mit dem Haus der Musik, der Wohn- und Pflegeheimoffensive, der Umsetzung des Straßenbahnkonzeptes, dem Neubau des Zentralbauhofes, der Kanaloffensive der IKB mit Investitionen von ca. 100 Mio. Euro bis 2020, der LED-Straßenbeleuchtung, dem Neubau der Umbrückler Alm, der Errichtung der WUB-Kletterhalle um 10 Mio. Euro, dem Innsbrucker Energieentwicklungsplan oder dem Kindergarten Kranebitten zählte Innsbrucks Stadtoberhaupt einige Projekte der Stadt und der Beteiligungsgesellschaften auf. 

„Innsbruck erlebt zurzeit auch die größte Wohnbauoffensive seit den Olympischen Spielen. 1.245 Wohnungen sind zur Halbzeit der Legislaturperiode in Umsetzung – bis zum Jahr 2018 werden 2.000 neue Wohnungen für die Innsbruckerinnen und Innsbrucker errichtet“, fasste die Bürgermeisterin zusammen: „Für die Qualität des Wirtschaftsstandortes spricht auch die erfreuliche Entwicklung des Kommunalsteueraufkommens von 53,6 Mio. Euro im Jahr 2014. Diese Gelder werden von der Stadt Innsbruck zu nahezu 90 Prozent wieder regional ausgegeben und stellen somit eine Wirtschaftsförderung dar.“ 

Abschließend betonte Mag.a Christine Oppitz-Plörer: „Stillstand gefährdet Zukunft. Eine hohe Lebensqualität und Perspektiven benötigen Entscheidungen und Gestaltungswillen. Die Stadt Innsbruck mit ihren Beteiligungsunternehmen sorgt mit einer noch nie da gewesenen Investitionskraft für starke Impulse am Wirtschafts- und Arbeitnehmerstandort Innsbruck. Wir wollen gemeinsam diesen ,Innsbrucker Weg‘ weitergehen. Gemeinsames kraftvolles Gestalten und ein starker sozialer Zusammenhalt ergeben einen optimistischen Ausblick für die Zukunft!“ (AA)