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Feierten die Firstfeier des multifunktionalen Zentralbauhofs (v. l.): IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler, Stadtrat Andreas Wanker, Gemeinderat Mag. Markus Stoll (Stellvertreter des Vorsitzenden des IIG-Aufsichtsrates), Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Architekt DI Stephan Hoinkes, Ing. Christoph Totschnig (Bereichsleiter/Prokurist Strabag) und Amtsvorstand DI Josef Mühlmann (Straßenbetrieb)
Feierten die Firstfeier des multifunktionalen Zentralbauhofs (v. l.): IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler, Stadtrat Andreas Wanker, Gemeinderat Mag. Markus Stoll (Stellvertreter des Vorsitzenden des IIG-Aufsichtsrates), Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Architekt DI Stephan Hoinkes, Ing. Christoph Totschnig (Bereichsleiter/Prokurist Strabag) und Amtsvorstand DI Josef Mühlmann (Straßenbetrieb)

Firstfeier des Zentralbauhofs

Bereits im Oktober 2012 beschloss der Stadtsenat, die auf unterschiedlichen Standorten im Stadtgebiet verteilten Bauhöfe im Gewerbegebiet Rossau zu einem zentralen Bauhof zusammenzufassen. Nach dem Abbruch des alten Zentralbauhofgebäudes erfolgte am 28. Oktober 2014 der Spatenstich für den Neubau des Werkstätten- und Verwaltungsgebäudes, vor kurzem wurde nun die Firstfeier begangen.

„Durch die Errichtung des neuen Bauhofes werden Synergieeffekte genutzt und das freigewordene Areal in der Bachlechnerstraße – der Bauhof West – der Hörimplantate-Firma MED-EL für eine notwendige Erweiterung zur Verfügung gestellt“, freut sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer über die vielen positiven Aspekte des Neubaus. Weiters führte sie aus, dass durch die Übersiedlung des Bauhofes Ost in den Zentralbauhof Platz für Wohnbebauung in der Bienerstraße frei wird. „Durch diese Zusammenlegung werden nicht nur rund 120 Wohnungen geschaffen, sondern auch ein starkes Wirtschaftsunternehmen unterstützt und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein qualitativer Arbeitsplatz geboten“, fasst die Bürgermeisterin zusammen.

 

„Mit der Idee der Zusammenführung der städtischen Bauhöfe hat die Stadt Innsbruck eine richtungsweisende Entscheidung getroffen“, erklärt auch Vizebürgermeister Christoph Kaufmann: „Als Wohnungsreferent freut es mich besonders, dass dadurch auch mitten in der Stadt wertvolle Flächen für den Wohnbau frei werden.“

 

Dr. Franz Danler, Geschäftsführer der Innsbruck Immobilien Gesellschaft dankte allen, die an Planung und Bau beteiligt waren und hob den raschen Baufortschritt hervor: „Wie wir heute schon erahnen können, entsteht hier am Standort in der Rossau ein moderner Zentralbauhof, der seinen Nutzerinnen und Nutzern ideale Voraussetzungen für ihre täglichen Aufgaben bietet.“

 

Neben Bürgermeisterin Oppitz-Plörer, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und IIG-Geschäftsführer Danler feierten auch Stadtrat Andreas Wanker, Gemeinderat Mag. Markus Stoll (Stellvertreter des Vorsitzenden des IIG-Aufsichtsrates), Amtsvorstand DI Josef Mühlmann (Straßenbetrieb), Architekt DI Stephan Hoinkes, Ing. Christoph Totschnig (Bereichsleiter/Prokurist Strabag) sowie zahlreiche VertreterInnen der IIG und am Bau Beteiligte das Richtfest.

 

Kürzere Kommunikationswege innerhalb des Amtes

Durch den Neubau können die administrativen Aufgaben der Bauhöfe zentral gesteuert werden und die Bauhofleitung kann sich stärker auf ihre Kernaufgaben konzentrieren. Die zentrale Verwaltung ermöglicht kürzere Kommunikationswege und damit eine einfachere Koordination. Der durch die Zusammenlegung entstehende größere Pool an MitarbeiterInnen und Geräten kann zudem gezielter eingesetzt werden.

 

Details zu den Bauarbeiten

Die 1. Baustufe umfasste die Errichtung von Lagerhallen, Nebengebäuden, Salzsilos und temporären Containern und wurde bereits abgeschlossen. Die Arbeiten zur 2. Baustufe, zu der die neuen Werkstätten und das Verwaltungsgebäude gehören, verlaufen planmäßig, sodass der Übergabe am Jahresende nichts im Weg steht. Die Stadt investiert insgesamt rund 9,6 Mio. Euro in den Zentralbauhof.

 

Der neue Zentralbauhof schafft auch die Voraussetzungen zur Errichtung einer Winterdienst-Einsatzzentrale. Größere Lagerkapazitäten für Streumittel ermöglichen es, größere Mengen an Streusalz bereits im Sommer einzukaufen und für diese Menge ca. 20 Prozent Preisvorteil zu lukrieren. Die höhere Lagerkapazität gewährleistet ebenfalls eine deutliche Erhöhung der Versorgungssicherheit bei Lieferengpässen.

 

Umsiedlung der Bauhöfe schafft Platz

Nach Fertigstellung der zweiten Baustufe im Spätherbst 2015 übersiedelt auch der derzeit in der Bienerstraße situierte Bauhof Pradl in den neuen Straßenbauhof. Auf der in der Bienerstraße frei werdenden Fläche hat die IIG gemeinsam mit der WE einen EU-weiten Architekturwettbewerb zur Wohnbebauung ausgelobt. Mit dem Neubau der 123 geförderten Wohnungen (IIG: 82, WE: 41 Wohnungen) soll spätestens Mitte 2016 begonnen werden.

 

Das durch die Absiedlung des Bauhofes Bachlechnerstraße frei gewordene Areal von rund 5.500 qm² wurde der Hör-Implantate-Firma MED-EL für die notwendige Erweiterung um eine Produktionshalle im Baurechtswege überlassen. „Damit wird auch der Standort dieses stark expandierenden Leitbetriebes in der Stadt gesichert“, so Oppitz-Plörer. AA

 

Weitere Informationen

Geschäftsführer Dr. Franz Danler

Innsbrucker Immobilien GmbH

Rossaugasse 4

Tel. +43 512 4004215

f.danler@iig.at