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Facetten des Innsbrucker Stadt-Etats sind vielfältig

Die Finanzen der Stadt Innsbruck bilden die Grundlage für die Gestaltungskraft der Kommune. Da in diesem Bereich mit öffentlichen Geldern operiert wird, ist der sorgsame Umgang verpflichtend. Das Stadtbudget gilt als in Zahlen gegossener Aufgabenkatalog der Landeshauptstadt und bestimmt weitergehend, wo wie viel Steuergeld eingesetzt wird.

Seit 2009 ist das Stadtbudget von 330.193 Mio. Euro stetig gewachsen. Der Rechnungsabschluss 2013 schlägt mit 367.544 Mio. zu Buche, und der städtische Voranschlag für 2015 liegt bei 422.198 Mio. Euro. Die Budgeterstellung folgt – wie im Arbeitsübereinkommen der Stadtregierung festgelegt – den Leitlinien Zweckmäßigkeit, Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Transparenz. Dank der Vorgabe, die Stadtfinanzen möglichst schuldenfrei zu führen, konnten in den letzten Jahren auch Großprojekte aus eigenen Kraft in Angriff genommen werden.

Im Amt Finanzverwaltung und Wirtschaft unter der Leitung von Mag. Johannes Verdross laufen die Fäden zusammen. Neben den Beteiligungen, dem Subventionswesen samt Kalkulationen und Grundstücksbewertungen sowie der Budgetabwicklung und dem Finanzcontrolling gehört auch das Referat Wirtschaft und Tourismus dazu. Darüber steht magistratsintern die Abteilungleitung „Finanz-, Wirtschafts- und Beteiligungsverwaltung“ von Finanzdirektor Dr. Thomas Pühringer.

 

Was mit den Zahlen geschieht                            

Die Liste der Inhalte, die im Amt den Tagesplan bestimmen, ist lang. Budgetvorbereitung und Erstellung (siehe Seite 8), mittelfristige Finanzplanung bis 2018 das Gender Budgeting sowie Nachrechnen und Controlling gehören zu den Kernaufgaben.

Als Schnittstelle zu den Beteiligungen hat das Amt ein Auge auf die Entwicklungen der ausgelagerten Unternehmen. Besonders die Ausgliederungen der städt. Versorgungsbetriebe in die Innsbrucker Kommunalbetriebe im Jahr 1994 und 1998, die Schaffung der Innsbrucker Sozialen Dienste GmbH mit Jänner 2003 und die Schaffung einer neuen städtischen Immobilienverwaltung mit der Innsbrucker Immobilien GmbH (IIG) im gleichen Jahr waren hier richtungsweisend. Insgesamt verfügt die Stadt Innsbruck aktuell über 29 Beteiligungen, die weitgehend in die Bereiche „Soziales, Gesundheit, Bildung, Kultur“, „Immobilien“, „Sport- und Veranstaltungszentren, Wirtschaft“ sowie Versorger, Technik und Verkehr eingeteilt werden können.

Auch in Sachen Subventionen – vor allem im Sozialbereich – ist das Amt Ansprechpartner. Grundstücksbewertungen, Wirtschaftlichkeitsrechnungen, sowie die Kalkulation der Tarife und Gebühren gehören genauso zu den Aufgaben wie die Liquiditätsplanung.

Anschaulicher wird es im Referat Wirtschaft und Tourismus. Hier bilden die Entwicklung des Wirtschaftsleitbildes, die Veranstaltungskoordination, das Organisieren von Platzüberlassungen bei Märkten und Veranstaltungen, sowie das Setzen von Initiativen die Hauptaufgaben, die Wirtschaftsbetrieben eine Ansiedlung in der Tiroler Landeshauptstadt schmackhaft machen.Neben einer Internationalisierung werden dabei auch die Stärken der ansässigen Klein- und Mittelbetriebe hervorgehoben. (KR)

Das Amt für Finanzverwaltung und Wirtschaft

  • operiert mit großen Zahlen
  • beschäftigt neun Mitarbeiter
  • Der Voranschlag des Budgets 2015 weist 535 Seiten auf.
  • Die Umsätze der Beteilungsunternehmen liegen bei 451 Mio. Euro.

Amt für Finanzverwaltung und Wirtschaft

Maria-Theresien-Straße 18

Tel.: +43 512 5360 2103

post.finanzverwaltung.wirtschaft@innsbruck.gv.at

Amtsleiter Mag. Johannes Verdross
Amtsleiter Mag. Johannes Verdross