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Seit Anfang Mai ist die Maria-Theresien-Straße um ein beliebtes Fotomotiv reicher: Die Doppel-Countdown-Uhr lockt Einheimische wie BesucherInnen an. Auch einige "Selfies" wurden bereits geschossen.
Seit Anfang Mai ist die Maria-Theresien-Straße um ein beliebtes Fotomotiv reicher: Die Doppel-Countdown-Uhr lockt Einheimische wie BesucherInnen an. Auch einige "Selfies" wurden bereits geschossen.

Eine Uhr, die für sportliche Kinder tickt

Am 12. Jänner 2016 ist es soweit: Exakt um 19:00 Uhr wird der Zähler auf der Countdown-Uhr in der Maria-Theresien-Straße auf 00:00:00 stehen – just zu diesem Zeitpunkt beginnt die Eröffnungszeremonie der Innsbruck 2016 International Children’s Games (ICG). Seit Anfang Mai steht die Uhr am nördlichen Beginn der Fußgängerzone in der Maria-Theresien-Straße. Durch ein ansprechendes Design und eine spezielle Funktion lockt die Uhr viele Neugierige an.

Das Team der städtischen Tochtergesellschaft innsbruck-tirol sports GmbH wirkte aufgeregt, als die geladenen Gäste aus Politik und Sport, eine Vielzahl an MedienvertreterInnen und schaulustige PassantInnen vor der noch verhüllten Uhr begrüßen durften. Unter einem großen schwarzen Tuch konnten die Umrisse der sogenannten „Doppel-Countdown-Uhr“ erkannt werden. Nach der feierlichen Enthüllung präsentierte sie sich in voller Pracht: Die Spezialanfertigung stellt eine Kombination aus dem Apostroph der Stadt Innsbruck und einem der fünf Olympischen Ringe dar. Dieser leuchtet in allen fünf Farben – schwarz wird durch „unbeleuchtet“ ersetzt – und erinnert so an die Olympiageschichte Innsbrucks.

Spezielle „Selfie-Funktion“

Die Countdown-Uhr erfüllt eine Doppelfunktion: Eine Seite zählt den Countdown bis zum Start der ICG, die andere bis zu dem der Bob- und Skeleton-WM im Februar 2016. Außerdem weist die Uhr noch eine weitere spezielle Möglichkeit auf: Durch die integrierte Selfie-Funktion der Uhr können blitzschnell Fotos von sich selbst mit der Countdown-Uhr gemacht werden. Diese kann jeder im Anschluss auf der offiziellen Facebookseite der ICG (www.facebook.com/innsbruck2016) aufrufen und teilen. „Wer Teil des ICG 2016 Countdowns werden möchte und seine Unterstützung zu den Olympischen Werten – Freundschaft, Respekt und dem Streben nach persönlicher Bestleistung – verbreiten will, kann die Selfie- Funktion der Countdown-Uhr nutzen“, erklärt Mag. Georg Spazier, Geschäftsführer innsbruck-tirol sports GmbH.

Qualität aus Tirol

Die Countdown-Uhr in der Maria-Theresien-Straße besticht nicht nur durch eine außergewöhnliche Optik, sondern auch durch die Tatsache, dass alle Teile ausschließlich in Tirol und von Tiroler Firmen produziert wurden. „Die ICG sind auch für den Wirtschaftsstandort Tirol positiv, der Bau der Uhr ist nur eines der Beispiele dafür“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Innsbruck ist Olympiastadt

Bereits dreimal fanden in der Tiroler Landeshauptstadt Olympische Spiele statt – 1964, 1976 und 2012. „Auch die ICG stehen unter der Schirmherrschaft des IOC und bringen somit auch 2016 wieder olympisches Flair in unsere Alpenstadt. Das war einer der Mitgründe für die Bewerbung um die Spiele durch die Stadt Innsbruck“, erklärt Bürgermeisterin Oppitz-Plörer. Der Zuschlag dafür konnte bereits im August 2013 gefeiert werden. Seitdem laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.

3 Fragen an...

 

1. Warum hat sich die Stadt Innsbruck für die Austragung der ICG entschieden?

Eine Veranstaltung dieser Klasse hat eine große Bedeutung für die Stadt Innsbruck. Wir freuen uns darauf, Gastgeber für 1.200 internationale AthletInnen zwischen 13 und 15 Jahren und deren BetreuerInnen sein zu dürfen. Sie alle nehmen wertvolle Erfahrungen aus unserer Stadt mit, die sie bestimmt nie wieder vergessen werden. Innsbruck wird so international in Erinnerung bleiben.

Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer
Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer

2. Welchen Mehrwert erwarten Sie für die Stadt?

Unsere Stadt ist über ihre Grenzen hinaus als alpin-urbane Sportstadt bekannt. Durch die ICG wird dieses Bild in die Welt hinaus getragen. Außerdem bekommen die jungen SportlerInnen die einmalige Möglichkeit bei dieser Veranstaltung Kontakte und Freundschaften für’s Leben zu knüpfen. Das Miteinander steht bei den ICG ganz oben auf der Werteliste. Solche Veranstaltungen bieten somit eine ideale Möglichkeit, den Ruf zu festigen und ihn noch weiter über die Stadtgrenzen hinauszutragen.

3. Was zeichnet Innsbruck als Sportstadt aus?

Ein großer Pluspunkt unserer Stadt ist die direkte Nähe zu den Bergen. Vom Stadtzentrum gelangt man in kürzester Zeit auf einen Gipfel. Neben der beeindruckenden Bergumgebung hat Innsbruck aber auch sonst sportlich einiges zu bieten: Kaum eine andere Stadt kann eine solch facettenreiche Sportinfrastruktur aufweisen. Die Bergisel-Schanze ist, so wie der Eiskanal in Igls, nur eines der zahlreichen Attraktionen unserer Sportstadt.

 

 

 

Aktuell haben sich mehr als 50 Städte aus 23 Ländern, von vier Kontinenten bereits für die kommende Großveranstaltung angemeldet. Darunter auch einige von Innsbrucks Partnerstädten wie zum Beispiel Krakau, Sarajevo oder Freiburg. Aus den bisher gemeldeten Städten werden im Jänner 2016 mehr als 600 AthletInnen, sowie 400 BetreuerInnen und Offizielle in Innsbruck willkommen geheißen. Insgesamt 31 Medaillenentscheidungen in acht olympischen Disziplinen (Ski Alpin, Biathlon, Langlauf, Eiskunstlauf, Ski Freestyke, Eishocken, Snowboard und Eisschnelllauf) gehen im Laufe der Veranstaltung über die Bühne.

Viele Volunteers gesucht, viele bereits gefunden

Rund 600 freiwillige Helferinnen und Helfer – sogenannte Volunteers – erhalten im Rahmen der ICG 2016 die Chance, einen einmaligen Blick hinter die Kulissen einer internationalen Wintersport-Großveranstaltung zu werfen. Aus 18 spannenden Einsatzbereichen kann gewählt werden. Diese reichen von „Delegation Services“ über „Sport“ bis zu „Marketing“.

400 Volunteers haben sich bereits angemeldet. Wer noch als Volunteer dabei sein und das Organisationskomitee unterstützen möchte, kann sich bis 31. August 2015 unter www.innsbruck2016.com/volunteers registrieren. (DH)