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Hausordnungen und Nachbarschaftsaktionen hängen in den Wohnanlagen für alle gut einsehbar aus. Sie dienen als Leitfäden für die Hausgemeinschaften.
Hausordnungen und Nachbarschaftsaktionen hängen in den Wohnanlagen für alle gut einsehbar aus. Sie dienen als Leitfäden für die Hausgemeinschaften.

„Hallo Nachbar“ für ein gutes Miteinander

Für ein reibungsloses Miteinander in Wohnanlagen gibt es neben gegenseitiger Rücksichtnahme und Verständnis auch Regeln. Die IIG und NHT unterstützen eine gute Atmosphäre mit Hausordnungen und einer Nachbarschaftsaktion.

Kinder, Eltern, SeniorInnen, Alleinstehende und Pärchen – in Innsbrucks Wohnanlagen treffen viele Generationen mit verschiedenen Interessen aufeinander. Alle bringen Gewohnheiten und Befindlichkeiten mit. Damit sich im eigenen Zuhause und in der nahen Umgebung wohlfühlen können, unterstützen die beiden großen Verwalter von Wohngebäuden in Innsbruck – die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) und die Neue Heimat Tirol (NHT) – ihre BewohnerInnen mit einheitlichen Regeln. Die jeweiligen Hausordnungen bilden einen integrierenden Bestandteil des Mietvertrages. Auf deren Einhaltung wird durch ausgewählte Personen bzw. HausbetreuerInnen geachtet. Bestimmungen zum Wohnhaus, zu den einzelnen Wohnungen, Gemeinschaftsräumen sowie
Außen- und Aufzugsanlagen hängen in der jeweiligen Wohnanlage aus. 

Nachbarschaftsaktionen

HausverwalterInnen und HausmeisterInnen stehen den BewohnerInnen in den 6.000 von der IIG verwalteten Wohnungen und den 7.500 NHT-Wohnungen als AnsprechpartnerInnen vor Ort zur Verfügung. Die IIG bietet ebenfalls eigene Aktionen für Kinder an, damit Respekt und Verständnis füreinander schon früh aufgebaut werden. Zusätzlich zur Hausordnung gibt es noch eine kinderfreundliche Variante. Darin werden nicht nur die Themen zu Spielbereichen, Ruhezeiten und Schadensmeldungen ausgeführt, sondern auch der Hinweis, dass Kinder gleichberechtigte Wohnpartner sind. Die 2014 ins Leben gerufene Aktion „Hallo Nachbar“ ist ein weiteres Angebot der IIG. Egal, ob Nachbarschaftsdienste das ganze Jahr hindurch, eine Sperrmüllsammlung im Frühjahr oder die Initiative „Nachbarn teilen“ – bei dem Konzept stehen das Zusammenleben und die Gemeinschaft im Mittelpunkt.

„In den städtischen Wohnanlagen treffen verschiedene Generationen und Kulturen aufeinander. Damit sich alle wohlfühlen und jede bzw. jeder seine Interessen gewahrt sieht, sind die Hausordnungen als Leitfäden besonders wichtig für ein harmonisches Miteinander. IIG und NHT leisten dafür einen sehr guten Beitrag.“

Stadtrat Andreas Wanker

Stadtrat Andreas Wanker

Betreuung ab dem Einzug

Zusätzlich zur Hausordnung begleiten de NHT-MitarbeiterInnen ihre MieterInnen beim Einzug. Dabei werden sie über die Technik in der Anlage informiert, über die Zusammensetzung der Miete aufgeklärt und sie lernen den/die zuständigen HausverwalterIn und HausmeisterIn kennen. Stehen größere Sanierungen in den Anlagen der Neuen Heimat an, kommen die BewohnerInnen bei einer Firstfeier oder einer Abschlussfeier nach getaner Arbeit zusammen. Bei eigenen Kindernachmittagen mit PädagogInnen bekommen auch die jüngsten BewohnerInnen Informationen, damit sie sich mit der Anlage identifizieren können und von Anfang an auf andere Rücksicht nehmen.

Eigeninitiative der BewohnerInnen

Gute Nachbarschaft benötigt auch den Einsatz der/des Einzelnen, daher sind die Angebote der beiden Gebäudeverwalter eine Unterstützung. Der Erfolg der Aktionen hängt zudem vom Engagement der BewohnerInnen ab. Die Erfahrungen bei IIG und NHT zeigen, dass sich die Betreuung lohnt. Das Angebot von „Hallo Nachbar“ beispielsweise wird sehr gut angenommen. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist dabei, dass bei Sperrmüllsammlungen auch auf die Wichtigkeit von Fluchtwegen aufmerksam gemacht wird. Diese retten nämlich im Ernstfall Leben. Auch auf die Notwendigkeit von Ruhezeiten und die Vermeidung von Lärm – speziell während der festgelegten Zeiten in den Hausordnungen über Mittag und in der Nacht – wird die Hausgemeinschaft hingewiesen. (SAKU)