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„Gemma“ begeistert Groß und Klein – diese Erfahrung machten ASKÖ-Präsident Klaus Gasteiger, Projektleiterin Viktoria Geiler, MSc, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und Dr. Franz Danler im Eichhof (v. l.)
„Gemma“ begeistert Groß und Klein – diese Erfahrung machten ASKÖ-Präsident Klaus Gasteiger, Projektleiterin Viktoria Geiler, MSc, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und Dr. Franz Danler im Eichhof (v. l.)

Den Bewegungsraum Hof entdecken

Das Projekt „GEMMA“ sorgt für Sport, Spiel und Spaß

Kinder und Jugendliche durch regelmäßige und kostenlose Bewegungseinheiten in Innsbrucks Höfen zum Sport motivieren – dieser Gedanke steckt hinter dem Projekt „GEMMA – Raus aus den Wohnungen, hin zu Bewegung, Sport, Spiel und Spaß“. Sportreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann nahm gemeinsam mit ASKÖ-Präsident Klaus Gasteiger, Dr. Franz Danler (Geschäftsführer der Innsbrucker Immobiliengesellschaft) und Projektleiterin Viktoria Geiler, MSc an einem dieser sportlichen Treffen im Eichhof teil. 

„Durch die Verbindung von Spiel, Spaß und dem Erlebnis in einer Gruppe animiert ,GEMMA‘ Innsbrucks Kinder und Jugendliche nicht nur zu Sport und Bewegung, ganz nebenbei wird ihnen eine gesundheitsfördernde Lebensweise präsentiert und es entstehen direkt vor der Haustüre Freundschaften“, fasst Vizebürgermeister Kaufmann die positiven Aspekte des Projekts zusammen. 

„Uns ist wichtig, dass Sport und Bewegung bereits im Kindesalter beginnen. Aus diesem Grund forcieren wird das Projekt ,GEMMA‘“, erklärt ASKÖ-Präsident Gasteiger. Und auch IIG-Geschäftsführer Danler bedankt sich für die Durchführung: „Wir sehen es als zweckmäßig und sinnvoll an, wenn im Innenhof von IIG-Gebäuden solche Veranstaltungen für die Bewohnerinnen und Bewohner, im speziellen Fall besonders für Kinder, angeboten werden.“ 

„GEMMA“ ist ein Kooperationsprojekt vom ASKÖ-Landesverband Tirol, dem Land Tirol, Fonds Gesundes Österreich, Fit für Österreich und den jeweiligen Hausverwaltungen sowie der Stadt Innsbruck.

 

Was ist „GEMMA“?

Um Kindern und Jugendlichen direkt vor ihrer Haustüre ein entsprechendes Angebot an Aktivitäten zu bieten, führen ausgebildete ÜbungsleiterInnen im Rahmen des Projektes in Höfen bzw. städtischen Anlagen (Ballspielplätze, Grünanlagen, etc.) zweimal wöchentliche kostenlose Bewegungseinheiten durch. Die Kinder im Alter von 6-14 Jahren haben dabei die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen und Wünsche einzubringen und umzusetzen. Damit wird nicht nur die Selbstorganisation zur Bewegung gefördert, sondern auch das Miteinander der Kinder. Weitere Informationen: http://www.askoe-tirol.at/de/projekte/gemma---der-hof-als-bewegungsraum

 

Warum ein Bewegungsprojekt?

Grundlage für die Initiative war eine 2009 durchgeführte Trendanalyse zum Thema „Freizeit- und Sportaktivitäten von Tiroler Volksschulkindern". Laut dieser üben Innsbrucks Sechs- bis Zehnjährige 353 Minuten am Tag eine sitzende Tätigkeit aus. Im Vergleich dazu bewegen sie sich durchschnittlich nur 144 Minuten am Tag, was gerade noch der Mindestanforderung von Bewegungsempfehlungen entspricht. AA