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Finanzierungsvertrag Straßen- und Regionalbahn einstimmig beschlossen

 

Straßen- und Regionalbahn: Finanzierung beschlossen

Das größte Infrastrukturprojekt Westösterreichs neben dem Brennerbasistunnel - die Regional- und Straßenbahn im Tiroler Zentralraum Innsbruck - ist auf Schiene. Im Jahr 2000 wurde mit den Planungsarbeiten für das Großprojekt begonnen. Die Weichen für die Ausfinanzierung stellte der Stadtsenat heute einstimmig. Er befürwortete den Finanzierungs- und Projektdurchführungsvertrag mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) einstimmig. 150 Millionen Euro nimmt die Stadt Innsbruck damit von der EIB für 25 Jahre auf. 

„Schritt für Schritt nimmt die Tram/Regionalbahn Gestalt an. Die Stadt Innsbruck investiert nachhaltig und wohlüberlegt in Vermögen und Sachwerte“, erläutert Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. „Wir nehmen kein Geld auf, um den täglichen Betrieb zu finanzieren, sondern sichern Entwicklungschancen der Stadt für die Zukunft. Wir investieren in Lebensqualität sowie in eine topmoderne Infrastruktur, die künftigen Generationen zur Verfügung steht und erbringen eine Vorleistungen für den Gesellschaftsvertrag“, führt sie weiter aus.

90 % der Investitionen fließen in heimische Wirtschaft

Bisher wickelte die Stadt Innsbruck zahlreiche zukunftsorientierte Projekte ohne Darlehen ab. Darunter finden sich beispielsweise: Sanierung Tiroler Landestheater und Neubau Probebühne, kleine Eishalle, Neugestaltung Maria-Theresien-Straße, Meraner Straße und Wilhelm-Greil-Straße, Bergisel-Sprungschanze, Nordkettenbahn, zahlreiche Grundankäufe (z. B. Pradl Süd), Sportanlagen, das Wiltener Platzl, das Rathaus, Wohnheime, Schulen sowie Kindergärten (zuletzt in Kranebitten).

Rund 500 Millionen Euro sind in den vergangenen zwei Jahren von der Stadt und ihren Beteiligungen in diese Investitionsprojekte geflossen. Im Schnitt fließen 90 Prozent der Investitionen in die einheimische Wirtschaft, bei einzelnen Projekten sogar 95 Prozent. 90.000 Arbeitsplätze stehen in der Stadt Innsbruck zur Verfügung. Allein über die angeführten Investitionen konnten über 4000 Arbeitsplätze für die ArbeitnehmerInnen gesichert werden.

Empfehlung des Finanzdirektors

Finanzdirektor Dr. Thomas Pühringer empfahl der Stadt ebenso wie Innsbrucker Anlagenbeirat die Finanzierung der Straßen- und Regionalbahn über die EIB: „Wir wenden die goldene Finanzierungsregel an, langfristige Investitionen langfristig finanzieren, kurzfristige Investitionen kurzfristig finanzieren. Das Rechtsgeschäft wird mit einem verlässlichen Partner abgeschlossen, und wir nutzen für die Stadt Innsbruck das Tiefzins-Niveau zu sehr attraktiven Konditionen aus.“

Bis 2018 sollen die innerstädtischen Arbeiten beendet sein. Die Fertigstellung der Verlängerungen bis Völs bzw. Rum sind bis 2020 geplant. (MIR)

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