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Innsbruck im Wandel: Großprojekte tragen dazu bei

Innsbruck ist eine vielfältige Stadt, die sich ständig weiterentwickelt. Dies wird bereits mit einem Blick auf derzeit in Bau befindliche und kürzlich abgeschlossene Großprojekte deutlich.

Haus der Musik Innsbruck

Das Haus der Musik Innsbruck ist als kulturelles Kompetenzzentrum im Herzen von Innsbruck angesiedelt. Nach Plänen der Arbeitsgemeinschaft ARGE Strolz+Dietrich/Untertrifaller wird ein kulturelles Großprojekt mit einer Nutzfläche von rund 6.355 Quadratmetern verwirklicht. Am Areal des ehemaligen Stadtsaals in der Universitätsstraße vereint das innovative Gebäude zahlreiche Musikinstitutionen. Insgesamt neun NutzerInnen, darunter Tirols größter Klangkörper, das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck (TSOI), bekommen dort eine neue Heimat. Im großen Veranstaltungs- und Probensaal werden bis zu 600 Personen Platz finden. Mit der Gesamtfertigstellung samt Einrichtung und Probebetrieb ist Mitte 2018 zu rechnen.

  • Baubeginn: Herbst 2015
  • Geplante Fertigstellung: 2018
  • Kosten: ca. 58 Mio. Euro

Straßen-/Regionalbahn

Im Jahr 2000 wurde mit den Planungsarbeiten für das Großprojekt Straßen-/Regionalbahn begonnen. Mit der fortlaufenden Umsetzung des Straßenbahnkonzeptes wird die moderne und und komfortable Mobilität ausgebaut. Nach Abschluss der Arbeiten verläuft die Strecke von Völs über die Technik, durch das Zentrum von Innsbruck weiter ins Olympische Dorf und von dort aus bis nach Rum. Bei der Straßen-/Regionalbahn handelt es sich um ein umweltschonendes, zukunftsorientiertes und kapazitätsstarkes Verkehrsmittel, das besonders der Nachhaltigkeit dient.

  • Baubeginn: 2010
  • Geplante Fertigstellung:
    • 2018 innerstädtisch
    • 2020 außerstädtisch
  • Kosten: rund 400 Mio. Euro

Umbrüggler Alm

Das sagenumwobene "Kasermandl" hat ein neues Zuhause: In nur einem Jahr entstand im beliebten Innsbruck Naherholungsgebiet ein modernes Ausflugsgasthaus in Holzbauweise. Die einstige Alm wurde 1979 abgetragen und der Wiederaufbau vom Innsbrucker Stadtsenat 2013 beschlossen. Bei der Umsetzung wurden vor allem ökologische Nachhaltigkeit und Funktionalität großgeschrieben. Das Dach und die Außenwände der sechsten städtischen Alm sind vollständig mit Lärchenschindeln gedeckt. Unter anderem laden zwei Gaststuben, ein Ausstellungsraum sowie eine Terrasse mit ca. 80 Sitzplätzen zum Verweilen ein. Die moderne Alm hat täglich - mit Ausnahme von Dienstag - ab 08:30 Uhr geöffnet.

  • Baubeginn: 2014
  • Eröffnung: November 2015
  • Gesamtkosten: 2,5 Mio. Euro

WUB-Kletterzentrum

Das Sportklettern erlebt seit Jahren einen Boom, wodurch das bestehende Kletterzentrum am Tivoli aus allen Nähten platzt. Aus diesem Grund entschied sich die Stadt Innsbruck gemeinsam mit Land und Bund für die Errichtung einer neuen Anlage. Neu gebaut wird deshalb eine barrierefreie Gesamtanlage nach den Plänen des Innsbrucker Architekten DI Thomas Schnizer. Sein Projekt überzeugt durch Vielfältigkeit: Während in der bestehenden WUB-Halle ein großer Boulderbereich vorgesehen ist, entsteht zusätzlich eine freistehende turmartige Kletteranlage für das Seilklettern im Freien. Auch ein Café und ein Empfangsbereich finden Platz. Das Interesse an der neuen Wettkampfhalle ist jetzt schon groß. So erhielt Innsbruck beispielsweise erst kürzlich den Zuschlag für die Kinder- und Jugend-Kletter-WM 2017 (World Youth Championships). Von 30. August bis 03. September des kommenden Jahres werden ca. 1.200 Athleten aus rund 60 Nationen erwartet. Und mit der Kletter-WM im September 2018 steht bereits ein weiteres Großereignis vor der Tür: 750 SpitzensportlerInnen aus ca. 70 Nationen werden dabei das moderne Kletterzentrum bevölkern.

  • Baubeginn: 2015
  • Geplante Fertigstellung: Frühjahr 2017
  • Kosten: ca. 12 Mio. Euro

Stadtbibliothek Innsbruck

Momentan ist die Innsbrucker Stadtbücherei in der Colingasse 5a untergebracht. Am Areal des künftigen Pema-II-Gebäudes in der Nähe des Hauptbahnhofs wird bis 2018 die Stadtbücherei erweitert. Der Medienbestand soll im neuen Gebäude zukzessive auf rund 150.000 Stück ausgebaut werden. Im Erdgeschoss des neuen Gebäudes werden ein Foyer mit Rückgabeautomat, eine Lobby, ein großzügiger Non-Book-Bereich, die "junge Bibliothek" für die Jugend, eine eigene Abteilung für Sachmedien, zahlreiche Lernplätze, eine Medienwerkstatt, ein großzügiger Belletristik-Bereich sowie sowie ein Lesecafé untergebracht. Der erste Stock umfasst 145 Quadratmeter für eine Kinderbibliothek. Neben der künftigen Bibliothek werden auch das Stadtmodell, die Andechsgalerie, Teile des Stadtarchivs (Lager) und die Free beat Company im innovativen Gebäude angesiedelt. Dadurch entsteht ein einzigartiges Kulturplateau.

  • Baubeginn: Sommer 2016
  • Anschaffungskosten (inkl. Nebenkosten): 18,7 Mio. Euro