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VertreterInnen der Stadt Innsbruck machten mit einer Info- und Verteilaktion in der
Maria-Theresien-Straße auf den Equal Pay Day aufmerksam (v. l.): Gemeinderätin Herlinde Keuschnigg, Monika Erharter (Gleichbehandlungsbeauftrage der Stadt Innsbruck), Gemeinderätin Angela Eberl, Stadtrat Mag. Gerhard Fritz, Sarah Stix (Kinder- und Jugendförderung), Brigitte Prokesch (Frauen, Familie und SeniorInnen), Gemeinderätin Sophia Reisecker, Daniel Burgstaller (Kinder- und Jugendförderung), Gemeinderätin Marcela Duftner und Mag.a Uschi Klee (Referatsleiterin Frauen, Familie und SeniorInnen)
VertreterInnen der Stadt Innsbruck machten mit einer Info- und Verteilaktion in der Maria-Theresien-Straße auf den Equal Pay Day aufmerksam (v. l.): Gemeinderätin Herlinde Keuschnigg, Monika Erharter (Gleichbehandlungsbeauftrage der Stadt Innsbruck), Gemeinderätin Angela Eberl, Stadtrat Mag. Gerhard Fritz, Sarah Stix (Kinder- und Jugendförderung), Brigitte Prokesch (Frauen, Familie und SeniorInnen), Gemeinderätin Sophia Reisecker, Daniel Burgstaller (Kinder- und Jugendförderung), Gemeinderätin Marcela Duftner und Mag.a Uschi Klee (Referatsleiterin Frauen, Familie und SeniorInnen)

Ab 01. Oktober arbeiten Frauen in Tirol statistisch gesehen gratis

Equal Pay Day macht auf Einkommensunterschiede aufmerksam

Rechnerisch kennzeichnet der Equal Pay Day jenen Tag, an dem Männer bereits die Gehaltssumme erreichen, für die Frauen noch bis Jahresende arbeiten müssen. Für 2015 bedeutet dies, dass Frauen in Tirol ab dem 01. Oktober statistisch gesehen für den Rest des Jahres gratis arbeiten. Die bestehenden Einkommensunterschiede werden durch den Aktionstag deutlich.

Minimale Verbesserung der Einkommenssituation

Wie aus der Lohnsteuerstatistik der Statistik Austria hervorgeht, verdienen Frauen in Tirol – bei ganzjähriger Vollzeitbeschäftigung und im Vergleich der Brutto-Jahreseinkommen – durchschnittlich 25,1 Prozent weniger als Männer (österreichweit 22,4 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Einkommenssituation der Frauen minimal verbessert: 2014 verdienten sie um 25,8 Prozent weniger und der Tiroler Equal Pay Day im vergangenen Jahr war am 29. September.

„Der Equal Pay Day bietet eine gute Möglichkeit, öffentlichkeitswirksam einen konstruktiven Dialog rund um das Thema Einkommensgerechtigkeit zu initiieren“, erklärt Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider: „Die Entwicklungen der letzten Jahre zeigen einen zwar recht langsamen, aber zumindest stetigen Trend zur Verbesserung. Dennoch haben wir noch einen weiten Weg bis zu wirklicher Einkommensgerechtigkeit vor uns!“

„Wir machen halbe/halbe“

Der Frauenausschuss des österreichischen Städtebundes, der landesweit für die Anliegen der Frauen eintritt, führt die Aktion „Wir machen halbe/halbe“ zur gerechten Verteilung von unbezahlter Arbeit anlässlich des Equal Pay Days fort. Nach wie vor liegt die Hauptlast der familiären Versorgungsarbeit bei den Frauen, die dafür auf ihre Freizeit verzichten. Dies zeige die Zeitverwendungserhebung zur partnerInnenschaftlichen Teilung der unbezahlten Arbeit, die im Auftrag der Frauenministerin durchgeführt wurde, deutlich.

Geteilte unbezahlte Arbeit macht sich für beide bezahlt

Die Kampagne, die am Equal Pay Day in der Tiroler Landeshauptstadt ab 09:00 Uhr mit einer Info- und Verteilaktion in der Maria-Theresien-Straße ihren Höhepunkt findet und von VertreterInnen des Gemeinderates unterstützt wird, macht darauf aufmerksam, dass es auch anders geht. Gerechte Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit bringt unter anderem:

  • mehr Einkommensgerechtigkeit
  • selbstbestimmtes Leben der Geschlechter, frei von starren Rollenerwartungen
  • positive Vorbilder für Kinder und Jugendliche
  • mehr Freizeit
  • mehr Lebenszufriedenheit für alle
  • und höhere Beziehungsqualität

Weitere Informationen

Referat Frauen, Familien und SeniorInnen

Referatsleiterin Mag.a Uschi Klee

Tel.: +43 5360 4202

post.frau.familie.senioren@innsbruck.gv.at