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Am Campagne-Areal bietet sich die Chance einen neuen Stadtteil zu entwickeln.
Am Campagne-Areal bietet sich die Chance einen neuen Stadtteil zu entwickeln.

BürgerInnenforum zum Campagne-Areal

Erstes Treffen am 27. April im Volkshaus Reichenau

Mit der Absegnung des Grundsatzbeschlusses zum Campagnereiter-Areal Anfang des Jahres wird auf einer Fläche von rund 84.000 m2 ein neues Stadtviertel mit rund 1.000 Wohnungen, Grünflächen, Sportanlagen sowie sozialer Infrastruktur entstehen. Koordiniert wird das Projekt von der Innsbrucker Immobilien Gesellschaft. Im Rahmen eines kooperativen Planungsprozess können sich auch die BürgerInnen zu Wort melden. Das erste BürgerInnen-Forum findet bereits am 27. April von 18:00 bis 21:00 Uhr im Volkshaus Reichenau (Radetzskystraße 47) statt.

 

„Das Areal in der Reichenau bietet die einmalige Chance auf grüner Wiese modellhaft einen Stadtteil zu entwickeln. In Bezug auf die vorausschauende Planung für diese 8,5 ha Stadtgebiet ist die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger für die Stadtregierung wesentlich“, betont Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

 

„Im Rahmen des Planungsprozesses werden Verfahrensbetreuung, BürgerInnen-Foren, eine offene Werkstatt mit BürgervertreterInnen angeboten. Lenkungs- sowie Fachplanungsgruppen der Stadt Innsbruck und externe ExpertInnen (zu den Themen Verkehr, Energie, soziale Nachhaltigkeit, Besiedlungsmanagement, Baugruppen, Schallschutz und Recht) ergänzen neben den Architekturteams das Konzept“, führt Planungsstadtrat Mag. Gerhard Fritz, der den Prozess leitet, aus.

 

Ambitionierter Fahrplan

Am 27. Jänner fällte der Innsbrucker Gemeinderat den Grundsatzbeschluss. Bereits am 14. März wurden die Verträge unterzeichnet. Am 14. April fiel die Entscheidung über die ArchitektInnen für die Grundlagenplanung. Zum Zug kommen Rüdiger Leiner (Wien, u.a. Seestadt Aspern), Futurafrosch/MET (beide Zürich) sowie das Innsbrucker Büro Stadt:Labor (Mutschlechner/Lanz). Bis Juli wird in Workshops das Leitbild zum Areal erarbeitet. Im September 2016 soll der Masterplan stehen. (KR)