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Campagne: Architekten für kooperatives Verfahren ausgewählt

Einstimmige Jury-Entscheidung beim gestrigen Hearing

Die Innsbrucker Stadtentwicklung am Campagne-Areal nimmt Fahrt auf. Beim gestrigen Architekten-Hearing für die planerische Grundlage wurde ein einstimmiger Jury-Entscheid gefasst: Zum Zug kommen Rüdiger Leiner (Wien, u.a. Seestadt Aspern), Futurafrosch/MET (beide Zürich) sowie das Innsbrucker Büro Stadt:Labor (Mutschlechner/Lanz).

„Das Areal in der Reichenau bietet die einmalige Chance, auf grüner Wiese modellhaft einen Stadtteil zu entwickeln. Die vorausschauende Planung für diese 8,5 ha Stadtgebiet ist dabei wesentlich. Unser Ziel ist es, schnell vom Reden ins Handeln zu kommen, um den direkt belebten städtischen Raum mit rund 1.000 Wohnungen und der räumlichen Neustrukturierung der Sportanlagen zu gestalten“, betont Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

„Sehr gute Wahl, vor allem gute Mischung aus ‚erfahren und solide‘, ‚Außensicht‘ und ‚frechem Querdenken‘: das wird eine spannende Sache und alle haben das Potenzial, dass sie ‚zusammenwachsen‘ und vom kompetitiven Antreten zu einer echten Kooperation übergehen, sodass letztlich ein gemeinsames Projekt herauskommt“, freut sich Planungsstadtrat Mag. Gerhard Fritz, der den Planungsprozess zum Areal leitet.

„Es wurde ein gutes Team ausgewählt. Die Kombination aus Erfahrung, Innovation und Ortsgewandtheit verspricht ein gutes Ergebnis“, ist sich der Geschäftsführer der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) Dr. Franz Danler sicher.


Campagne-Areal: Zahlen, Daten, Fakten

Mit der Absegnung des Grundsatzbeschlusses zum Campagnereiter-Areal im Innsbrucker Gemeinderat am 27. Jänner 2016 gelang ein großer Wurf in Bezug auf die Innsbrucker Stadtentwicklung. Auf einer Fläche von rund 84.000 m2 wird auf Basis eines kooperativen Planungsverfahrens ein von der IIG koordiniertes neues Stadtviertel mit rund 1.000 Wohnungen, Grünflächen, Sportanlagen und weiterer sozialer Infrastruktur entstehen. In der Größe des Bauplatzes liegt gleichzeitig auch das Potenzial. Die Schätzungen über die ausgelösten Gesamtinvestitionen liegen bei rund 180 Mio. Euro. Am 14. März wurden die Verträge unterzeichnet. Im September 2016 soll der Masterplan für das gesamte Areal stehen. Der erste Spatenstich soll mit Ende 2017/Anfang 2018 stattfinden.(KR)