Logo Innsbruck informiert
Überzeugten sich von der innovativen Sanierungsmethode, die in Innsbruck erstmals umgesetzt wird: Referent Ing. Albuin Neuner (Land- und Forstwirtschaft), Referent DI Herwig Kutter (Tiefbau – Bau), Dipl.-Ing. Michael Praxmarer (Bereichsleiter Tirol Mitte, PORR Bau GmbH), Radkoordinator Helmut Krainer, August Moser (ÖBA), Ing. Manuel Oberländer (Tiefbau – Bau) und Bauleiter Ing. Martin Felber (PORR Bau GmbH) (v. l.)
Überzeugten sich von der innovativen Sanierungsmethode, die in Innsbruck erstmals umgesetzt wird: Referent Ing. Albuin Neuner (Land- und Forstwirtschaft), Referent DI Herwig Kutter (Tiefbau – Bau), Dipl.-Ing. Michael Praxmarer (Bereichsleiter Tirol Mitte, PORR Bau GmbH), Radkoordinator Helmut Krainer, August Moser (ÖBA), Ing. Manuel Oberländer (Tiefbau – Bau) und Bauleiter Ing. Martin Felber (PORR Bau GmbH) (v. l.)

Innovative Sanierungsmethode

Asphaltierungsarbeiten an der Hans-Flöckinger-Promenade

Die Hans-Flöckinger-Promenade zwischen der Westseite des Flughafens und dem Steinbockweg wird derzeit auf einer Länge von rund 2,3 Kilometern saniert. Dafür konnte mit der Hilfe des Landes Tirol auf eine in Innsbruck noch nie eingesetzte Methode zurückgegriffen werden.

Die Kosten der Sanierung belaufen sich auf 540.000 Euro. Dafür gibt es eine Landesförderung von 60 Prozent aus dem „Impulspaket des Landes, Generalsanierung Innradweg“. Realisiert wird das Projekt in Zusammenarbeit der städtischen Ämter für Tiefbau und Forst, die Firma PORR Bau GmbH setzt die Arbeiten um.

Das Besondere an der Sanierungsmethode

Im Vergleich zu herkömmlichen Maschinen, die für innerstädtische Straßenzüge verwendet werden, verfügt die Sanierung mit dem Fräsrotor über drei Vorteile:

  • Sie ist umweltschonend. Dadurch, dass die Maschine den bereits vorhandenen Belag 30 cm tief abfräst, anschließend aufbereitet und wieder verwendet, kann Material gespart werden. Es muss einerseits weniger zur Baustelle gebracht und andererseits weniger auf einer Deponie entsorgt werden. Maschinen, die innerstädtisch im Einsatz sind, fräsen im Vergleich dazu eine 10 cm-dicke Schicht ab.   
  • Sie ist schnell. Mithilfe des modernen Gerätes umfassen die Arbeiten (inklusive Vorarbeiten) zwei Wochen. Mit gängigen Maschinen würde die Sanierung der Hans-Flöckinger-Promenade einen Monat dauern.
  • Sie ist billiger. 40 Prozent der Baukosten können für die 2,3 Kilometer der Promenade eingespart werden.

Das übliche Einsatzgebiet des Fräsrotors ist die Autobahn. Im innerstädtischen Bereich kann er aufgrund der vielen Straßeneinbauten in Form von Gullys, Schächten oder ähnlichem kaum eingesetzt werden.

Geplanter Abschluss der Arbeiten

Die Hans-Flöckinger-Promenade ist ein beliebter Abschnitt des Innradweges, der vom Westen der Stadt ins Zentrum und retour führt. Die Bauarbeiten haben am 21. November begonnen und dauern wetterabhängig etwa eine Woche. Während dieser Zeit ist der Bereich für alle VerkehrsteilnehmerInnen gesperrt. RadfahrerInnen können den parallel verlaufenden Gehweg nutzen. (AA)