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Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (2. Reihe, 3.v.l.) und Vizebürgermeister Christoph Kaufmann (2. Reihe, 1.v.l.) machten sich gemeinsam mit den zukünftigen NutzerInnen sowie Mitgliedern der Initiativgruppe des BürgerInnenbeteiligungsprozesses ein Bild der Baustelle in Hötting-West.
Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (2. Reihe, 3.v.l.) und Vizebürgermeister Christoph Kaufmann (2. Reihe, 1.v.l.) machten sich gemeinsam mit den zukünftigen NutzerInnen sowie Mitgliedern der Initiativgruppe des BürgerInnenbeteiligungsprozesses ein Bild der Baustelle in Hötting-West.

Bauarbeiten in Hötting West laufen auf Hochtouren

Initiativgruppe des Beteiligungsprozesses machte sich mit VertreterInnen der Stadt ein Bild vom Baufortschritt in der ehemaligen Postfiliale

Im September 2013 startete ein Beteiligungsprozess zur Ideenfindung für die weitere Nutzung der ehemaligen Postfiliale in der Viktor-Franz-Hess-Straße. Anhand der Ergebnisse wurde im April dieses Jahres beschlossen, dass eine Doppelnutzung sinnvoll ist. Nach Fertigstellung der Bauarbeiten werden dort eine Außenstelle der Mobilen Überwachungsgruppe (MÜG) sowie ein Sozialzentrum eingerichtet. Dieses wird von den Innsbrucker Sozialen Diensten betrieben. Eine fünfzehnköpfige Gruppe, bestehend aus Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Mitgliedern der Initiativgruppe des BürgerInnenbeteiligungsprozesses in Hötting West, VertreterInnen der zukünftigen NutzerInnen sowie dem Bauleiter, machte sich vor Kurzem selbst ein Bild von der Baustelle.

„Die Bauarbeiten schreiten planmäßig voran. Es ist erstaunlich, was sich bis jetzt bereits getan hat“, zeigt sich Bürgermeisterin Oppitz-Plörer beim Baustellenbesuch erfreut: „Dass so viele Leute der Einladung gefolgt sind, um sich von den Fortschritten zu überzeugen, belegt, dass sie an der Entwicklung ihres Stadtteils interessiert sind.“

BürgerInnenbeteiligungsprozess Hötting West

Das Projekt „Nachnutzung des ehemaligen Postgebäudes“ in Hötting-West wurde als erstes im Rahmen des Innsbrucker Modells der BürgerInnenbeteiligung umgesetzt. Als mögliche Nachnutzungen kristallisierten sich Ideen aus folgenden fünf Bereichen heraus: Multifunktionales Stadtteilzentrum (Bildung, Beratung, Kultur, Vereine, Kommunikation); Sicherheit/Ordnung (MÜG); Gesundheit (Arztpraxis, Physiotherapie); Betreuung (Kinder, Jugendliche, Streetwork) und Nahversorgung (Einkaufen, Gastronomie, Gewerbe, Freizeit)

„Gemeinsam mit einer Initiativgruppe wurden die unterschiedlichen Vorschläge geprüft. Die Doppelnutzung durch die MÜG und die ISD hat sich schlussendlich für den Großteil der Beteiligten als ideale Lösung dargestellt“, erklärt das Innsbrucker Stadtoberhaupt.

Die Kosten für den Umbau des Gebäudes belaufen sich auf rund 159.000 Euro. (DH)