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Ab sofort freie Fahrt am Innrain

Bautätigkeiten am Innrain im Kreuzungsbereich mit der Rechengasse drei Wochen früher fertig als geplant

Ab heute heißt es wieder freie Fahrt am Innrain im Kreuzungsbereich mit der Rechengasse. „Die Arbeiten zum neuen Kanal ,Sammler West‘ konnten im dortigen Bereich zur Freude aller ganze drei Wochen früher als geplant abgeschlossen werden“, berichtet die ressortzuständige Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider. In dem Bauabschnitt wurde ein Verbindungsbauwerk für die Kanalisation errichtet. Die geplante Fertigstellung durch die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG war mit Ende Mai angesetzt. Ab sofort ist die vorübergehend bestehende Umleitung des Verkehrs stadteinwärts über die Schöpfstraße und die Innerkoflerstraße hinfällig. 

Gründe für den vorzeitigen Abschluss sind neben einer umfassenden wie vorausschauenden Baustellenkoordination und einer reibungslosen Bauabwicklung auch die guten Wetterbedingungen. „Erfreulicherweise sind keine unerwarteten Herausforderungen aufgetreten und der Wasserstand des Inns, der die Arbeiten beeinflussen hätte können, hat ebenfalls mitgespielt“, weiß Baustellenkoordinator Dr. Herbert Köfler: „Die Arbeiten konnten bei einem konstanten Niedrigwasserstand durchgeführt werden.“ 

Aufgaben des „Sammler West“

Der Hauptsammelkanal, der so genannte „Sammler West“, soll das Abwasser von der Schöpfstraße über den Innrain und die Rechengasse zur Franz-Gschnitzer-Promenade, von dort weiter über das Herzog-Siegmund-Ufer bis zur Ottoburg führen. Er sammelt das Abwasser aus dem Süden und Westen der Stadt sowie von den westlichen Umlandgemeinden und leitet es direkt in Richtung Kläranlage weiter. Damit wird die Altstadt bei starken Regenfällen entlastet und gleichzeitig werden die Hochwassersicherheit sowie der Gewässerschutz verbessert. (AA)