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Bei der Besichtigung zum Baustart des Arzler Alm Trails (v.l.): Bauleiter Benni Purner, Stadtrat Franz X. Gruber, Max Schmidt (MIT), Patrick Meraner (Obmann MIT), Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und Projektleiter Albuin Neuner vom städtischen Amt für Land- und Forstwirtschaft
Bei der Besichtigung zum Baustart des Arzler Alm Trails (v.l.): Bauleiter Benni Purner, Stadtrat Franz X. Gruber, Max Schmidt (MIT), Patrick Meraner (Obmann MIT), Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und Projektleiter Albuin Neuner vom städtischen Amt für Land- und Forstwirtschaft

Baubeginn Arzler Alm Trail

Legale Mountainbikestrecke auf der Nordkette wird umgesetzt

Mountainbiken ist ein beliebter Sport in Innsbruck und Tirol. Der Naturraum der Nordkette ist als Naherholungsgebiet sowohl bei den InnsbruckerInnen als auch bei TouristInnen sehr beliebt. Unterschiedliche NutzerInnen haben verschiedene Interessen, die hier aufeinandertreffen. 

Die Arzler Alm ist bei WandererInnen und RadfahrerInnen ein beliebtes Ausflugsziel. Der Forstweg wird darüber hinaus noch von WaldbesitzerInnen, HüttenwirtInnen und anderen Nutzungsberechtigten frequentiert. Nutzen die MountainbikerInnen den Forstweg, treffen sie unweigerlich auf WandererInnen und Kraftfahrzeuge. Nutzen sie hingegen Wandersteige, treffen sie wieder auf WandererInnen und verursachen Erosionsschäden, da diese Weganlagen nicht für die Benützung mit einem Fahrrad ausgelegt sind. „Als Lösung bietet die Stadt Innsbruck einen offiziell freigegebenen Mountainbiketrail auf der Nordkette an: den Arzler Alm Trail (AAT)“, erläutert der für das Forstamt ressortzuständige Stadtrat Franz X. Gruber: „Der gesamte Trail wird auf der Eigentumsfläche der Stadt umgesetzt.“ 

Die größte Freizeitanlage der Stadt

Das größte und meist genutzte Naherholungsgebiet der InnsbruckerInnen sind die Wanderwege und Waldgebiete auf der Nordkette, im sogenannten Mühlauer Stadtwald. „Nach dem Ausbau, der Erweiterung und Wiedereröffnung der Hungerburg-Wanderwege im vergangenen Jahr wird heuer für die zahlreichen Mountainbikerinnen und -biker eine legale Möglichkeit geschaffen, ihren Sport auszuüben“, ergänzt Sportreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann: „Der AAT soll ein Angebot für die Sporttreibenden aus Innsbruck darstellen und dem Konflikt auf Wandersteigen entgegenwirken.“ 

Von InnsbruckerInnen für InnsbruckerInnen

Die Sicherheit auf den Wander- und Forstwegen sowie die sensible und schonende Nutzung des Waldes ist dem städtischen Amt für Land- und Forstwirtschaft ein großes Anliegen. Projektleiter Ing. Albuin Neuner (Amt für Land- und Forstwirtschaft) führt dazu aus: „Durch die Errichtung des AAT ergibt sich eine Verbesserung der gesamten Nutzungssituation, aber auch hinsichtlich dem Schutz des Lebensraumes von Wildtieren und dem Boden. Um den Trail für die Sportlerinnen und Sportler attraktiv zu gestalten, suchten wir den Kontakt zur Community.“

Die Mountainbike Initiative Tirol (MIT) wurde seitens des Forstamtes schon in die Konzeptionierung miteinbezogen und ist seit Beginn an dabei. „Für uns ist die Errichtung des AAT eine Sensation“, ist Patrick Meraner, Obmann der MIT, begeistert: „Unsere Mitglieder sind großteils aus Innsbruck und wollen aktiv daran mitwirken, dass es für die Mountainbikerinnen und -biker ein lokales Angebot gibt.“
Derzeit arbeiten rund fünfzehn Mitglieder der MIT, zusammen mit den Mitarbeitern des Forstamtes und unter Anleitung eines fachkundigen Bauleiters Benjamin Purner mit viel Engagement bei der Errichtung des AAT mit. 

Die Kosten von rund Euro 150.000 werden von der Stadt Innsbruck getragen, gefördert wird der Trail vom Land Tirol im Rahmen des MTB-Modells 2.0. (VL) 

Arzler Alm Trail in Zahlen:

-       Streckenlänge:           3.422 m

-       Höhenunterschied:     359 m

-       Klassifizierung:           rot (mittelschwer)

-       Streckenbreite:          0,80 bis 1,50 m

-       Betriebszeiten:           ganzjährig