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Bei traumhaftem Wetter überzeugten sich Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Stadtrat Gerhard Fritz (2.v.l.), Karl Gstrein (Amt für Grünanlagen, l.) und Martin Kirchmair (ASFINAG Alpenstraßen GmbH, r.) persönlich von der neuen Boulderanlage auf der Autobahneinhausung Amras.
Bei traumhaftem Wetter überzeugten sich Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Stadtrat Gerhard Fritz (2.v.l.), Karl Gstrein (Amt für Grünanlagen, l.) und Martin Kirchmair (ASFINAG Alpenstraßen GmbH, r.) persönlich von der neuen Boulderanlage auf der Autobahneinhausung Amras.

Boulderanlage ziert Autobahneinhausung

Trendsportanlage lässt SportlerInnenherzen höher schlagen

Die Einhausung der Autobahn A12 in Amras trägt nicht nur positiv zur Lärmbewältigung bei, sie entwickelt sich immer mehr zur grünen Oase für jede Altersklasse. Nach der Fertigstellung des Spielplatzes für Kleinkinder 2014, konnte nun auch die Boulderanlage eröffnet werden. Diese überzeugt durch eine ganz besondere Optik.

„Innsbruck ist eine Stadt, die mit einer sehr hohen Lebensqualität besticht. Auf der Autobahneinhausung in Amras ist es gelungen, ein neues Naherholungsgebiet zu errichten. Mit der Fertigstellung der Trendsportanlage kommt zusätzlich zu dem Spielplatz für Kleinkinder und den Erholungsmöglichkeiten im Grünen vor allem für Sportbegeisterte ein ganz besonderes Highlight zu Innsbrucks Freizeitgestaltungsmöglichkeiten hinzu“, erläutert Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Vizebürgermeister und Sportreferent Christoph Kaufmann zeigt sich erfreut über den neuen Edelstein für Innsbrucks Sportlandschaft: „Innsbruck ist international als Sportstadt bekannt. Dafür sind vor allem Großveranstaltungen wie zum Beispiel die Olympischen Spiele 1964 und 1976 mitverantwortlich. Der internationale Spitzensport ist der Stadtregierung ein ebenso großes Anliegen wie der Breitensport. Mit der neuen Boulderanlange wird die Infrastruktur für Hobbysportlerinnen und -sportler weiter ausgebaut.“

25.500 m² gilt es zu gestalten

„Die Oberfläche auf der Autobahneinhausung hat eine Größe von rund 25.500 m². Eine solch große Fläche attraktiv zu gestalten, ist eine Herausforderung, die wir sehr gerne angenommen haben. Die Planung sah eine naturnahe Gestaltung mit drei ,Nutzungsinseln‘ vor. Die erste, die Kleinkindspielfläche, konnte bereits 2014 fertiggestellt werden. Heute folgt die zweite, die Trendsportanlage“, erläutert Planungsstadtrat Mag. Gerhard Fritz das Projekt.

Die gesamte Oberflächengestaltung wurde unter Federführung des Referats „Planung und Bau“ (Amt für Grünanlagen) erarbeitet. Der dritte Bereich „Fitness und Fun“ befindet sich derzeit noch in Planung.

Ganz besondere Boulderanlage

Der Trendsportbereich liegt im Westen der Einhausung und lässt durch seine relative Abgeschiedenheit bewegungsorientierte Nutzung zu. Die große Herausforderung für die Errichtung der Anlage war die Gewichtsverteilung. Diese musste sich auf mehrere Auflagepunkte aufteilen. Entstanden ist deshalb eine „spinnenartige“ Boulderanlage. Durch diese besondere Form ergeben sich interessante Kletterbereiche: An den verschiedenen Seiten kann in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden geklettert werden. So gibt es den Kletterbereich für Kinder, der auch farblich bunt gestaltet wurde. Auf der anderen Seite wurde ein Naturfelsen nachgebildet und in die Anlage integriert. Durch diesen Felsen entsteht eine kleine Höhle, die sogar ein Klettern über Kopf möglich macht. Zusätzlich ergibt sich eine Plattform auf der Kletteranlage, die als Aussichtsplattform genutzt werden kann und einen atemberaubenden Blick über das Stadtgebiet gewährt. Eine Röhrenrutsche von der Aussichtsplattform hinunter komplettiert das Angebot. „Dadurch wurde ein einzigartiger Ort für Sportlerinnen und Sportler, Zuschauerinnen und Zuschauer sowie Erholungsbedürftige über den Dächern von Innsbruck geschaffen“, sind sich die VertreterInnen der Stadtregierung einig.

Gebiet im Besitz der ASFINAG

Die Fläche auf der Einhausung Amras steht im Eigentum der ASFINAG Alpenstraßen GmbH und wurde von der Stadt Innsbruck gemietet. Bei der Eröffnung zeigte sich auch Alpenstraßen-Geschäftsführer DI Klaus Fink begeistert: „Die Einhausung Amras ist ein Quantensprung in Sachen Verkehrssicherheit und Lebensqualität für Anrainerinnen und Anrainer. Zu dieser Qualität gehört eine abwechslungsreiche Nachnutzung der Dachflächen. Wir sind froh, zusammen mit der Stadt Innsbruck hier eine spannende Freizeit-Landschaft geschaffen zu haben. Mit dem Trend ,Bouldern´ liegen wir hier im wahrsten Sinne des Wortes obenauf.“

Die Gesamtprojektkosten der Boulderanlage belaufen sich auf 200.000 Euro. (DH)

Übersicht Routen

20160712_routen_amraser-dachl.pdf   (790 KB)

Routenzeugnis

20160728_routen_zeugnisblatt_amraser-dachl-002.pdf   (762 KB)