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Max Stern (r) ist gemeinsam mit Michael Rott (l.) und dem restlichen Team unter anderem dafür verantwortlich, dass sich die Rasenplätze von ihrer besten Seite zeigen.
Max Stern (r) ist gemeinsam mit Michael Rott (l.) und dem restlichen Team unter anderem dafür verantwortlich, dass sich die Rasenplätze von ihrer besten Seite zeigen.

Die Heinzelmännchen der Innsbrucker Sportplätze

Das Amt für Sport stellt sich vor.

Die Sonne blendet, es riecht nach frisch gemähtem Gras und der Rasen glitzert noch vom Regen am Vortag. Bei einem Besuch in der Außenstelle des Innsbrucker Sportamts in der Wiesengasse ein Platzwart sein Reich. 

Gemeinsam mit fünfzehn anderen Mitarbeitern ist Max Stern für insgesamt sieben Fußballplatzanlagen, vier Kunsteislaufplätze (Winter) und drei Beachvolleyballanlagen (Sommer) verantwortlich. Außerdem kümmert sich das Team um die 158 km Laufstrecken im Innsbrucker Stadtgebiet. „Sie können sich nicht vorstellen, wie viele der kleinen Infotafeln spurlos verschwinden oder beschädigt werden. Diese scheinen auch eine beliebte Trophäe zu sein“, erzählt Stern. Der Bestand der Tafeln muss laufend erhoben, fehlende ersetzt oder kaputte ausgetauscht werden. Das ist nur eine der vielen Aufgaben, die Max Stern und sein Team erledigen. 

Hochbetrieb am Wochenende

Eine normale Arbeitswoche beginnt Montagmorgen mit einem Meeting. Alle Platzwarte kommen mit Amtsvorstand Romuald Niescher oder Referatsleiter Thomas Waimann zusammen und besprechen jeweils das vergangene Wochenende. Dieses ist für die Innsbrucker Platzwarte nämlich nur selten frei: „Unsere Dienstpläne sind auf die Spielpläne der verschiedenen Ligen abgestimmt“, erklärt der Leiter der Außenstelle. Gearbeitet wird jeden Tag, auch Samstag und Sonntag – unter der Woche läuft der Trainingsbetrieb, am Wochenende finden die Spiele statt. 

Die verschiedenen Plätze gilt es dafür in Schuss zu halten: 2 Tonnen Grassamen werden jährlich eingesetzt, 5 Tonnen Farbe für die Linien verbraucht. „Das Nachmalen ist immer ein bisschen eine Gradwanderung: Wenn es noch zu nass ist, zerrinnt die Farbe, wenn die Sonne zulange daraufscheint, sieht man die Linien nicht mehr und man muss alles neu ausmessen. Wir arbeiten aber alle schon lange zusammen und sind ein eingespieltes Team“, so Stern. 

Die Aufgaben des Innsbrucker Sportamts sind facettenreich: Die Koordination und Organisation der unterschiedlichen Veranstaltungen werden vom zentralen Büro im Innsbrucker Stadtturm aus gesteuert, die laufende Betreuung der Sportanlagen von der Außenstelle aus. Thomas Waimann leitet das Referat „Sportprojekte und Sportanlagen“, ihm zur Seite stehen 16 Platzwarte für alle Plätze. „Wir sind zwar auf zwei Standorte aufgeteilt, haben dadurch aber keinen Nachteil. In der Außenstelle gibt es mehr Platz und beispielsweise eine Werkstatt für die Rasenmäher und Traktoren. Das funktioniert tadellos“, lobt Waimann. (DH)

Referat "Sportprojekte und Sportanlagen"

Herzog-Friedrich-Straße 21 (3. Stock)
Tel.: +43 512 5360 1661
FAX: +43 512 5360 1687
post.sportamt@innsbruck.gv.at

Öffnungszeiten:
Mo. bis Fr. 08:00 bis 12:00 Uhr
Mo. bis Do. 14:00 bis 16:30 Uhr

 

Amtsvorstand "Sport" Romuald Niescher
Amtsvorstand "Sport" Romuald Niescher