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Das Team des städtischen Amts für Land- und Forstwirtschaft
Das Team des städtischen Amts für Land- und Forstwirtschaft

Die Hüter des Christbaums

Das städtische Amt für Land- und Forstwirtschaft ist eines der vielfältigsten und kümmert sich unter anderem darum, dass jedes Jahr ein schöner Christbaum den Innsbrucker Christkindlmarkt ziert.

Der Christbaum beim Goldenen Dachl ist DAS Aushängeschild für den Christkindlmarkt und kommt traditionell aus Innsbruck. Das ganze Jahr über halten die Mitarbeiter des Forstamtes die Augen nach einem geeigneten Baum offen. Manchmal kommt auch ein Hinweis aus der Bevölkerung, dass in einem Garten ein Baum zu fällen wäre, der sich als Christbaum eignen würde.

 

Der heurige Baum ist eine Tanne, gewachsen im Pradler Saggen und eine wahre Rekordbrecherin, denn mit 20 Metern Höhe und acht Metern Durchmesser bringt sie stolze 6,5 Tonnen auf die Waage und ist somit der schwerste Christbaum, der je beim Goldenen Dachl stehen durfte. Insgesamt sind 18 Christbäume in den verschiedenen Stadtteilen der Landeshauptstadt verteilt, die allesamt vom städtischen Forstamt gefällt und aufgestellt werden.

Den Artikel zum Aufstellen des Rekord-Christbaumes 2014 finden Sie hier...

Der schwerste Christbaum aller Zeiten beim Verladen zum Abtransport in die Innsbrucker Altstadt.
Der schwerste Christbaum aller Zeiten beim Verladen zum Abtransport in die Innsbrucker Altstadt.

Die Vielfalt hat einen Namen: Forstamt

Damit der alpin-urbane Charakter Innsbrucks erhalten bleibt, haben die 18 Mitarbeiter des Forstamtes unter der Leitung von Dipl.-Ing. Andreas Wildauer das ganze Jahr über alle Hände voll zu tun, betreuen sie doch 70% der gesamten kommunalen Fläche. Eine der wichtigsten Aufgaben ist es wohl für den Schutz, Erhalt und Erneuerung des Waldes zu sorgen.

 

In Innsbruck gibt es rund 2.000 private WaldbesitzerInnen. Die richtige Bewirtschaftung des Waldes ist für viele urbane Menschen zu einer großen Herausforderung geworden, denn der direkte Bezug zum Wald und das Know-How gingen über die Generationen verloren. „Es kommt immer wieder vor, dass einzelne Waldbesitzer ihren Wald nicht mehr bewirtschaften können“, erläutert Andreas Wildauer und führt weiter aus: „Um hier aktiv eingreifen zu können und nachhaltig zu agieren, ist die Stadt Innsbruck bereit, Wald zu einem guten Marktpreis anzukaufen.“

Die drei Waldaufseher des Forstamtes sind für die gesetzliche Waldaufsicht zuständig und zugleich Berater für die privaten WaldeigentümerInnen. Die Stadt unterstützt die WaldbesitzerInnen, weil ihr Besitz von vielen Menschen als Erholungsraum genutzt wird.

 

Die größte Erholungsanlage der Stadt

Innsbruck als alpin-urbane Stadt im Herzen der Alpen bietet einzigartige Freizeitaktivitäten: Der natürliche Erholungsraum direkt vor der Haustüre. Dieser muss jedoch mit viel Liebe gehegt und gepflegt werden. „Dass jedermann und –frau was davon hat und gleichzeitig aber auch die Bedürftnisse des Forstes, des Schutzwaldes, der Jagd und der Almwirtschaft gestillt werden, erfordert sehr viel Geschick und teils logistische Meisterleistungen“, findet Forstamtsleiter Wildauer lobende Worte für seine Mitarbeiter. Diesen Interessensausgleich zu schaffen zählt mit zu den wichtigsten Aufgaben des Forstamtes. (VL)

Das Amt für Land- und Forstwirtschaft betreut...

- 70 % der Gemeindefläche von Innsbruck

- über 2.000 private WaldbesitzerInnen als Ansprechpartner und Dienstleister

- mehr als 25 km Wildbäche

- zirka 148 km Waldwege

- acht Waldspielplätze

- 31 öffentlich zugängliche Trinkbrunnen

- zwei Forstmeilen

- etwa 80 km Mountainbikerouten und vieles mehr

Amtsleiter Andreas Wildauer und Referatsleiter Albuin Neuner
Amtsleiter Andreas Wildauer und Referatsleiter Albuin Neuner

Amt für Land- und Forstwirtschaft

Triendlgasse 13

Tel.: +43 512 5360 7181

post.land.forstwirtschaft@innsbruck.gv.at