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Thermische Sanierung ist ein Bereich, der im Rahmen des Innsbrucker Energieentwicklungsplanes (IEP) gefördert wird.
Thermische Sanierung ist ein Bereich, der im Rahmen des Innsbrucker Energieentwicklungsplanes (IEP) gefördert wird.

Neue Energie für Innsbruck

Ob mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder mit dem eigenen PKW unterwegs, Mobilität betrifft alle StadtbewohnerInnen. Auch umweltbewusstes und energieeffizientes Bauen ist in Innsbruck ein Thema. Im Stadtmagistrat ist das Referat „Verkehrsplanung, Klimaschutzstrategien“ für diese Bereiche zuständig.

Die beiden im Amt „Verkehrsplanung, Umwelt“ angesiedelten Referate mit insgesamt 15 MitarbeiterInnen spielen eng zusammen: Langfristig angelegte, strategische Planungen werden im Referat „Verkehrsplanung, Klimaschutzstrategien“ vorgenommen. Den kurzfristigen, operativen Bereich (z. B. Ampeln, Abfallberatung, Umweltprojekte) übernehmen die MitarbeiterInnen von „Verkehrs- und Umweltmanagement“. Amtsvorstand DI Dr. Reinhard Fischer ist seit 1992 beim Stadtmagistrat tätig und leitet das Amt seit knapp zehn Jahren. „Es geht um nachhaltige, ressourcenschonende, stadtverträgliche, grenz- und fachübergreifende Planungen. Innsbruck ist besonders in Mobilitätsfragen Hauptbetroffener des gesamten Zentralraums“, erläutert er seinen eigenen Tätigkeitsbereich im Referat „Verkehrsplanung, Klimaschutzstrategien". 

Drei aktuelle Großprojekte

Seit 2009 wird intensiv am Innsbrucker Energieentwicklungsplan (IEP) gearbeitet, der als konkrete Ziele bis 2025 die Verringerung des städtischen Gesamtenergiebedarfs um 17 Prozent und die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energieträger um 27 Prozent
im Visier hat. Das EU-Projekt SINFONIA ist ein „Leuchtturmprojekt“ des IEP. Um die zeitgemäße Entwicklung und Erhaltung lebenswerter Straßenräume in der Stadt sowie um die langfristige Gewährleistung der Mobilität geht es beim Projekt „Mobil21“. Fischer erklärt dazu: „Unsere Verhaltensweisen müssen künftig noch stadt- und umweltverträglicher erfolgen.“ E-Mobilität reduziere beispielsweise zwar Abgas- und Lärmimissionen, löse jedoch keine Parkplatzprobleme und Staus in Ballungszentren. Hier wird dem öffentlichen Verkehr und seiner Optimierung noch mehr Bedeutung zukommen. Daher ist das Referat „Verkehrsplanung, Klimaschutzstrategien“ auch Mitglied der Stabstelle „Öffentlicher Verkehr (ÖV)“ mit IVB, VVT und Land Tirol.

Energie und Mobilität

Mit mehreren anderen Ämtern und Behörden im Stadtmagistrat wird eng zusammengearbeitet, beispielsweise mit dem Wohnungsservice (Abwicklung der Wohnbauförderung und Energetischen Sanierung), mit dem Amt für Stadtplanung und mit dem Tiefbauamt. Im Rahmen des Förderprojekts „Energetische Sanierung“ wird nach Terminvereinbarung eine Energieberatung von „Energie Tirol“ im Rathaus durchgeführt. Die Dienststelle ist eine Service- und Kontaktstelle für Verkehrs- und Umweltfragen für die Innsbrucker Bevölkerung, für die Stadtpolitik und die Stadtverwaltung. (AS)

Amt für Verkehrsplanung, Umwelt

Maria-Theresien-Straße 18
Tel.: +43 512 53 60 51 54
E-Mail: post.verkehrsplanung@innsbruck.gv.at

Zahlen und Fakten

  • 27 Prozent mehr erneuerbare Energieträger bis 2025
  • 2 Referate
  • 15 MitarbeiterInnen
Amtsleiter DI Dr. Reinhard Fischer
Amtsleiter DI Dr. Reinhard Fischer